ARBEITSANWEISUNG
Бетонные работы

Arbeitsanweisung: Errichtung von monolithischen Stahlbetonwänden und -decken in großflächiger Aluminiumschalung

Diese technische Dokumentation regelt die Prozesse zur Herstellung von monolithischen Stahlbetonwänden und -decken unter Verwendung einer modularen Großflächen-Systemschalung. Das Dokument enthält Anforderungen an die Baustelleneinrichtung, die Ausführungstechnologie für Bewehrungs-, Schalungs- und Betonierarbeiten sowie Qualitätskontrollkriterien gemäß internationalen Standards (einschließlich ISO- und EN-Prinzipien).
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Materialien

  • Transportbeton (internationale Klasse C20/25 - C25/30, Konsistenz S3-S4 / Setzmaß 100-220 mm)
  • Räumliche und ebene Bewehrungskörbe (Stabdurchmesser 12-14 mm)
  • Bewehrungsnetze/Baustahlgewebe (eben, Typ C-14, C-15, C-16)
  • Modulare Schalelemente der Aluminiumschalung (Schalhaut - 18 mm beschichtetes Sperrholz)
  • Kunststoff-Abstandhalter für die Betondeckung (für Wände und Decken)
  • Trennmittel-Emulsion (Schalöl) für die Behandlung der Schalhäute
  • Rödeldraht (zum Binden der Bewehrungskörbe)

Ausrüstung

  • Turmdrehkran (Tragfähigkeit 5 t, maximale Ausladung 20 m)
  • Autobetonpumpe mit Verteilermast (Reichweite: horizontal 19 m, vertikal 22 m)
  • Fahrmischer (Betonmischer) mit einem geometrischen Trommelvolumen ab 6,1 m³
  • Elektromechanischer Innenrüttler (Flaschenlänge 440 mm, Gewicht ca. 15 kg)
  • Schwenkbarer Betonkübel (Fassungsvermögen 1,0 m³, mit Segmentverschluss und seitlichem Auslauf)
  • Schweißtransformator (Netzspannung 220/380 V)
  • Fahrbarer Kompressor (Nennleistung 32 kW, zur Druckluftversorgung)
  • Pneumatischer Farbdruckbehälter (Fassungsvermögen 20 l, zum Auftragen von Schalöl)
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1. Anwendungsbereich und konstruktive Lösungen

Die Arbeitsanweisung wurde für die Errichtung von monolithischen Stahlbetonkonstruktionen (Wände und Decken) in den Regelgeschossen von Wohn- und öffentlichen Gebäuden entwickelt. Als Referenzmodell dient ein vierstöckiger Block mit den Achsmaßen 33,6 x 13,2 m. Das Tragwerk des Gebäudes ruht auf monolithischen Streifenfundamenten. Geplante Bauteildicken: tragende Außenwände — 500 mm, Innenwände — 220 mm, Geschossdecken — 160 mm. Für das Betonieren wird Transportbeton der internationalen Klassen C20/25 – C25/30 verwendet.

Als technologische Hauptausrüstung dient eine modulare Großflächenschalung aus leichten Aluminiumlegierungen. Der Rahmen der Schalelemente besteht aus extrudiertem Aluminiumprofil, die Schalhaut aus 18 mm dicker, beschichteter Sperrholzplatte. Die Vereinheitlichung der Schlossverbindungen ermöglicht das Kuppeln der Elemente mit Systemen führender globaler Hersteller. Die Deckenschalung besteht aus Längs- (Höhe 160 mm) und Querträgern (140 mm), Stützrahmen mit 1,2 m Breite, Teleskopstützen mit Spindelköpfen und Kreuzköpfen.

Die Arbeiten werden in der Sommerperiode bei Plusgraden im Einschichtbetrieb durchgeführt. Sinkt die Tagesdurchschnittstemperatur unter +5 °C, ist der Prozess mit der Einführung von Winterbaumaßnahmen (Elektroerwärmung, Verwendung von Frostschutzmitteln, Abdeckung mit Thermomatten) gemäß den geltenden normativen Anforderungen für Betonarbeiten (analog zu EN 13670) anzupassen.

