Technologische Karte: Reparatur von Dachabdichtungsanschlüssen unter Verwendung von heißverschweißbarem Bitumen-Polymer-Material
Materialien
- Bitumen-Polymer-Schweißbahn (für Heißverschweißung), auf Basis von Glasvlies, Polyestervlies oder Glasgewebe, mit verschiedenen Arten von Schutzschichten (Polymerfolie, Feinst-, Fein- oder Grobkornmineralbestreuung). Materialmasse: 2,5 bis 5,0 kg/m².
- Glasgewebe (zur Bewehrung von Details)
- Bitumenmastix (zum Tränken und Verkleben)
- Bitumen-Voranstrich: Bitumen BN-90/10 in Naphtha gelöst, im Verhältnis 1:2 nach Masse (zur Grundierung von Untergründen)
- Korrosionsschutzmittel (zur Behandlung von Metallelementen)
- Zementmörtel (zum Verputzen und Verschließen von Nuten)
- Holzdübel, imprägniert (zur Befestigung von Leisten an Mauerwerk)
- Holzleiste, imprägniert (zur Befestigung der Dachabdichtung)
Ausrüstung
- Gasbrenner (zum Verschweißen von Material)
- Flaschen für Flüssiggas (Propan-Butan)
- Anpressrollen (zum festen Andrücken des Materials)
- Glättwerkzeuge/Spachtel (zum Glätten des Materials)
- Reinigungswerkzeuge (Bürsten, Schaber) und Demontagewerkzeuge (Messer, Äxte)
- Pinsel und Rollen (zum Auftragen von Grundierung und Korrosionsschutzmitteln)
- Bohrmaschinen/Schlagbohrmaschinen (zum Setzen von Ankern und Dübeln)
- Metallbearbeitungswerkzeuge (Blechscheren, Schweißgerät – bei Bedarf)
1. Anwendungsbereich und Materialeigenschaften
Diese technologische Karte behandelt die Reparatur von Bitumenbahnen an den Anschlüssen zu verschiedenen Konstruktionselementen. Zu diesen Elementen gehören innenliegende Dacheinläufe, vertikale Flächen (Wände, Attiken, Brüstungen), Lüftungsrohre, Lichtkuppeln und Dehnungsfugen. Das hauptsächlich verwendete Material ist eine Bitumenbahn, bestehend aus einer Verstärkungseinlage (Glasvlies, Polyestervlies oder Glasgewebe), auf die beidseitig eine Bitumen-Polymer-Masse und Schutzschichten aufgebracht sind.
Das Bitumen-Polymer-Material besteht aus schwach oxidiertem Bitumen, modifiziert mit Styrol-Butadien-Styrol-Thermoplasten (SBS), und einer Vlieseinlage aus Glasfaser oder Polyester. Das Material ist in verschiedenen Modifikationen für Unter-, Zwischen- und Oberlagen erhältlich. Für Unter- und Zwischenlagen sind Varianten mit Polymerfolie einseitig (P) oder beidseitig (PP), mineralischer Feinst- oder Feinkornbestreuung einseitig (M) oder beidseitig (MM), oder Feinstbestreuung und Polymerfolie (MP) auf Trägereinlagen aus Glasvlies (X), Polyestervlies (E) oder Glasgewebe (T) mit einer Masse von 2,5 bis 4,0 kg/m² verfügbar. Für die Oberlage (ohne Kiesschutz) wird Material mit Polymerfolie (P) auf der Unterseite und grobkörniger (K) Bestreuung auf der Oberseite auf ähnlichen Trägereinlagen mit einer Masse von 3,5 bis 5,0 kg/m² verwendet.
