BAUTECHNOLOGIEKARTE
Фундаменты и основания

Herstellung flacher monolithischer Stahlbeton-Fundamentplatten in Gebäuden und Bauwerken

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Inhalt

STANDARD-TECHNOLOGIEKARTEN FÜR DIE AUSFÜHRUNG BESTIMMTER ARTEN VON ARBEITEN

ABSCHNITT 04

STANDARD-TECHNOLOGIEKARTE FÜR BETON- UND STAHLBETONARBEITEN (ORTBETON)

4.01.01.63

HERSTELLUNG FLACHER MONOLITHISCHER STAHLBETON-FUNDAMENTPLATTEN IN GEBÄUDEN UND BAUWERKEN ALLGEMEINER BESTIMMUNG BEI EINER PLATTENDICKE VON BIS ZU 1200 mm

MOSKAU-1989

ENTWICKELT VOM

Institut Promstroiprojekt des Gosstroi der UdSSR Chefingenieur des Instituts V.I. Koroljow Abteilungsleiter B.M. Tiunow Chefingenieur des Projekts J.S. Jeserski

ABGESTIMMT MIT

der Abteilung für Mechanisierung und Bautechnologie des Gosstroi der UdSSR, Schreiben vom 14.12.1988 Nr. 23-712. In Kraft getreten am 1. Februar 1989.

1. ANWENDUNGSBEREICH

Die Standard-Technologiekarte wurde für die Herstellung flacher monolithischer Stahlbeton-Fundamentplatten in Gebäuden und Bauwerken allgemeiner Bestimmung mit Plattendicken von bis zu 1200 mm entwickelt.

Die Parameter der monolithischen Stahlbetonplatte des Technik-Untergeschosses wurden als Durchschnittswerte auf der Grundlage der in den Projekten des Instituts Promstroiprojekt tatsächlich angewendeten Werte angenommen.

Die Bewehrung der Fundamentplattenkonstruktionen ist mit ebenen Matten und räumlichen Bewehrungskörben vorgesehen; die Stöße der Bewehrung der Matten und Körbe werden überlappend, ohne Schweißen und mit versetzter Anordnung ausgeführt.

Die Arbeitsaufwandskalkulation, der Bauablaufplan, der Bedarf an materiell-technischen Ressourcen sowie die technisch-wirtschaftlichen Kennzahlen wurden für eine Platte mit den Abmessungen 37,2 x 44,35 m (Dehnfugenabschnitt) und einer Dicke von 1,2 m (Basisvariante) erstellt.

Diese Karte ermöglicht es auch, mithilfe von Modulen (Facetten) die Berechnung der oben genannten Kennzahlen für Plattendicken von 0,8 und 0,4 m durchzuführen.

Die Technologiekarte sieht die Herstellung der monolithischen Fundamentplatte unter Verwendung der standardisierten, demontierbaren und umsetzbaren Schalung "Monolit-77" vor, die zu Großflächen-Schalelementen zusammengefügt ist.

In der Technologiekarte sind 3 Varianten der Förderung und des Einbaus des Betons vorgesehen: mit der Autobetonpumpe SB-126A (Basisvariante), mit schienengebundenen Turmdrehkranen KB-404 (Variante 2) und mit dem Betonverteiler LBU-20 (Variante 3).

Die Lade-, Entlade-, Bewehrungs- und Schalarbeiten werden mit einem Autokran mit einer Tragfähigkeit von 6,3 t durchgeführt.

Bei der Anpassung der Technologiekarte an ein konkretes Bauobjekt und an die Baubedingungen werden die Arbeitsmengen, die Arbeitsaufwandskalkulation sowie die Mechanisierungsmittel unter Berücksichtigung des vorhandenen Maschinen-, Geräte- und Ausrüstungsbestandes konkretisiert.

2. ORGANISATION UND TECHNOLOGIE DER BAUAUSFÜHRUNG

Vor Beginn der Herstellung der Fundamentplatte müssen folgende Arbeiten abgeschlossen sein:

Ableitung des Oberflächenwassers aus der Baugrube organisiert;

Zufahrtswege und Baustraßen angelegt;

Fahrwege für die Baumaschinen, Lagerplätze für Bewehrungsmatten und für die Vormontage der Schalung gekennzeichnet, Montageausrüstung und Hilfsmittel bereitgestellt;

Sauberkeitsschicht (Betonvorbereitung) unter den Fundamenten hergestellt;

