VERFAHRENSANWEISUNG
Фундаменты и основания

Verfahrensanweisung: Betonieren einer monolithischen Stahlbeton-Fundamentplatte

Ein umfassendes organisatorisch-technologisches Dokument, das die Prozesse zur Errichtung einer monolithischen Fundamentplatte regelt. Die Anweisung legt die Anforderungen an die Baugrundvorbereitung, den Transport, den Einbau und die Verdichtung des Betons sowie die Qualitätskontrolle gemäß internationalen Ingenieurstandards fest.
6 sections 18 figures

Materialien

  • Transportbeton der Klasse C20/25 (B22.5), Konsistenz S3 (8-12 cm), Wasserundurchlässigkeit W6, Größtkorn bis 20 mm
  • Gewebe- oder Schweißstahlnetz (Draht 1,0-1,1 mm, Maschenweite 10x10 mm) für Arbeitsfugen
  • Polyethylen-Baufolie (Dicke mindestens 150 µm) zur Nachbehandlung des Betons
  • Anpumphilfe (Primer/Schmiermittel) für die Förderleitung der Autobetonpumpe
  • Professionelles Trennmittel (Schalöl) für Rahmenschalungen
  • Abstandhalter für die Betondeckung (Kunststoff-Sterne/Knochen)

Ausrüstung

  • Mobile Autobetonpumpe (Verteilermastreichweite ab 36 m, Leistung ab 130 m³/h)
  • Fahrmischer (Transportmischer) mit einem Trommelvolumen von 4,5 bis 12 m³
  • Fahrzeugkran mit einer Tragfähigkeit von 25 Tonnen (für Hilfs- und Reservearbeiten)
  • Betonkübel (mit Scherenverschluss) mit einem Volumen von 1,0 m³
  • Hochfrequenz-Innenrüttler mit einem Rüttelflaschendurchmesser von 38-50 mm
  • Schwimmende Rüttelbohle mit Benzin- oder Elektroantrieb (Profil 2,5 - 4,5 m)
  • Rotationsglätter / Flügelglätter (Rotordurchmesser 600-900 mm)
  • Benzin- oder Dieselgenerator (Leistung ab 11 kW, 380/220 V)
1

1. Anwendungsbereich und allgemeine technische Anforderungen

Diese Verfahrensanweisung wurde für die Ausführung der Bau- und Montagearbeiten beim Betonieren einer monolithischen Stahlbeton-Fundamentplatte entwickelt. Die Arbeiten erfolgen im kontinuierlichen Verfahren in einer Schicht durch eine mechanisierte Kolonne. Die Basistechnologie ist für Arbeiten bei einer Umgebungstemperatur von über +5 °C ausgelegt. Bei sinkenden Temperaturen ist der Einsatz spezieller Methoden für das Winterbetonieren (Elektroerwärmung, Einhausung) erforderlich, die durch separate technologische Protokolle geregelt werden.

Für das Gießen der Fundamentplatte wird Schwerbeton der Druckfestigkeitsklasse C20/25 (Äquivalent B22.5), mit einer Wasserundurchlässigkeit von W6 und einem Frostwiderstand von F75 verwendet. Das Größtkorn der Gesteinskörnung (Schotter) darf 20 mm nicht überschreiten. Die erforderliche Konsistenz des Betons am Einbauort beträgt 80-120 mm nach dem Standard-Setzmaß (Konsistenzklasse S3). Der Wasser-Zement-Wert (W/Z-Wert) muss streng kontrolliert werden und im Bereich von 0,4-0,6 liegen, um die geplante Dauerhaftigkeit des Bauwerks zu gewährleisten.

Vor Beginn der Hauptarbeiten muss die Baustelle vollständig mit Ressourcen ausgestattet sein, über Zufahrtswege für Schwerlasttransporte verfügen und mit Plätzen zum Auswaschen von Betonpumpen und Fahrmischern ausgerüstet sein. Die Qualifikation der Kolonne muss zertifizierte Betonbauer, Eisenflechter und Maschinenführer umfassen, die in die Sicherheitsvorschriften eingewiesen und mit dem Bauablaufplan vertraut sind.

Abb. 1 — Schema eines Fahrzeugkrans und umfassendes Traglastdiagramm mit Angabe der Hubkapazitäten für verschiedene Auslegerlängen und Spitzenkonfigurationen.
Abb. 1 — Schema eines Fahrzeugkrans und umfassendes Traglastdiagramm mit Angabe der Hubkapazitäten für verschiedene Auslegerlängen und Spitzenkonfigurationen.
1Teleskopausleger, Haupthebekonstruktion, anpassbare Länge für unterschiedliche Reichweiten- und Höhenanforderungen
2Krankabine, beherbergt die Steuerungssysteme für den Auslegerbetrieb und die Hebemanöver
3Kranoberwagen, drehbare Plattform, die den Ausleger und die Kabine trägt
4Schweres Lkw-Fahrgestell, bietet Mobilität und eine stabile Basis für die Kranarbeiten
5Haupthakenflasche und Hubwerk, verwendet zur Sicherung und zum Heben von Lasten
6Traglastkurve für 9,7 m Auslegerlänge, gibt die Hubkapazitäten bei verschiedenen Arbeitsradien an
7Traglastkurve für 15,7 m Auslegerlänge, gibt die Hubkapazitäten bei verschiedenen Arbeitsradien an
8Traglastkurve für 21,7 m Auslegerlänge, gibt die Hubkapazitäten bei verschiedenen Arbeitsradien an
9Traglastkurve für 21,7 m Ausleger mit zusätzlicher 6 m Spitze, gibt die Hubkapazitäten bei erweiterter Reichweite an
10Traglastkurve für 21,7 m Ausleger mit zusätzlicher 9 m Spitze, gibt die Hubkapazitäten bei maximaler erweiterter Reichweite an
11Fußnotenhinweis, verweist typischerweise auf spezifische Bedingungen wie die Hubkapazität innerhalb eines 90-Grad-Bereichs
  1. Überprüfung der Bereitschaft der Zufahrtswege und der Tragfähigkeit des Baugrunds für den Standplatz von schwerem Gerät (Kräne und Betonpumpen).
  2. Einrichtung von Lagerplätzen, Beleuchtung der Arbeitsbereiche und Aufstellung mobiler Unterkünfte.
  3. Abnahme der Ausführungsplanung und Erteilung der Arbeitsfreigaben für die Betonarbeiten.
2