Dieses Bahnmaterial gehört zur Kategorie der Schweißbahnen, was dessen Einsatz für die Erstellung und Reparatur von Dächern zu verschiedenen Jahreszeiten ohne die Verwendung von Klebemastix ermöglicht. Es ist für die Verlegung auf festen Untergründen wie Stahlbetonplatten, Zementestrichen und Asphaltbelägen vorgesehen, die zuvor mit einer Bitumenlösung (z.B. Bitumen BN-90/10, in Naphtha im Verhältnis 1:2 nach Masse gelöst) grundiert wurden. Das Material zeichnet sich durch eine Dicke von 4,5–6,0 mm, eine Bindemittelmasse auf der Unterseite von mindestens 2000 g/m², eine Sprödigkeitstemperatur von bis zu -30 °C, eine Kaltbiegsamkeit auf einem 10-mm-Dorn bei -30 °C, eine Reißfestigkeit von mindestens 360 N/50 mm und eine Lebensdauer von 20–25 Jahren aus. Angaben zur Wärmestandfestigkeit, zur Gesamtmasse des Bindemittels und zur Wasseraufnahme sind nicht standardisiert oder nicht aufgeführt.
2. Arbeitsorganisation und Allgemeine Anforderungen
Vor Beginn jeglicher Reparaturarbeiten am Dach im Bereich der Anschlüsse ist eine detaillierte Begutachtung erforderlich. Basierend auf den Ergebnissen der Untersuchung wird ein Mangelprotokoll für das Dach erstellt, das Art und Umfang der anstehenden Reparaturarbeiten genau angibt. Dieser Ansatz gewährleistet die Systematik und Effizienz des Reparaturprozesses.
Die Reparatur von Bitumenbahnen an den Anschlüssen zielt darauf ab, ein breites Spektrum von Mängeln zu beseitigen. Dazu gehören Risse in der Abdichtung und Leckagen in den Anschlussbereichen an Dacheinläufen, Ablösungen des zusätzlichen Dichtungsbahnen und der Anschlussschürzen von hervorstehenden vertikalen Elementen, Kriechen der Dachabdichtung an vertikalen Flächen, Rissbildung in der Dichtungsbahn an Anschlüssen zu vertikalen Konstruktionen, Leckagen im Dach im Bereich von Lüftungsrohrdurchführungen, Risse in den Schichten der Abdichtung in den Ecken von Lichtkuppeln, sowie Risse, Ablösungen und Brüche in Dehnungsfugen.
Dachreparaturen sollten in möglichst kurzer Zeit und ohne lange Unterbrechungen durchgeführt werden, um die Risiken ungünstiger Witterungseinflüsse zu minimieren. Mit den Arbeiten darf erst nach vollständiger Bereitstellung aller erforderlichen Materialien begonnen werden. Am Ende jeder Arbeitsschicht muss der reparierte Bereich zuverlässig mit neuen Materialien abgedeckt werden, und es müssen alle Maßnahmen ergriffen werden, um das Eindringen von Niederschlag in die darunter liegenden Schichten der Dachabdichtung zu verhindern. Bei ungünstigen Wetterbedingungen (z.B. Regen, starker Wind) muss die Beseitigung von Undichtigkeiten unter temporären Schutzabdeckungen oder Folien erfolgen.
3. Verlegetechnik von Bitumen-Polymer-Dachbahnen durch Heißverschweißung
Das Verschweißen von Bitumen-Polymer-Bahnen erfolgt durch Erwärmen der unteren Bitumenmasse mittels Gasbrennern, die mit Flüssiggas (Propan-Butan) betrieben werden. In der kalten Jahreszeit müssen die Rollen vor der Verarbeitung in einem warmen Raum gelagert und anschließend in isolierten Behältern zum Arbeitsbereich transportiert werden, um die optimale Materialtemperatur aufrechtzuerhalten.
Der Verschweißprozess umfasst das gleichzeitige Erwärmen der unteren, dickeren Schicht des Bahnmaterials und des Untergrunds der Dachabdichtung oder der Oberfläche der zuvor verlegten Schicht. Nach dem Erhitzen wird die Bahn schrittweise ausgerollt, fest an den Untergrund angedrückt und mit einer Anpressrolle oder speziellen Glättwerkzeugen geglättet. Die Oberfläche des verlegten Materials muss absolut eben sein, ohne Falten, Beulen oder andere Unebenheiten, die einen ordnungsgemäßen Kontakt mit dem Untergrund gewährleisten.