Abb. 1 — Hauptfassadenansicht eines vierstöckigen Wohngebäudes mit Darstellung der architektonischen Gliederung, Befensterung und Dachkonstruktion
Abb. 1 — Hauptfassadenansicht eines vierstöckigen Wohngebäudes mit Darstellung der architektonischen Gliederung, Befensterung und Dachkonstruktion
1Steildachkonstruktion, typischerweise als Holzfachwerk mit Metall- oder Schindeleindeckung, dient als Witterungsschutz und prägt die Silhouette des Gebäudes
2Dachbrüstung oder Traufgesims mit schützender Metallabdeckung oder Geländer, das eine sichere Entwässerung gewährleistet und den Dachrand definiert
3Dreiecksgiebel auf dem vorspringenden Fassadenvolumen (Risalit), mit einem dekorativen halbkreisförmigen Fenster oder einer Lüftung (Tympanon-Detail)
4Standardmäßiges rechteckiges Flügelfenster im obersten Geschoss, wahrscheinlich mit Doppel- oder Dreifachverglasung in Kunststoff- oder Holzrahmen, mit markanter Sturzprofilierung
5Standardmäßiges rechteckiges Flügelfenster im Zwischengeschoss, im gleichen Stil wie die Fenster der oberen Ebenen, trägt zum regelmäßigen Rhythmus der Befensterung bei
6Bogenfenster oder verglaste Türelemente im vorspringenden Volumen, mit Metallbrüstungen (Französischer Balkon) für Loggien oder geschlossene Balkone im Obergeschoss
7Standardmäßiges rechteckiges Flügelfenster im unteren Zwischengeschoss, vertikal mit den oberen Fenstern ausgerichtet und mit passender Außenverkleidung versehen
8Haupteingangstür, eingebettet in eine große bogenförmige Öffnung an der Basis der seitlich vorspringenden Volumen, die den Zugang zu den Treppenhäusern des Gebäudes ermöglicht
9Hauptaußenwandfläche, wahrscheinlich mit glattem Putz oder Stuck über einer Mauerwerks- oder Betonstein-Konstruktion versehen, unterbrochen von regelmäßigen Fensteröffnungen
10Gebäudesockel (Plinthe), optisch durch eine horizontale Profilierung von der Hauptfassade getrennt, typischerweise mit langlebigen, feuchtigkeitsbeständigen Materialien wie Stein oder Strukturputz versehen
  1. Analyse der Projektunterlagen und Überprüfung der Gebäudeabmessungen (in den Achsen 33,6 x 13,2 m).
  2. Freigabe der Spezifikationen für modulare Aluminium-Schalelemente, Befestigungsmittel (Richtstützen, Schalungsschlösser, Ankerstäbe) und Sperrholzschalhaut (18 mm).
  3. Planung des Lieferplans für den Transportbeton (empfohlene Klasse C25/30) und Betonstahl zur Baustelle.
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2. Vorbereitende Arbeiten und Lagerung

Vor Beginn der Hauptmontage im Betonierabschnitt müssen alle organisatorisch-technischen Maßnahmen abgeschlossen sein. Es erfolgt die geodätische Absteckung der Achsen mit Übertragung der Wandhöhen auf die Decke. Die Oberfläche des Untergrundes wird nivelliert und von Bauschutt sowie Zementschlämme gereinigt. Die Aufstellkontur der Schalelemente wird mit dauerhafter Farbe markiert, wobei Risse die Arbeitsposition der Schalung fixieren.

Die Schalungssysteme werden im voll einsatzfähigen Zustand auf die Baustelle geliefert, ohne dass eine Nachbearbeitung erforderlich ist. Die Elemente werden im Arbeitsbereich des Turmdrehkrans (Tragfähigkeit ab 5 t, Ausladung mindestens 20 m) platziert. Die Lagerung erfolgt auf ebenen Flächen unter einem Vordach, um atmosphärische Korrosion und Schäden an den Sperrholzplatten zu vermeiden.

Die Schalelemente werden in Stapeln von maximal 1,0–1,2 m Höhe gelagert, wobei zwingend Zwischenhölzer zwischen den Lagen zu verwenden sind. Kleinteile (Exzenterschlösser, Muttern, Unterlegscheiben, Konsolen) werden nach Typ und Größe sortiert in inventarmäßigen Metall- oder Holzkisten gelagert. Das Schalungssystem muss vor jedem Einsatz mit einem speziellen Trennmittel behandelt werden.