2. Vorbereitende Arbeiten und vermessungstechnische Kontrolle

Vor Beginn der Betonierarbeiten erfolgt eine obligatorische Abnahme der verdeckten Arbeiten mit Erstellung entsprechender Protokolle. Abzunehmen sind: die Sauberkeitsschicht, die montierte Schalung, der räumliche Bewehrungskorb und die Einbauteile. Die Lage der Schalung im Grundriss und ihre Höhenkoten müssen unter Berücksichtigung der in internationalen Normen (z. B. ISO 22966) festgelegten Toleranzen streng den Planvorgaben entsprechen. Die Sauberkeitsschicht und die Schalung sind von Bauschutt, Ölflecken und Schmutz zu reinigen.

Besonderes Augenmerk wird auf den Zustand des Bewehrungskorbes gelegt: Die Bewehrung wird von abblätterndem Rost, Eis und Schnee befreit. Im Winter ist die Entfernung von Eis nur durch einen Heißluftstrom unter einer Schutzabdeckung zulässig; die Verwendung von Dampf oder heißem Wasser ist strengstens verboten. Die Innenflächen der Schalungselemente werden mit einem speziellen Trennmittel (Schalöl) behandelt, das keine Spuren auf der Betonoberfläche hinterlässt und die Haftung von Ausbaumaterialien nicht beeinträchtigt.

Die Absteckung umfasst die Übertragung der Bauachsen und Höhenkoten auf das Schnurgerüst und die Schalungselemente. Als relative Kote ±0,000 wird der Fertigfußboden des Erdgeschosses des Gebäudes angenommen. Der Vermessungsingenieur überträgt mit einem Nivelliergerät die Höhenkoten der Oberkante der Fundamentplatte auf die Innenseite der Schalung und fixiert diese mit Markierungen oder Nägeln. Bei mehrschichtigem Betonieren wird auch die Dicke jeder technologischen Schicht (30-50 cm) zur visuellen Kontrolle durch die Betonbauer markiert.

Abb. 1 — Gesamtanordnung und Hauptkomponenten eines geländegängigen Schwerlast-Fahrmischers
Abb. 2 — Gesamtanordnung und Hauptkomponenten eines geländegängigen Schwerlast-Fahrmischers
1Lkw-Kabine, verstärkte Stahlkonstruktion, bietet Arbeitsplatz für den Bediener und Fahrzeugsteuerungen
2Hauptfahrgestellrahmen, schwere U-Profil-Stahlkonstruktion, trägt den gesamten Mischeraufbau und die Nutzlast
3Mischtrommel, hochfester verschleißfester Stahl, rotierender zylindrischer Behälter zum Mischen und Transportieren von Beton
4Entladeschurrensystem, gegliederte Stahlbaugruppe, leitet den Fluss des gemischten Betons von der Trommel zum Einbauort
5Einfülltrichter, Stahleinlauftrichter, erleichtert die Aufnahme von Trockenmaterialien und Wasser in die Mischtrommel
6Zugangsleiter und Plattform, Stahlkonstruktion mit rutschfesten Stufen, ermöglicht dem Bediener den Zugang zum oberen Trommel- und Trichterbereich
7Vordere Lenkachse mit großen Geländereifen, sorgt für Richtungssteuerung und trägt das Frontgewicht des Fahrzeugs
8Wassertank, typischerweise aus Stahl oder strapazierfähigem Kunststoff, lagert Wasser zum Mischen von Beton und zur Reinigung von Trommel und Schurren
9Bedienpult, wetterfestes Gehäuse mit hydraulischen und pneumatischen Bedienelementen für Trommelrotation und Entleerung
10Heckstoßstange und Beleuchtungseinheit, Stahlkonstruktion für Heckschutz und Unterbringung der notwendigen Verkehrssicherheitsleuchten
  1. Reinigung der Bewehrung von Rost und der Sauberkeitsschicht von Schutt, Abblasen mit Druckluft.
  2. Auftragen von Trennmittel auf die Schalungshaut der Schalungselemente.
  3. Vermessungstechnische Übertragung der Höhenkoten der Betonoberkante auf die Innenfläche der Schalung.
  4. Abschließende Überprüfung der Stabilität der Schalungssysteme und Verstrebungen.
3

3. Ausbildung von Arbeitsfugen

Wenn ein ununterbrochenes Betonieren des gesamten Volumens der Fundamentplatte nicht möglich ist, sieht die Planung die Ausbildung von Arbeitsfugen vor. Das Betonieren erfolgt in Betonierabschnitten, deren Volumen anhand der Leistung der Betonpumpe und der Anlieferungsintensität des Betons berechnet wird. Die Lagen der Arbeitsfugen werden mit dem Planungsbüro abgestimmt und in Zonen mit den geringsten Querkräften angeordnet.