Die Gasbrenner sollten so eingestellt werden, dass der Wärmestrom gleichmäßig über die gesamte Breite der Bahn verteilt wird, um eine gleichzeitige und kontrollierte Erwärmung sowohl des Materials als auch der Oberfläche zu gewährleisten, auf die es während des Ausrollens verschweißt wird. Dies ist entscheidend für die Bildung einer homogenen Klebefuge. Ein visuelles Kriterium für eine angemessene Ausrollgeschwindigkeit und ausreichende Erhitzung ist die Bildung einer kleinen Wulst aus aufgeweichter (geschmolzener) Bitumen-Polymer-Deckschicht direkt vor der auszurollenden Bahn. Wenn die Bitumen-Polymer-Masse jedoch in erheblichem Umfang unter der Bahn hervorquillt, deutet dies auf eine Überhitzung des Materials hin, was zu einem Qualitätsverlust der Deckschicht und einer Verschlechterung der Gebrauchseigenschaften führen kann.
4. Reparatur von Anschlüssen an innenliegenden Dacheinläufen
Die Reparatur des Anschlusses der Dachabdichtung an einen innenliegenden Dacheinlauf ist ein kritischer Schritt, der eine strikte Einhaltung der Technologie erfordert, um Undichtigkeiten zu verhindern. Dieser Prozess wird in mehreren aufeinanderfolgenden Schritten durchgeführt, die einen mehrschichtigen Schutz und eine zuverlässige Abdichtung gewährleisten. Die Abmessungen und die Reihenfolge der Schichten sind entscheidend für die Dauerhaftigkeit der Reparatur.
Jede Materialschicht wird sorgfältig verklebt oder verschweißt, um eine vollständige Haftung am Untergrund und an den Wänden des Dacheinlaufs zu gewährleisten. Besonderes Augenmerk wird auf die Abdichtung aller Fugen und Übergänge gelegt. Die Installation der Dacheinlaufhaube und der Schutzschicht schließt die Arbeiten ab und gewährleistet die Funktionalität und Langlebigkeit des Entwässerungssystems. Der Reparaturprozess umfasst eine sorgfältige Oberflächenvorbereitung, mehrschichtige Verschweißung des Bahnmaterials und eine zuverlässige Befestigung der Entwässerungselemente.
Alle Reparaturschritte zielen darauf ab, einen dauerhaften und dichten Anschlussknoten zu schaffen, der den Betriebsbelastungen und Witterungseinflüssen über die gesamte Lebensdauer des Daches standhält. Die Qualität der Ausführung jeder Phase beeinflusst direkt die Zuverlässigkeit des gesamten Dachsystems.
- Dacheinlaufhaube und Klemmring entfernen. Den innenliegenden Dacheinlauf von Rost reinigen und mit Korrosionsschutzmittel beschichten. Die alte Dachabdichtung auf einer Fläche von 1000x1000 mm um den Dacheinlauf herum entfernen.
- Den Untergrund für die Bitumenbahn reinigen und trocknen. Die Oberfläche des Untergrunds muss eben, ohne Falten und Unebenheiten sein.
- Um den Dacheinlauf herum eine mit Bitumenmastix getränkte Glasgewebelage von 800x800 mm aufkleben, die in die Dacheinlaufschale eingeführt wird. Einen kreuzförmigen Schnitt in der Mitte des Dacheinlaufs anbringen, die entstandenen Ecken nach unten biegen und fest an die Wand drücken.
- Um den Dacheinlauf herum eine Bitumen-Polymer-Materialschicht von 1000x1000 mm nahtlos an die alte Dachabdichtung anschweißen. Nach einem kreuzförmigen Schnitt in der Mitte des Dacheinlaufs das Material fest an die Wand drücken.
- Zwei zusätzliche Schichten Bitumen-Polymer-Dachbahn, jeweils ca. 1300x1300 mm groß (mit einer Überlappung von 150 mm auf die alte Dachabdichtung), aufschweißen, wobei die Dicke der neu verklebten Schichten auf ein Minimum reduziert wird. Einen kreuzförmigen Schnitt anbringen und an die Dacheinlaufwand kleben.
- Zwei zusätzliche Schichten Bitumen-Polymer-Material aufschweißen und eine Glasgewebelage von 500x500 mm über der Hauptabdichtung aufkleben, diese zwischen Klemmring und Dacheinlauf einklemmen.