Bewehrungsmatten, Bewehrungskörbe und Schalungssätze in einer Menge angeliefert, die ein ununterbrochenes Arbeiten für mindestens zwei Schichten gewährleistet;

Abnahmeprotokolle für die Fundamentgründungssohle gemäß dem Bestandsplan erstellt;

provisorische Arbeitsplatzbeleuchtung installiert und Elektroschweißgeräte angeschlossen;

Durchführung der g

Abb. 1 — Grundriss und Querschnitt der Schalungsmontage mit einem Raupenkran in der Baugrube, einschließlich Details eines Großflächen-Schalelements.
Abb. 1 — Grundriss und Querschnitt der Schalungsmontage mit einem Raupenkran in der Baugrube, einschließlich Details eines Großflächen-Schalelements.
1Raupenkran, verwendet zum Heben und Setzen von Schalungselementen und anderen Materialien in der Baugrube.
2Montiertes Schalungselement, vertikal an der Baugrubenwand oder Bauwerkslinie positioniert.
3Lagerbereich für Bewehrungsmatten und -körbe, zentral bereitgestellt für den einfachen Zugriff durch den Kran.
4Schrägstützen oder Streben (Inventar), verwendet zur vorübergehenden vertikalen Abstützung und Ausrichtung der Schalungselemente.
5Lagerbereich für Großflächen-Schalelemente, positioniert innerhalb des Arbeitsradius des Krans für effizientes Heben.
6Eckelement der Schalung, das eine rechtwinklige Verbindung zwischen benachbarten Wandschalungen gewährleistet.
7Sauberkeitsschicht (Betonvorbereitung), die eine saubere und ebene Arbeitsfläche auf der Baugrubensohle bietet.
8Standard-Schalungselement, Abmessungen 1200 x 6120 mm, im Schnitt 1-1 am Kran hängend dargestellt.
9Horizontale Aussteifung oder Gurtung am Schalungselement, die dem Element über die Breite strukturelle Steifigkeit verleiht.
10Vertikale Versteifungsrippen oder Träger am Schalungselement, die eine Durchbiegung unter dem Betondruck verhindern.
11Verbindungsteile oder Schalungsanker, welche die Komponenten des Großflächen-Schalelements zusammenhalten.
Abb. 1 — Betonierplan mit Angabe der Maschinenpositionierung und der Arbeitsradien für eine Großbaustelle
Abb. 2 — Betonierplan mit Angabe der Maschinenpositionierung und der Arbeitsradien für eine Großbaustelle
2Betonpumpenstation, angrenzend an den Betonierbereich positioniert, um den Beton über die Baustelle zu verteilen
3Fahrmischer, der die Betonpumpenstation direkt mit Frischbeton versorgt
4Turmdrehkran (oder Mobilkran), zentral im Betonierbereich positioniert, dargestellt mit einem Arbeitsradius von 8000 mm zum Heben und Positionieren von Materialien
7Derzeit betonierter oder mit Schalung/Bewehrung vorbereiteter Bereich, gekennzeichnet durch Schraffur und ein Maß von 18300 mm
9Betonfertigteile oder ausgewiesene Bereitstellungsflächen innerhalb der Hauptarbeitszone, mit einer Länge von ca. 12000 mm
Abb. 1 — Übersichtsplan für das abschnittsweise Betonieren einer Fundamentplatte, mit Darstellung der Betonierabschnitte, Arbeitsfugen und des Arbeitsradius der Maschinen
Abb. 3 — Übersichtsplan für das abschnittsweise Betonieren einer Fundamentplatte, mit Darstellung der Betonierabschnitte, Arbeitsfugen und des Arbeitsradius der Maschinen
15Arbeitsfugen beim Betonieren, die verschiedene Betonierabschnitte trennen.
17Aufstellorte für Betoniergeräte mit angegebenem Arbeitsradius (R = 18 m).
18Schichtweise Betonierabschnitte (Tagesabschnitte), die die Reihenfolge des Betoneinbaus anzeigen und in Segmente wie 14, 13, 8 usw. unterteilt sind.
19Einzelne Betoniersegmente (z. B. 10, 11, 12), die die sequentielle Unterteilung der schichtweisen Betonierabschnitte zeigen.
Abb. 1 — Gesamtübersicht und Geräteanordnung für die Errichtung einer kontinuierlichen Betonkonstruktion unter Verwendung von Fertigteilen und einer Autobetonpumpe