Als innere verlorene Schalung zur Ausbildung der Arbeitsfuge wird ein gewebtes oder geschweißtes Stahlnetz aus Draht mit einem Durchmesser von 1,0-1,1 mm und einer Maschenweite von maximal 10x10 mm verwendet. Vor dem Einbau wird das Netz zwingend entfettet, um eine maximale Haftung am Beton zu gewährleisten. Das Netz wird streng vertikal eingebaut und mit Rödeldraht sicher an den Stäben der oberen und unteren Bewehrung der Platte befestigt.

Um eine Verformung und ein Ausbeulen des feinmaschigen Netzes unter dem Druck des Frischbetons zu verhindern, wird die Konstruktion der Fuge durch einen zusätzlichen flachen Stützkörper verstärkt. Es werden vertikale und horizontale Bewehrungsstäbe montiert, die ein starres räumliches Gitter bilden. Vor der Wiederaufnahme des Betonierens im angrenzenden Abschnitt wird die Betonoberfläche im Bereich der Arbeitsfuge mit einer Drahtbürste, einem Sandstrahlgerät oder einem Hochdruckwasserstrahl von der Zementschlämme befreit, bis das Grobkorn freiliegt.

Abb. 1 — Gesamtanordnung und Hauptkomponenten einer mehrachsigen Autobetonpumpe mit Knickmast
Abb. 3 — Gesamtanordnung und Hauptkomponenten einer mehrachsigen Autobetonpumpe mit Knickmast
1Lkw-Fahrgestellkabine, bietet Bedienersteuerung und Transport für das Pumpenaggregat
2Vordere hydraulische Stütze, fährt seitlich und vertikal aus, um das Fahrzeug während des Pumpbetriebs zu stabilisieren
3Hintere hydraulische Stütze, arbeitet mit den vorderen Stützen zusammen, um eine stabile Basis zu gewährleisten
4Staufächer und Werkzeugkästen, die in die Karosserie des Fahrzeugs integriert sind
5Haupthydraulikzylinder zur Betätigung des Hauptabschnitts des Verteilermastes
6Sekundärer Hydraulikzylinder zur Steuerung der Bewegung der mittleren Mastabschnitte
7Aufgabetrichter mit Rührwerk, in den der Transportbeton vor dem Pumpen entleert wird
8Betonförderleitung (grün), entlang des Mastes verlegt, um den Beton zum Einbauort zu transportieren
9Mehrachsige Hinterradanordnung, ausgelegt zur Verteilung der hohen Last von Pumpe und Mastkonstruktion
10Kraftstofftank oder Hydrauliköltank für das Pumpensystem und den Fahrzeugbetrieb
11Hydraulikleitungen und Steuerkabel, die entlang der Mastabschnitte verlegt sind
14Gelenkige Stahlmastkonstruktion, bestehend aus mehreren klappbaren Abschnitten für eine größere Reichweite
15Scharniergelenk zur Verbindung der Mastabschnitte, ermöglicht eine flexible Positionierung und das Zusammenklappen für den Transport
16Hydraulikzylinder zur Betätigung der äußeren Abschnitte des Verteilermastes
  1. Festlegung und Markierung der Grenze des Betonierabschnitts (Arbeitsfuge) gemäß der Verfahrensanweisung.
  2. Montage des stützenden Bewehrungskorbes zwischen der oberen und unteren Grundbewehrung.
  3. Einbau und Befestigung des entfetteten Metallnetzes (Maschenweite 10x10 mm).
  4. Entfernung der Zementschlämme von der Oberfläche der ausgehärteten Fuge vor dem Gießen des nächsten Abschnitts.
4

4. Förderung und Einbau des Betons

Die Anlieferung des Betons auf die Baustelle erfolgt durch Fahrmischer mit einem Trommelvolumen von 4,5 m³ bis 12 m³. Die Trommeln der Fahrzeuge müssen eine Entmischung, den Verlust von Zementschlämme verhindern und den Beton vor Niederschlägen und direkter Sonneneinstrahlung schützen. Die Förderung des Betons in das Bauteil erfolgt durch eine Autobetonpumpe mit einer Verteilermastreichweite ab 36 Metern und einer Leistung von mindestens 130 m³/h.

Der Innendurchmesser der Förderleitung muss das 2,5- bis 3-fache des maximalen Größtkorns überschreiten (Mindestdurchmesser des Rohrs 125 mm bei 20 mm Größtkorn). Vor Beginn des Pumpens von Transportbeton wird das Leitungssystem durch das Pumpen einer Anpumphilfe (chemischer Primer oder Zementschlämme) geschmiert, um die Reibung zu verringern und die Bildung von Stopfern zu verhindern.