Abb. 1 — Architektonische Vorderansicht eines vierstöckigen Mehrfamilienhauses, die die Fassadenkomposition, Dachdetails und Befensterung veranschaulicht
Abb. 2 — Architektonische Vorderansicht eines vierstöckigen Mehrfamilienhauses, die die Fassadenkomposition, Dachdetails und Befensterung veranschaulicht
1Dacheindeckung: Wellblech- oder Ziegeldachsystem auf einer geneigten Konstruktion, dient als Witterungsschutz.
2Dachrandschutz: Entlang der Traufe installiertes rohrförmiges Schneefangsystem, um das Abrutschen großer Schneemassen zu verhindern.
3Traufe/Gesims: Überhängendes Dachranddetail, das den Wasserabfluss in das Entwässerungssystem erleichtert.
4Regenentwässerungssystem: Vertikales Fallrohr, an der Fassade befestigt, leitet das Wasser von den Dachrinnen auf Bodenhöhe.
5Fassadenoberfläche: Außenwandfläche, wahrscheinlich mit Stuck oder einem Wärmedämmverbundsystem versehen, bietet Ästhetik und Witterungsbeständigkeit.
6Balkoneinfriedung: Schmiedeeisernes oder stählernes Geländersystem, das als Absturzsicherung quer über bogenförmige Fensteröffnungen installiert ist.
7Befensterung im Obergeschoss: Mehrflügelige Dreh- oder Dreh-Kipp-Fenster, die den Wohneinheiten natürliches Licht und Belüftung bieten.
8Befensterung in der mittleren Ebene: Standardmäßige rechteckige Fenstereinheiten, die vertikal ausgerichtet sind, um die Strukturachsen zu definieren.
9Befensterung im Erdgeschoss: Fenstereinheiten im untersten Wohngeschoss, stilistisch im Einklang mit den oberen Ebenen.
10Haupteingangstür: Verglastes Eingangstürsystem mit darüberliegendem Oberlicht, das den Zugang zum gemeinsamen Treppenhaus ermöglicht.
11Sockel/Basis: Freiliegende Grundmauer oder Sockelverkleidung, typischerweise Beton oder Mauerwerk, schützt die untere Fassade vor Feuchtigkeit und mechanischen Beschädigungen.
12Nebeneingang: Zusätzlicher Zugangspunkt, strukturell ähnlich dem Haupteingang, dient einem anderen Gebäudeteil.
13Höhenmarkierung: Architektonischer Höhenbezugspunkt, der die Höhe der Traufe/des Gesimses relativ zu einer Bezugshöhe angibt.
14Rasterlinien/Achsen: Strukturelle Raster-Bezugslinien (11 und 1), die die Ausdehnung des in dieser Ansicht gezeigten Gebäudeabschnitts angeben.
  1. Reinigung der Oberfläche der zuvor betonierten Decke von Bauschutt und Zementschlämme.
  2. Geodätische Absteckung der Achsen mit dauerhafter Farbmarkierung der Konturen der zukünftigen Wände.
  3. Annahme und Sortierung der Schalungselemente: Stapelung der Schalelemente auf Zwischenhölzern (Stapelhöhe bis 1,2 m).
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3. Schalungsarbeiten

Die Montage der Großflächenschalung beginnt mit dem Verlegen von Führungslatten entlang der Bauteilkontur. Die Innenkante der Latte wird exakt auf die Außenkante der zukünftigen monolithischen Wand ausgerichtet. Nach dem Ausrichten der Latten werden die linearen (Abmessungen bis zu 3,0 x 2,4 m) und winkligen Schalelemente per Turmdrehkran herangeführt. Die Verbindung benachbarter Elemente erfolgt mit Exzenterschlössern an der Außenfläche des Profils, die für eine dichte Fuge und Steifigkeit der Konstruktion sorgen.