Abb. 4 — Gesamtübersicht und Geräteanordnung für die Errichtung einer kontinuierlichen Betonkonstruktion unter Verwendung von Fertigteilen und einer Autobetonpumpe
1Raupenkran — Schwerlasthebezeug für den Umschlag von vorgefertigten Schalungselementen oder Bewehrungskörben
2Autobetonpumpe — positioniert auf einer erhöhten Berme, ausgestattet mit einem knickbaren Verteilermast zur Förderung des Betons in die Schalung
5Hängendes Fertigteil — wird vom Raupenkran angehoben und positioniert
6Vorgefertigte oder temporäre Konstruktionssegmente — sequenziell auf dem Boden ausgelegt, dienen wahrscheinlich als Schalung oder Bewehrungsbasis
7Frisch betonierter Abschnitt — großer, durchgehender Ortbetonblock, mit Abmessungen von 6000 mm Länge und 7200 mm Höhe dargestellt
8Vertikales Schalungssystem — gegen den Boden abgestützt, um den fließfähigen Beton beim Gießen in Form zu halten
11Stahlbewehrungselemente oder Anschlussstäbe — ragen aus der Oberseite des frisch betonierten Blocks für zukünftige Anschlüsse heraus
Abb. 1 — Schnittdarstellung der kontinuierlichen Herstellung einer Betondecke mittels einer Autobetonpumpe
Abb. 5 — Schnittdarstellung der kontinuierlichen Herstellung einer Betondecke mittels einer Autobetonpumpe
1Dehnungsfuge in der Betonplatte, die einzelne betonierte Abschnitte voneinander trennt
2Autobetonpumpe mit Verteilermast, zum Einbringen des Frischbetons in den vorgesehenen Abschnitt
3Schalung am Rand des aktuell betonierten Abschnitts, um den Frischbeton in Form zu halten
4Frisch betonierter Abschnitt, der gerade eingebracht und abgezogen wird
5Erdwall oder Böschung angrenzend an den Baubereich
6Zuvor betonierter und ausgehärteter Abschnitt der Betondecke
7Verdichtete Tragschicht oder Ausgleichsschicht (Planum) unter der Betonplatte
8Unterbau oder anstehender Baugrund
9Geotextil oder Trennschicht zwischen Tragschicht und Unterbau
10Drainagerohr oder System, das in die Tragschicht integriert ist
Abb. 1 — Baustellenübersichtsplan und Querschnitt (1-1) von Baugrubenaushub und Plattenherstellung unter Einsatz von zwei Turmdrehkranen
Abb. 6 — Baustellenübersichtsplan und Querschnitt (1-1) von Baugrubenaushub und Plattenherstellung unter Einsatz von zwei Turmdrehkranen
1Schienengebundener Turmdrehkran, eingesetzt für schwere Hebearbeiten und die Materialplatzierung in der gesamten Baugrube
2Traktor oder Bulldozer, schwere Erdbewegungsmaschine zur Geländeregulierung und Vorbereitung des Aushubs
3Kranhakenflasche, zeigt die maximale Ausladung (R = 30 m) für die Platzierung von Bauteilen
4Sauberkeitsschicht aus Beton (ca. 100 mm dick), gegossen auf den verdichteten Boden, um eine saubere Arbeitsfläche zu bieten
5Haupt-Stahlbeton-Fundamentplatte oder Sohlplatte, die die tragende Basis des Gebäudes bildet, in der Draufsicht dargestellt
9Verdichtetes Planum aus anstehendem Boden, das die Sohle der Baugrube bildet
10Stahlbeton-Fundamentplatte, Querschnittansicht mit Darstellung der Dicke und der Platzierung auf der Sauberkeitsschicht
Abb. 1 — Grundrissdarstellung eines Industrieofens mit Details zur feuerfesten Auskleidung, Brenneranordnung und strukturellen Abmessungen
Abb. 7 — Grundrissdarstellung eines Industrieofens mit Details zur feuerfesten Auskleidung, Brenneranordnung und strukturellen Abmessungen
1Interner Brenner oder Injektorbaugruppe, innerhalb der Hauptbrennkammer positioniert
2Externer Brenner oder Injektoreinheit, montiert an der Außenseite der primären Feuerfestwand, wahrscheinlich für Sekundärverbrennung oder spezifische Zonenbeheizung
3Zugangsklappe oder Sichtfenster, an der Außenwand für Inspektions- oder Wartungszwecke angeordnet
9Interne Struktur- oder Funktionsblöcke, möglicherweise im Zusammenhang mit der Materialabstützung, der Gasstromführung oder spezifischen Prozesszonen innerhalb des Ofens