Um eine Entmischung zu vermeiden, wird die freie Fallhöhe des Betons streng geregelt: maximal 1,0 m bei engmaschig bewehrten Bauteilen und maximal 2,0-3,0 m bei unbewehrten Bereichen. Wenn eine Förderung aus größerer Höhe erforderlich ist, werden Fallbremsen, Schütten oder Fallrohre verwendet. Bei einem Ausfall der Betonpumpe ist ein Reserveförderkonzept mit einem Autokran (25 Tonnen Traglast) und einem Betonkübel (1,0 m³ Volumen) mit Rüttler vorgesehen.

Abb. 1 — Gesamtanordnung eines tragbaren motorgetriebenen Stromerzeugers mit Strukturrahmen, Kraftstofftank und elektromechanischen Komponenten
Abb. 4 — Gesamtanordnung eines tragbaren motorgetriebenen Stromerzeugers mit Strukturrahmen, Kraftstofftank und elektromechanischen Komponenten
  1. Eingangskontrolle der Betonqualität: Messung der Temperatur und des Setzmaßes (erwarteter Wert 8-12 cm).
  2. Durchpumpen der Anpumphilfe durch die Förderleitung.
  3. Positionierung des Endschlauchs der Förderleitung in einer Höhe von maximal 1 Meter über der Einbauebene.
  4. Kontinuierliche Betonförderung mit synchroner Bewegung des Verteilermastes für eine gleichmäßige Verteilung.
5

5. Technologie des Einbaus und der Verdichtung durch Rütteln

Der Einbau des Betons erfolgt in horizontalen Schichten gleicher Dicke von 30 bis 50 cm, ohne Unterbrechungen, mit einer konsequenten Betonierrichtung zu einer Seite. Die Überarbeitungszeit der Schichten (das Intervall zwischen dem Einbau der vorherigen und der folgenden Schicht) darf 45-60 Minuten nicht überschreiten, damit die nächste Schicht vor dem Erstarrungsbeginn der vorherigen eingebracht wird. Die Zugabe von Wasser in den Fahrmischer auf der Baustelle zur Erhöhung der Konsistenz ist strengstens verboten, da dies den W/Z-Wert verfälscht und die Festigkeitsklasse des Betons kritisch mindert.

Die Verdichtung des Betons erfolgt durch elektromechanische Innenrüttler mit einem Rüttelflaschendurchmesser entsprechender Größe. Der Eintauchabstand des Innenrüttlers darf das 1,5-fache seines Wirkungsradius (durchschnittlich 50 cm) nicht überschreiten. Der Arbeitsteil des Rüttlers wird vertikal oder mit leichter Neigung in die Mischung eingetaucht. Die Eintauchtiefe muss sicherstellen, dass die Spitze 5-10 cm in die zuvor eingebrachte (untere) Betonschicht eindringt, um eine monolithische Verbindung zwischen den Schichten zu gewährleisten.

Die Dauer des Rüttelns an einer Position beträgt 15-30 Sekunden. Kriterien für eine ausreichende Verdichtung sind: das Stoppen des Setzens des Betons, die Bedeckung des Grobkorns mit Mörtel, das Austreten von Zementschlämme an der Oberfläche und das Aufhören des Aufsteigens großer Luftblasen. Das Herausziehen des Rüttlers erfolgt langsam bei laufendem Motor, damit der freiwerdende Raum rechtzeitig mit Beton gefüllt wird. Das Abstützen des Rüttlers auf dem Bewehrungskorb, den Abstandhaltern oder den Schalungselementen ist strengstens verboten.

Abb. 1 — Komponenten eines tragbaren elektrischen Innenrüttlers
Abb. 5 — Komponenten eines tragbaren elektrischen Innenrüttlers
1Elektromotorgehäuse, enthält den Elektromotor, der die Rotationsenergie liefert
2Tragegriff, ergonomischer Griff zum Transportieren und Positionieren der Motoreinheit
3Ein-/Ausschalter, am Motorsteuerkasten zur Inbetriebnahme und zum Stoppen des Rüttlers
4Stromkabel mit Stecker, versorgt die Motoreinheit mit elektrischer Energie
5Biegsame Welle, gummierte Welle, die die Drehbewegung vom Motor zur Rüttelflasche überträgt
6Rüttelflasche, enthält eine Unwuchtmasse, die bei Rotation hochfrequente Vibrationen erzeugt, wird zur Verdichtung in den Beton eingetaucht
7Grundplatte, flacher Metallständer am Motorgehäuse, um während des Betriebs auf unebenen Flächen Stabilität zu gewährleisten
  1. Schichtweise Verteilung des Betons in einer Dicke von 30-50 cm über die gesamte Fläche des Betonierabschnitts.
  2. Eintauchen des Rüttlers in Abständen von 50 cm und einer Eindringtiefe von 5-10 cm in die vorherige Schicht.
  3. Halten des Rüttlers für 15-30 Sekunden bis zum Austreten von Zementschlämme.
  4. Langsames Herausziehen der Rüttelflasche, um Hohlraumbildung im Körper der Platte zu vermeiden.
6

6. Oberflächenglättung und Nachbehandlung des Betons

Nach dem Einbau und der Verdichtung muss das obere Niveau des Betons 50-70 mm unter der Oberkante der Schalungselemente liegen. Die Betonoberfläche wird mit schwimmenden Rüttelbohlen mit einer Länge von 2,5 bis 4,5 Metern abgezogen. Nach dem anfänglichen Festigkeitsaufbau (wenn der Beton das Gewicht einer Person trägt und dabei einen Abdruck von maximal 2-3 mm Tiefe hinterlässt), wird die Oberfläche mit Rotationsglättern (Flügelglättern, Rotordurchmesser 600-900 mm) bearbeitet, um Mikrounebenheiten zu beseitigen und die Poren zu schließen.