Die Errichtung der Wandschalung erfolgt in zwei Phasen: Zunächst wird die Außenseite der Wand über die gesamte Geschosshöhe montiert. Nach der Installation, dem Binden und der kommissionellen Abnahme der Bewehrungskörbe wird die gegenüberliegende (innere) Seite der Schalung montiert, wobei Schalungsanker und PVC-Schutzrohre eingesetzt werden. Die Schalelemente der oberen Lage werden unter Verwendung von mehrstöckigen Arbeitsgerüsten montiert. Die Ausrichtung in die Vertikale erfolgt über Richtstützen mit Spindeln.

Die Deckenschalung wird aus Stützrahmen (Breite 1,2 m) und Teleskopstützen mit Kreuzköpfen zusammengebaut, auf die Längsträger (h = 160 mm) und Querträger (h = 140 mm) aufgelegt werden. Über der Trägerlage wird beschichtetes Sperrholz verlegt. Die Demontage der Systeme ist erst zulässig, wenn der Beton die normgerechte Ausschalfrühfestigkeit erreicht hat. Das Ablösen der Schalelemente von der Betonoberfläche erfolgt mit integrierten Schraubenspindeln; der Einsatz von Krantechnik zum Abreißen der Schalung ist strengstens verboten.

Abb. 1 — Grundriss eines Mehrfamilienhauses mit Darstellung der Raumaufteilung, tragenden Wände und wesentlicher architektonischer Elemente
Abb. 3 — Grundriss eines Mehrfamilienhauses mit Darstellung der Raumaufteilung, tragenden Wände und wesentlicher architektonischer Elemente
1Außenwandelement, insbesondere eine Fensteröffnung in der tragenden oder umschließenden Mauerwerks-/Betonwand, das den Innenraum mit natürlichem Licht und Belüftung versorgt.
2Nichttragende Innenwand (Trennwand), die einzelne Räume oder Bereiche innerhalb einer Einheit trennt, typischerweise aus leichteren Materialien wie Trockenbau oder dünnem Mauerwerk errichtet.
4Tragende Innenwand, die Teil des primären Tragsystems ist und Halt für die darüberliegende Decke sowie Stabilität für das Gebäudefachwerk bietet.
5Treppenhaus oder allgemeiner Erschließungsbereich, der eine Treppenflucht für den vertikalen Zugang zwischen den Gebäudeebenen enthält und aus Gründen des Brandschutzes und der Statik von tragenden Wänden umschlossen ist.
6Wohn- oder Funktionsraum innerhalb einer Einheit, definiert durch umgebende tragende und nichttragende Wände, mit spezifischen Abmessungen, die Fläche und Grundriss angeben.
7Fensteröffnung in der Außenwand, ähnlich Element 1, die Befensterungsdetails entlang der Gebäudefassade anzeigt.
8Innenraum oder -bereich, wahrscheinlich ein Nebenraum oder Küchenbereich innerhalb einer Einheit, getrennt durch innere Trennwände.
9Flur oder innerer Korridorbereich, der die Bewegung zwischen verschiedenen Räumen innerhalb einer Einheit erleichtert oder Zugang zum Haupttreppenhaus bietet.
10Architektonisches Fassadenelement, wahrscheinlich ein halbrunder Erker oder Balkonvorsprung, der ästhetischen Wert verleiht und den Innenraum vergrößert.
11Fensteröffnung in der Außenwand, die Licht und Belüftung bietet, im Einklang mit dem allgemeinen Befensterungsmuster des Gebäudes.
12Sanitäranlage oder Badeinheit, die das Layout für Sanitärinstallationen anzeigt und für Privatsphäre und funktionale Zonierung durch spezifische Trennwände abgetrennt ist.
  1. Montage von Führungslatten entlang der Kontur des zu betonierenden Bauteils.
  2. Aufstellen der Schalelemente auf einer Wandseite über die gesamte Geschosshöhe und deren Fixierung mit Richtstützen.
  3. Montage der gegenüberliegenden Schalungsseite nach dem Bewehrungseinbau, Verbindung der Schalelemente mit Schalungsankern.
  4. Aufbau der Deckenschalung: Aufstellen der Stützrahmen, Verlegen der Träger (160 mm und 140 mm) und Auslegen des Sperrholzes.
  5. Demontage unter Verwendung von Spindelhubgetrieben zum schonenden Ablösen des Schalelements vom Beton.
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4. Bewehrungsarbeiten

Bewehrungselemente (ebene und räumliche Bewehrungskörbe, Bewehrungsnetze C-14...C-16, Einzelstäbe mit einem Durchmesser von 12–14 mm) werden vom Turmdrehkran in den Montagebereich gehoben. Elemente mit einem Gewicht von bis zu 50 kg können manuell montiert werden. Räumliche Bewehrungskörbe werden zur Vermeidung von Verformungen mit provisorischen Holzaussteifungen transportiert. Der Zusammenbau vormontierter Baugruppen erfolgt mit Montageschablonen.