Abb. 1 — Anordnung der Arbeitsfugen für das Betonieren
Abb. 8 — Anordnung der Arbeitsfugen für das Betonieren
1Arbeitsfugen, die geplante Unterbrechungen im Betonierprozess anzeigen
2Temperatur-Schwindfuge (В.У.Ш.), ausgelegt zur Aufnahme von thermischer Ausdehnung und Kontraktion
Abb. 1 — Mechanisierte Verlegung und Beschwerung einer Rohrleitung mittels Betonfertigteilplatten und schwerem Hebezeug
Abb. 9 — Mechanisierte Verlegung und Beschwerung einer Rohrleitung mittels Betonfertigteilplatten und schwerem Hebezeug
1Autokran mit Teleskopausleger, auf der ebenen Fläche neben dem Graben positioniert, zum Heben und Setzen der vorgefertigten Beton-Beschwerungsplatten.
2Rohrverleger oder spezielles Grabenbaugerät mit langem Gittermastausleger, positioniert am erhöhten Grabenrand, unterstützt bei der Rohrausrichtung oder beim Verfüllen.
4Baggermatratzen aus Holz oder lastverteilende Platten, die zur Stabilisierung des Hebezeugs und zur temporären Lagerung der Platten auf den Boden gelegt werden.
5Vorgefertigte Stahlbeton-Beschwerungsplatte, die gerade vom Autokran angehoben und über dem Rohr positioniert wird.
6Zwischengelagerte vorgefertigte Stahlbeton-Beschwerungsplatten, die vorübergehend auf Holzmatten ruhen, bevor sie im Graben verlegt werden.
7Installierte vorgefertigte Stahlbeton-Beschwerungsplatten, die die Rohrleitung im Graben abdecken und für negativen Auftrieb sowie mechanischen Schutz sorgen.
8Abgeschrägtes Endstück oder Übergangsrampe für die Beton-Beschwerungsplatten-Baugruppe, die für eine glatte Verfüllung und Lastverteilung sorgt.
11Transportanker oder integrierter Anschlagpunkt an der Betonfertigteilplatte, der von der Kran-Anschlagtechnik für die sichere Handhabung und Platzierung verwendet wird.
Abb. 1 — Schnittdarstellung der Herstellung einer Betondecke mit einem Gleitschalungsfertiger, mit Details zu Segmentabmessungen und Unterbauanbindung.
Abb. 10 — Schnittdarstellung der Herstellung einer Betondecke mit einem Gleitschalungsfertiger, mit Details zu Segmentabmessungen und Unterbauanbindung.
1Gleitschalungsfertiger, raupenmobil, ausgestattet mit Betonverteilermast und Nivelliermechanismus für den kontinuierlichen Fahrbahnbau.
2Frisch verlegtes Betondeckensegment, das die tragende Hauptoberfläche bildet, dimensioniert gemäß der kontinuierlichen Betonierfolge.
3Arbeitsfuge oder Rand des zuvor fertiggestellten Betondeckensegments, das die Schnittstelle für den nachfolgenden Betoneinbau markiert.
4Verdichteter Erd- oder granulärer Unterbau am Rande der Baugrube, der für seitlichen Halt und den Übergang zum bestehenden Damm sorgt.
Abb. 1 — Bauablaufplan mit Angaben zu Arbeitskosten, Teamzusammensetzung und Aufgabendauern für verschiedene Beton- und Schalarbeiten
Abb. 11 — Bauablaufplan mit Angaben zu Arbeitskosten, Teamzusammensetzung und Aufgabendauern für verschiedene Beton- und Schalarbeiten
1Zeitachsenbalken, der die Dauer des Entladens, Sortierens von Materialien und der mechanisierten Schalarbeiten darstellt.
2Zeitachsenbalken, der die Dauer der manuellen Schalarbeiten darstellt.
3Zeitachsenbalken, der die Dauer der Bewehrungsarbeiten und der Verlegung von Matten darstellt.
4Zeitachsenbalken, der die Dauer der Schweißarbeiten darstellt.
5Zeitachsenbalken, der die Dauer der Betonarbeiten darstellt.
6Zeitachsenbalken, der die Dauer der Betonnachbehandlung/-pflege darstellt.
7Zeitachsenbalken, der die Dauer der Schalungsdemontage und der Materialverladung darstellt.
8Zusätzlicher Zeitachsenbalken, der wahrscheinlich eine anschließende oder abschließende Aufgabe darstellt, obwohl er im bereitgestellten Kontext nicht explizit bezeichnet ist.
Construction Technology Card — Фундаменты и основания