Die Nachbehandlung des Betons zielt darauf ab, ein optimales Temperatur-Feuchtigkeits-Regime aufrechtzuerhalten. Frischbeton muss vor direkter Sonneneinstrahlung, Wind und Niederschlag geschützt werden. Dazu wird die Oberfläche mit einer dichten Polyethylenfolie oder feuchter Jute abgedeckt. Bei intensiver Verdunstung der Feuchtigkeit erfolgt eine regelmäßige fein zerstäubte Befeuchtung der Oberfläche mit sauberem Wasser.

Bei Niederschlag während des Betonierens wird der Arbeitsbereich mit mobilen Überdachungen oder Planen abgedeckt. Beton, dessen Gefüge durch Regen ausgewaschen wurde, muss vor dem Erstarren vollständig entfernt werden. Das Ausschalen des Bauteils und die Belastung des Fundaments durch fließendes Grundwasser ist erst zulässig, nachdem der Beton eine Druckfestigkeit von mindestens 5 MPa (50 kg/cm²) erreicht hat, was durch Prüfergebnisse von Probewürfeln im Labor nachgewiesen wird.

Abb. 1 — Gesamtansicht und Komponentenübersicht einer motorbetriebenen Rüttelbohle
Abb. 6 — Gesamtansicht und Komponentenübersicht einer motorbetriebenen Rüttelbohle
1Tankdeckel, oben auf dem Kraftstofftank zum Nachfüllen positioniert
2Kraftstofftank, speichert Kraftstoff für den Verbrennungsmotor
3Verbrennungsmotor, liefert die mechanische Leistung zum Antrieb des Vibrationsmechanismus
4Riemenschutz/Abdeckung, umschließt aus Sicherheitsgründen den Antriebsriemen, der den Motor mit der Vibrationseinheit verbindet
5Bediengriff, Stahlrohrkonstruktion, mit der der Bediener die Bohle führt und steuert
6Aluminium-Doppelprofilbohle, 3000 mm Länge, ausgelegt zum Abziehen und Verdichten der Betonoberfläche
7Endhalterungen mit Tragegriffen, an beiden Enden der Bohle für manuelles Anheben und Positionieren befestigt
8Montagehalterungen mit verstellbaren Hebeln, verwendet zur sicheren Befestigung des zentralen Motors und der Vibrationseinheit am Aluminiumprofil
9Zentrale Grundplatte, montiert den Motor und die Vibrationseinheit sicher auf den Doppelprofilen
10Gehäuse des Vibrationsmechanismus, enthält die Exzentergewichte, die hochfrequente Vibrationen erzeugen und auf das Profil übertragen
  1. Profilierung der Betonoberfläche mit einer Rüttelbohle entlang festgelegter Abziehlehren.
  2. Maschinelles Glätten der Oberfläche mit Rotationsglättern (nach dem anfänglichen Erstarren).
  3. Abdeckung der Plattenoberfläche mit Polyethylenfolie, um Feuchtigkeitsverlust zu verhindern.
  4. Durchführung regelmäßiger Temperatur- und Feuchtigkeitskontrollen (Führen eines Nachbehandlungsprotokolls).
Abb. 1 — Komponentenschema eines handgeführten Flügelglätters für Beton, mit Details zu Motorantrieb, unterer Rotoreinheit und Bediengriff
Abb. 7 — Komponentenschema eines handgeführten Flügelglätters für Beton, mit Details zu Motorantrieb, unterer Rotoreinheit und Bediengriff
1Ergonomische gummierte Handgriffe, positioniert an den oberen Enden der Führungsholme, um die Kontrolle des Bedieners zu gewährleisten und die Übertragung von Betriebsvibrationen zu verringern
2Obere Steuerkonsole des Griffs, aus geformtem Stahl, dient als integrierte Montagebasis für Gashebel und Flügelverstellmechanismen
3Hebel zur Flügelverstellung, ermöglicht dem Bediener die dynamische Änderung des Neigungswinkels der rotierenden Glättflügel passend zum Aushärtungsstadium des Betons
4Hauptführungsholm, gefertigt aus dickwandigem Stahlrohr, bietet eine starre strukturelle Verbindung zwischen Bedienstand und unterer mechanischer Basis
5Zentraler Hebebügel/Kranhaken, hergestellt aus hochfestem Stahlrohr, genau über dem Schwerpunkt der Maschine für sicheres Anheben mit dem Kran positioniert
6Kraftstofftank des Antriebsmotors, typischerweise aus hochdichtem Polyethylen oder beschichtetem Stahl, dient der Kraftstofflagerung für den Verbrennungsmotor
7Schützendes Antriebsriemengehäuse, aus Stahlblech geformt, schützt das Keilriemengetriebe und die Fliehkraftkupplung vor Betonspritzern und verhindert den Kontakt mit dem Bediener
84-Takt-Verbrennungsmotor (typischerweise 5 bis 9 PS), dient als Hauptantriebseinheit für das Zentralgetriebe und die rotierenden Glättflügel
9Schwerlast-Stahlmotorträger, bietet eine starre, vibrationsresistente Plattform, die den Motor trägt und mit dem unteren Getriebegehäuse verbindet