- Dacheinlaufhaube montieren, diese mit Schrauben am Klemmring befestigen, und eine schützende Deckschicht auftragen.
5. Reparatur von Anschlüssen an vertikalen Flächen
Die Reparatur von Anschlüssen der Dachabdichtung an vertikale Flächen (Wände, Attiken) erfordert je nach Art der Schäden, sei es Ablösung, Kriechen oder Rissbildung, einen speziellen Ansatz. Bei Arbeiten an Ziegelmauerwerk muss eine zuverlässige Befestigung des oberen Randes der Abdichtung vorgesehen werden. Bei Betonflächen ist die Verwendung zusätzlicher Befestigungselemente wie Stahlbänder zur Gewährleistung der Dauerhaftigkeit erforderlich. Stets wird eine hochwertige Oberflächenvorbereitung und die Anwendung imprägnierter Materialien bei der Verwendung von Holzelementen sichergestellt.
In Fällen des Kriechens der Dachabdichtung ist es wichtig, alle beschädigten Schichten und den Mastix vollständig zu entfernen, den Untergrund gründlich zu reinigen und anschließend eine neue Dichtungsbahn mit zuverlässiger Befestigung zu verlegen. Besonderes Augenmerk wird auf die Wiederherstellung der Schutzschicht und der Anschlussschürzen gelegt. Dies gewährleistet nicht nur die Beseitigung des aktuellen Defekts, sondern verhindert auch dessen erneutes Auftreten.
Bei Rissen in den Schichten der Dichtungsbahn an Anschlüssen zu vertikalen Flächen umfassen die Reparaturarbeiten den Abbau der beschädigten Schichten, bei Bedarf die Anordnung von schrägen Kehlen zur Verbesserung des Wasserablaufs und der gleichmäßigen Lastverteilung. Danach werden neue Schichten Bitumen-Polymer-Material mit entsprechenden Überlappungen aufgeschweißt und die Anschlussschürzen sowie die Oberflächenbeschichtungen wiederhergestellt. Diese Maßnahmen gewährleisten die Dichtheit und Dauerhaftigkeit des Anschlussknotens.
- **Bei Ablösung von Ziegelmauerwerk:** Anschlussschürze entfernen, die abgelöste Bitumenbahn nach unten klappen. In der vertikalen Fläche (Ziegelmauerwerk) eine Nut herstellen und Holzstopfen (in einer Höhe von mindestens 200 mm über der Dachfläche) einsetzen. An den Stopfen eine imprägnierte Holzleiste befestigen.
- Die Anschlussfläche unterhalb der Holzleiste mit Zementmörtel verputzen und grundieren. Den umgeklappten Teil der Dichtungsbahn von Staub reinigen und grundieren. Heiße Dachabdichtungsmastix auf die vertikale Anschlussfläche und den umgeklappten Teil der Bahn auftragen und diese dann fest verkleben.
- Den Rand der umgeklappten Bahn an der Holzleiste festnageln. Eine zusätzliche Schicht Bitumen-Polymer-Bahnmaterial mittels Gasbrenner aufschweißen. Anschlussschürzen montieren, deren Ränder in der Nut befestigen, und den Teil der Nut oberhalb der Anschlussschürze mit Zementmörtel verschließen.
- **Bei Ablösung von Betonflächen:** Zusätzlich ein Stahlband mit Ankern an der Betonfläche befestigen. Den oberen Rand der Anschlussschürze am Stahlband fixieren. Den Rand der Bitumenbahn abschneiden und die Fuge zwischen Betonfläche und Anschlussschürze mit geeignetem Dichtstoff abdichten. Den Dichtstoff mit schützender Bitumenfarbe streichen.
- **Bei Kriechen der Dachabdichtung:** Die alte Dachabdichtung von ihrer oberen Befestigung lösen und alle verbleibenden Bahnen der Rollenmaterialien zusammen mit dem verschwommenen Mastix entfernen. Die Dichtungsbahn im Anschlussbereich auf eine Breite von 350–400 mm von der Schutzschicht oder grobkörnigen Bestreuung befreien.