Vor der Installation der Bewehrungskörbe wird der Stababstand mit Kreide auf der Schalungsoberfläche markiert. Zur vorübergehenden Fixierung der Bewehrung in vertikaler Position werden Schraubzwingen verwendet. Die Einhaltung der geplanten Betondeckung (Abstand zwischen Bewehrung und Schalhaut) wird durch den Einbau von Kunststoff-Abstandhaltern mit einem Raster von 1,0–1,2 m für vertikale Konstruktionen und 0,8–1,0 m für Deckenplatten erreicht.

Das Verbinden vertikaler und horizontaler Elemente der Arbeitsbewehrung erfolgt hauptsächlich durch Rödeldraht oder Lichtbogenschweißen (unter Einhaltung der Anforderungen der ISO 17660). Der fertiggestellte Bewehrungskorb muss vor Beginn der Betonage zwingend einer messtechnischen Kontrolle (Überprüfung von Durchmessern, Abständen, Geometrie) unterzogen werden, worüber ein Abnahmeprotokoll für verdeckte Arbeiten zu erstellen ist.

Abb. 1 — Querprofil einer mehrstöckigen Tragwandstruktur mit Darstellung der Fundamente, Stahlbetonfertigteil-Deckenscheiben, vertikalen Treppenerschließung und des Holz-Steildachs.
Abb. 4 — Querprofil einer mehrstöckigen Tragwandstruktur mit Darstellung der Fundamente, Stahlbetonfertigteil-Deckenscheiben, vertikalen Treppenerschließung und des Holz-Steildachs.
1Vertikale Hängesäule/Strebe aus Holz, typischerweise mit einem Querschnitt von 150 x 150 mm, als Teil des primären Dachstuhlsystems zur Aufnahme von Firstlasten
2Unbeheizter Dachraum (Dachboden), umschlossen von einem Holzsparrentragsystem und als thermischer Puffer für die Gebäudehülle dienend
3Wohnraum im vierten Obergeschoss, begrenzt durch Stahlbetonfertigteil-Deckenplatten auf den Höhenkoten +9,000 und +11,800
4Wohnraum im dritten Obergeschoss, der eine standardisierte lichte architektonische Innenhöhe von 2,800 m aufweist
5Wohnraum im zweiten Obergeschoss, der auf einer 200 mm dicken, tragenden Stahlbetonfertigteil-Deckenplatte auf Höhe +3,000 ruht
7Innenraum im Erdgeschoss, der sich direkt über der Bezugshöhe ±0,000 befindet und als primärer funktionaler Eingangsbereich dient
8Unterirdische Kellerebene, umschlossen von Stahlbeton-Stützwänden, mit fertiger Fußbodenhöhe auf -2,940 für die Verlegung von Versorgungsleitungen
9Stahlbeton-Streifenfundament auf Rasterachse C, gegründet auf Höhe -3,440, das Lasten von der tragenden Außenwand verteilt
10Eingangsvorraum und unteres Treppenpodest, die den Übergang vom äußeren Geländeniveau (-1,100) zur inneren Erschließung vermitteln
11Stahlbetonfertigteil-Treppenlauf mit integrierten Stahlhandläufen, der als primärer vertikaler Erschließungsweg dient
12Stahlbeton-Zwischenpodest, das halbgewendelte Richtungswechsel zwischen aufeinanderfolgenden Hauptgeschossebenen ermöglicht
13Befensterungselemente im äußeren Treppenhaus; mehrflügelige Fenstereinheiten, die dem zentralen Kern wesentliches natürliches Tageslicht und Belüftung bieten
14Zentrale tragende Mauerwerks-/Betonwand mit standardmäßigen inneren Türöffnungen, die strukturellen Halt für die 6600 mm Deckenstützweiten bietet
16Durchgehendes Stahlbeton-Streifenfundament auf Rasterachse A in einer Tiefe von -3,440, das die gesammelten vertikalen strukturellen Lasten in den Baugrund ableitet
  1. Reinigung der Bewehrungsstäbe von Rost und Schmutz; Überprüfung der Übereinstimmung von Durchmessern (12-14 mm) und Bewehrungsklassen mit dem Projekt.
  2. Kreidemarkierung des Verlegeabstands der Bewehrungsnetze und -körbe auf der bereits montierten Schalungsseite.
  3. Montage der Bewehrungselemente unter Verwendung von Schraubzwingen zur temporären Fixierung und Schweißen/Rödeln der Stöße.
  4. Anbringen von Kunststoff-Abstandhaltern zur Sicherstellung der Betondeckung (Abstand 1,0-1,2 m für Wände, 0,8-1,0 m für Decken).
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5. Einbringen und Verdichten des Betons