10Kreisförmiger äußerer Schutzring, aus geschweißtem Stahlrohr, schützt die rotierenden Flügel vor Stößen gegen Wände oder Säulen und gewährleistet die allgemeine Baustellensicherheit
11Austauschbare Stahl-Glättflügel (Kombinations- oder Glättprofil), an der rotierenden Kreuznabe befestigt, um die halbfeste Betonoberfläche abzuzehen, zu verdichten und zu glätten
12Rotierende Kreuznabe und Druckringmechanismus, verbindet die Antriebswelle des Zentralgetriebes mit den einzelnen Flügelarmen und ermöglicht eine synchrone Neigungsverstellung
13Mechanisches Gestänge und Betätigungshebel zur Neigungssteuerung, überträgt die lineare Verstellung vom Kabel des oberen Griffs auf den Druckring, um die Flügel zu neigen
14Not-Aus-Schalter (Totmannschalter), am Führungsholm montiert, um die Motorzündung sofort zu unterbrechen, falls der Bediener die Kontrolle verliert
15Kabelbaum und ummantelte mechanische Steuerkabel, leiten die Not-Aus-Signale und die mechanische Gasverstellung sicher vom Griff zur Motoreinheit
Abb. 1 — Grundriss und Querschnitt (1-1) einer Stahlbetonplatte mit Darstellung der Bewehrungsanordnung und der Tragschichten
Abb. 8 — Grundriss und Querschnitt (1-1) einer Stahlbetonplatte mit Darstellung der Bewehrungsanordnung und der Tragschichten
1Feinmaschiges Bewehrungsnetz, diagonal verlegt, zur Vermeidung von Oberflächenrissen und zur lokalen Festigkeitserhöhung.
2Untere Querbewehrungsstäbe, unterstützen die Längsstäbe und bieten Querzugfestigkeit.
3Obere Längsbewehrungsstäbe, verteilt zur Aufnahme von Biegemomenten und strukturellen Lasten.
4Obere Querbewehrungsstäbe, binden die Längsstäbe zusammen, um das obere Bewehrungsgitter zu bilden.
5Vertikaler Abstandhalter oder Unterstützungsbewehrung, hält den erforderlichen Abstand zwischen der oberen und unteren Bewehrungslage ein.
6Abstandhalter für die Betondeckung, gewährleisten die korrekte Höhe des unteren Bewehrungsgitters über dem Unterbau.
7Untere Längsbewehrungsstäbe, bilden die primäre tragende Zugschicht an der Unterseite der Platte.
Abb. 1 — Anordnung von Schalungsnetz und Bewehrungskonstruktion für den Betonwandbau
Abb. 9 — Anordnung von Schalungsnetz und Bewehrungskonstruktion für den Betonwandbau
1Drahtgewebe, vertikal positioniert, um den gegossenen Beton zurückzuhalten und gleichzeitig den Feuchtigkeitsaustritt zu ermöglichen, fungiert als halbdurchlässige Schalungsoberfläche
2Stahlbewehrungsgerüst, bestehend aus vertikalen und horizontalen Betonstählen in gitterförmiger Anordnung, um strukturelle Steifigkeit zu gewährleisten und das Drahtnetz zu stützen
Abb. 1 — Betonierfolgeplan für eine großflächige Fundamentplatte mit nummerierten Betonierabschnitten, Arbeitsfugen und Bewegungspfaden der Maschinen
Abb. 10 — Betonierfolgeplan für eine großflächige Fundamentplatte mit nummerierten Betonierabschnitten, Arbeitsfugen und Bewegungspfaden der Maschinen
1-14Ausgewiesene Betonierabschnitte, geben die zeitliche Reihenfolge des Betoneinbaus für die Fundamentplatte an
15Pfeile, die die Bewegungsrichtung der Betoniermaschinen (z. B. Betonpumpen oder Kübel) und den Fortschritt der Betonierfolge zwischen den Abschnitten anzeigen
16Kranarbeitsradien (R=18m), zeigen die Reichweite des Turmdrehkrans oder Mobilkrans, der für den Materialtransport und den Betoneinbau innerhalb der vorgesehenen Zonen eingesetzt wird
17Arbeitsfugen, trennen die einzelnen Betonierabschnitte und sind so konzipiert, dass sie das Schwinden des Betons und die Bauphasen aufnehmen
18Tages- oder Schicht-Betonierabschnitte, repräsentieren das Betonvolumen, das während eines einzigen kontinuierlichen Arbeitsgangs eingebaut werden soll
Abb. 1 — Diagramm des Betoneinbaus mit einer mobilen Autobetonpumpe mit Knickmast
Abb. 11 — Diagramm des Betoneinbaus mit einer mobilen Autobetonpumpe mit Knickmast
1Schalungssystem zum Zurückhalten des gegossenen Betons in der Baugrube
2Frisch gegossene Betonschicht, die den oberen Teil des Fundaments oder der Platte bildet
3Zuvor gegossene Betonschicht, die die Basis der Struktur bildet
6Mobile Autobetonpumpe, ausgestattet mit einem Knickmast
8Fahrmischer, der Frischbeton in den Aufgabetrichter der Pumpe liefert
9Aushubboden oder Geländeprofil, das die Baugrube umgibt
Abb. 1 — Mechanisierter Einbau- und Verdichtungsprozess einer Stahlbetonplatte unter Verwendung eines mobilen Verteilermastes und Innenrüttlern