- Schichten einer zusätzlichen Dichtungsbahn aus Bitumen-Polymer-Rollenmaterial verlegen, wobei die Bahn im oberen Bereich befestigt wird. Eine schützende Anstrichschicht aufbringen. Anschlussschürzen montieren.
- **Bei Rissen in den Schichten der Dichtungsbahn:** Die Anschlussschürze entfernen oder zurückklappen und die über dem Riss liegenden Schichten des Dachmaterials entfernen.
- Bei Bedarf eine schräge Kehle (100x100 mm) aus Zementmörtel, Sandasphalt oder Leichtbeton in einem Winkel von bis zu 45° und einer Höhe von mindestens 100 mm herstellen, die den Übergang von der Hauptdachebene zur hervorstehenden Konstruktion gewährleistet.
- Die Dichtungsbahn auf eine Breite von mindestens 400 mm vom Rissrand von der Schutzschicht oder grobkörnigen Bestreuung befreien.
- Zwei Lagen Bitumen-Polymer-Bahnmaterial aufschweißen, wobei die Unterkante der Bahnen die Hauptabdichtung um mindestens 100 mm überlappt.
- Anschlussschürze montieren und die schützende Anstrichschicht sowie die grobkörnige Bestreuung wiederherstellen.
6. Reparatur von Anschlüssen an Lüftungsrohren
Die Reparatur von Anschlüssen der Dachabdichtung an Lüftungsrohre ist für die Gewährleistung der Dichtheit des Daches von entscheidender Bedeutung, da diese Knotenpunkte häufig Temperaturschwankungen und Niederschlägen ausgesetzt sind. Für die effektive Beseitigung von Rissen und die Verhinderung zukünftiger Undichtigkeiten ist es nicht nur notwendig, die beschädigten Schichten zu ersetzen, sondern auch einen zuverlässigen Übergangsknoten unter Verwendung von Rohrstutzen und Dämmstoff zu schaffen.
Ein Schlüsselelement in diesem Prozess ist die Installation eines Rohrstutzens aus verzinktem Stahl oder PVC, der den notwendigen Spalt zum Ausgleich von Bewegungen und die anschließende Füllung mit Dämmstoff bietet. Dies schafft eine Barriere gegen das Eindringen von Feuchtigkeit und verbessert die Wärmedämmung. Eine schräge Kehle trägt zusätzlich zur Wasserableitung von der vertikalen Konstruktion bei.
Die mehrschichtige Verschweißung von Bitumen-Polymer-Material mit entsprechenden Überlappungen sowie eine zuverlässige Abdichtung und die Installation einer Schutzhaube garantieren die Dauerhaftigkeit und Wasserdichtigkeit des reparierten Knotenpunkts. Die qualitativ hochwertige Ausführung jedes Schritts gewährleistet die Zuverlässigkeit des gesamten Anschlusses und verhindert betriebliche Probleme.
- Schutzhaube (Kappe) entfernen. Teile der Dachmaterialien und Untergrundmaterialien oberhalb des Risses entfernen.
- Einen Rohrstutzen aus verzinktem Dachstahl oder Polyvinylchlorid mit einer Höhe von 250 mm (für wassergefüllte Dächer 350 mm), gemessen von der Dachfläche, um den Rohrumfang (mit einem Spalt von 20–25 mm) installieren. Den Raum zwischen Rohrstutzen und Rohr mit Mineralwolle-Dämmstoff füllen.
- Eine schräge Kehle installieren.
- Die Dichtungsbahn auf einer Breite von bis zu 1 m ringsum vom unteren Rand der Kehle von der Schutzschicht oder grobkörnigen Bestreuung befreien.
- Zwei Lagen Bitumen-Polymer-Bahnmaterial aufschweißen, wobei die Unterkante der Bahnen die Hauptabdichtung um 150 mm bzw. 100 mm (für jede Schicht entsprechend) überlappt.
- Schutzhaube installieren, indem sie an das Rohr geschweißt oder mit einer Klemme befestigt wird, gefolgt von einer Abdichtung mit Dichtstoffen. Die schützende Anstrichschicht wiederherstellen.