Abb. 12 — Mechanisierter Einbau- und Verdichtungsprozess einer Stahlbetonplatte unter Verwendung eines mobilen Verteilermastes und Innenrüttlern
1Fahrmischer, schweres Fahrzeug zur kontinuierlichen Lieferung von Transportbeton an den Aufgabetrichter der mobilen Pumpe
2Fahrgestell und Aufgabetrichter der mobilen Autobetonpumpe, nutzt einen hydraulischen Mechanismus, um den Beton unter Druck zu fördern
3Hydraulische Stützen mit Fußplatten, ausgefahren zur Lastverteilung und zur Gewährleistung der Standsicherheit der Pumpe während des Mastbetriebs
4Hydraulischer Knickmast mit integrierter Stahlbeton-Förderleitung, ermöglicht die dynamische räumliche Positionierung beim Betonieren
5Frisch eingebauter Beton, gleichmäßig über die Bewehrung verteilt, um ein durchgehendes, monolithisches Fundament oder eine Deckenplatte zu bilden
6Geschweißte Betonstahlmatten und hölzerne Randschalung mit strukturellen Stützen, definieren die Plattenränder und bieten Zugkapazität
7Frischbetonmatrix, die aktiv eingebracht und verdichtet wird und in einen dichten Gefügezustand übergeht
8Hochfrequenz-Innenrüttler, systematisch vom Bediener eingeführt, um die Mischung zu verflüssigen, eingeschlossene Luft freizusetzen und Kiesnester zu verhindern
9Flexibler Hochleistungs-Gummiförderschlauch, befestigt an der Mastspitze, manuell von der Einbaukolonne geführt, um den Betonfluss präzise in die Schalung zu leiten
Abb. 1 — Abstands- und Eintauchmethodik für Innenrüttler mit Darstellung der korrekten (links) und inkorrekten (rechts) Verdichtungstechniken
Abb. 13 — Abstands- und Eintauchmethodik für Innenrüttler mit Darstellung der korrekten (links) und inkorrekten (rechts) Verdichtungstechniken
1Rüttelflasche, vertikal in die frisch gegossene Betonschicht eingetaucht, um die Mischung innerhalb ihres effektiven Wirkungsradius (R) zu verdichten
2Schalungsgrenzen, die den Betonguss einschließen und erfordern, dass die Einflusszone des Rüttlers die Ränder für eine ordnungsgemäße Oberflächenbeschaffenheit erreicht
3Unverdichtete Zonen (tote Zonen) aufgrund von inkorrektem Rüttlerabstand (>1,5R), wo sich die effektiven Radien nicht überschneiden
4Frisch gegossene Betonschicht, die gerade verdichtet wird; zeigt eine gleichmäßige Verdichtung bei korrektem Rüttlerabstand von 1,5R
5Zuvor gegossene und teilweise erstarrte Betonschicht darunter; der Rüttler muss leicht in diese Schicht eindringen, um eine monolithische Verbindung zwischen den Lagen zu gewährleisten
Abb. 1 — Betonverdichtung mit einem Innenrüttler während der Herstellung eines Stahlbetonfundaments.
Abb. 14 — Betonverdichtung mit einem Innenrüttler während der Herstellung eines Stahlbetonfundaments.
Abb. 1 — Betoneinbau und Abziehen mit einer Rüttelbohle über der Bewehrung
Abb. 15 — Betoneinbau und Abziehen mit einer Rüttelbohle über der Bewehrung
1Betonpumpenschlauch und Betonstahlmatten - auf der Tragschicht verlegt, um der Betonplatte Zugfestigkeit zu verleihen
2Manuelle Verteilwerkzeuge (Schaufeln/Rechen) - werden von den Arbeitern verwendet, um den Frischbeton vor dem Abziehen gleichmäßig zu verteilen
3Frischbeton - wird über die Bewehrung gegossen und verteilt
4Rüttelbohle - motorisiertes Abziehgerät zum Abziehen, Nivellieren und Verdichten der Betonoberfläche
5Randschalungen oder Führungsschienen - auf die Höhe des Fertigfußbodens ausgerichtet, um die Enden der Rüttelbohle abzustützen und zu führen
Abb. 1 — Mechanische Oberflächenglättung einer frisch gegossenen Industriebetonplatte unter Verwendung eines handgeführten Flügelglätters und Randschalung
Abb. 16 — Mechanische Oberflächenglättung einer frisch gegossenen Industriebetonplatte unter Verwendung eines handgeführten Flügelglätters und Randschalung
1Mit industrieller Standard-PSA (Schutzhelm, Schutzhandschuhe, Gummistiefel) ausgestatteter Bediener, positioniert hinter der Maschine zur aktiven Führung des mechanischen Glättvorgangs
2Bedienholm und Lenksäule aus Stahlrohr, schräg von der Motorbasis zum Bediener verlaufend, beherbergt die notwendigen Gashebel- und Flügelverstellungen
3Verbrennungsmotor-Antriebseinheit, zentral direkt über der Rotorgruppe montiert, liefert drehmomentstarke Rotationsenergie an die Glättflügel
4Frisch eingebaute Betonoberfläche (Basisplatte), dient als primärer struktureller Boden, derzeit in einem halbfesten, plastischen Zustand, wartet auf die finale mechanische Glättung
5Vertikales Stahlschalungselement mit periodischen Aussteifungen, positioniert entlang des Plattenrandes, um den nassen Beton einzuschließen und die Begrenzung zu definieren
6Verdichtete und mechanisch geglättete Betonoberflächenzone, die aufgrund der hochtourigen rotierenden Reibwirkung eine glatte, ebene Oberfläche aufweist
7Oberkante der starren Führungsschiene (Abziehlehre), dient als fester horizontaler Höhenbezug für Nivellierarbeiten und Randbegrenzung
8Dreiblättriger Stahl-Glättrotor, horizontal an der Maschinenbasis positioniert, rotiert mit hohen Geschwindigkeiten, um die obere Betonschicht abzureiben, zu verdichten und zu polieren
Abb. 1 — Aufeinanderfolgende Phasen des Baus einer Betonplatte unter Verwendung von Vakuum-Entwässerung und maschinellen Glättverfahren
Abb. 17 — Aufeinanderfolgende Phasen des Baus einer Betonplatte unter Verwendung von Vakuum-Entwässerung und maschinellen Glättverfahren
1Vorbereitete Tragschicht oder Unterbau, bietet ein stabiles Fundament für den Betonplattenbau.
2Seitliche Schalung oder Randschienen, definieren die Grenzen und die Dicke des Betongusses.
3Betonstahlmatte, vor dem Gießen verlegt, um der Betonplatte Zugfestigkeit zu verleihen.
4Rüttelbohle, entlang der Schalungsschienen geführt, um den frisch gegossenen Beton abzuziehen, zu nivellieren und zu verdichten.
5Frisch abgezogene und verdichtete Betonoberfläche, bereit für den anschließenden Vakuum-Entwässerungsprozess.
6Vakuum-Entwässerungsmatte/Filterpad, über den Frischbeton gelegt, um überschüssiges Wasser zu extrahieren und die Anfangsfestigkeit zu erhöhen.
7Vakuumpumpeneinheit, über einen Saugschlauch mit der Entwässerungsmatte verbunden, erzeugt Unterdruck, um Wasser abzusaugen.
8Saugschlauch und Verteilergruppe, leiten das abgesaugte Wasser von der Entwässerungsmatte zur Vakuumpumpe.
9Handgeführter Flügelglätter (Helikopter), verwendet, um die halbausgehärtete Betonoberfläche nach der Entwässerung abzureiben und zu glätten.
10Fertig geglättete Betonoberfläche, geglättet und verdichtet durch den maschinellen Glättprozess.
Abb. 1 — Standard-Kegelpenetrations-Prüfgerät zur Beurteilung der Konsistenz und Verarbeitbarkeit von Frischmörtel- oder Betonmischungen.
Abb. 18 — Standard-Kegelpenetrations-Prüfgerät zur Beurteilung der Konsistenz und Verarbeitbarkeit von Frischmörtel- oder Betonmischungen.
1Hand des Bedieners, hält das Gerät am Aufhängering, um ein vertikales, ungehindertes Absinken während des Penetrationstests zu gewährleisten.
2Aufhängekette mit Messstufen, verbindet den Haltering mit dem Standardkegel und ermöglicht ein kontrolliertes Absenken und die Messung der Eindringtiefe.
3Standard-Metall-Penetrometerkegel, typischerweise 300 g schwer mit einem Basisdurchmesser von 75 mm und einer Höhe von 145 mm, mit abgestuften kreisförmigen Markierungen zur Messung der Eintauchtiefe in den Mörtel.
4Starrer Holz- oder Metallbehälter (Form), mit genormten Abmessungen, verwendet zur Aufnahme der Frischmörtel- oder Betonprobe während des Prüfprozesses.
5Frischmörtel- oder Betonprobe, ordnungsgemäß gemischt und in den Behälter gefüllt, bereit für die Konsistenzbewertung durch den Standard-Kegeltest.
Tipps & Empfehlungen
!
Es ist strengstens verboten, auf der Baustelle Wasser in den Fahrmischer zu geben, um eine steifer gewordene Mischung zu verdünnen. Dies verfälscht den Wasser-Zement-Wert (W/Z-Wert) irreversibel und mindert die Tragfähigkeit des Fundaments. Verwenden Sie zur Erhöhung der Konsistenz nur zertifizierte Fließmittel unter der Aufsicht eines Technologen.
i
Die optimale Überarbeitungszeit beim Betoneinbau bei einer Temperatur von +20 °C beträgt 45-60 Minuten. Wenn das Intervall den Erstarrungsbeginn des Betons überschreitet, muss eine Arbeitsfuge unter Verwendung eines trennenden Metallnetzes ausgebildet werden.
!
Vermeiden Sie beim Rütteln des Betons den Kontakt der Rüttelflasche mit dem Bewehrungskorb. Die durch das Metall übertragene Vibration löst den bereits erstarrenden Beton in anderen Bereichen der Platte von der Bewehrung, was den Verbund verringert.
i
Um temperatur- und schwindbedingte Risse in massigen Platten (Dicke über 500 mm) zu vermeiden, muss der Temperaturgradient zwischen dem Kern der Platte und ihrer Oberfläche kontrolliert werden. Die Differenz darf 20 °C nicht überschreiten.
Construction Technology Card — Фундаменты и основания