Die Lieferung von Transportbeton zur Baustelle erfolgt durch Fahrmischer mit einem Trommelvolumen ab 6,1 m³. Das Einbringen des Betons in das Bauteil erfolgt durch zwei Methoden: entweder mit einer Autobetonpumpe (Reichweite horizontal 19 m, vertikal 22 m) oder mit dem Turmdrehkran in schwenkbaren Betonierbomben (Kübelsysteme) mit 1,0 m³ Fassungsvermögen und Segmentverschluss. Für die Betonpumpe ist ein Beton mit einem Ausbreitmaß (Konsistenz) von 100–220 mm (Klasse S3-S4 nach EN 206/ISO 22966) erforderlich, um Entmischung und Verstopfungen in der Förderleitung zu vermeiden.

Das Betonieren der Wände erfolgt in Abschnitten zwischen technologischen Fugen oder Türöffnungen. Der Beton wird in horizontalen Schichten von 30–40 cm Dicke eingebracht. Das Intervall zwischen dem Einbringen aufeinanderfolgender Schichten muss 40 Minuten bis 2 Stunden betragen (vor Beginn des Erstarrens der vorherigen Schicht). Die Verdichtung erfolgt mit Innenrüttlern mit einer Flaschenlänge von 440 mm. Der Rüttler muss 5–10 cm in die zuvor eingebrachte Schicht eindringen, um eine monolithische Verbindung zu gewährleisten. Der Versatzabstand des Rüttlers darf den 1,5-fachen Wirkungsradius nicht überschreiten.

Die Beendigung des Rüttelvorgangs an einer Position ist durch das Einstellen des Absinkens der Mischung und das Austreten von Zementschlämme an der Oberfläche gekennzeichnet. Ein Berühren der Bewehrung und der Schalhäute mit dem Rüttler ist unzulässig, um eine Verschiebung der Bewehrungskörbe und eine Beschädigung des Sperrholzes zu vermeiden. In den Ecken der Konstruktion ist zusätzliches Stochern erforderlich. Das Begehen der betonierten Decken ist erst nach Erreichen einer Druckfestigkeit von mindestens 1,5 MPa (15 kg/cm²) gestattet.

Abb. 1 — Baustelleneinrichtungsplan mit Darstellung des schienengebundenen Turmdrehkraneinsatzes, temporärer Straßennetze und Baustellenlogistik
Abb. 5 — Baustelleneinrichtungsplan mit Darstellung des schienengebundenen Turmdrehkraneinsatzes, temporärer Straßennetze und Baustellenlogistik
1Grundfläche des im Bau befindlichen Hauptgebäudes, 13,2 m breit, definiert den primären strukturellen Arbeitsbereich, positioniert 6,0 m von der Krankranbahnachse
2Schienengebundener Turmdrehkran, ausgestattet mit einem maximalen Arbeitsradius von 20 m (R = 20 m) und 5 Tonnen Tragfähigkeit (Q = 5 T), eingesetzt für den schweren Materialumschlag auf der gesamten Baustelle
3Kranbahnanlage, verlegt auf einem stabilisierten Planum, die eine Längsbewegung des Krans parallel zur Gebäudefassade ermöglicht
4Mechanischer Gleisendpuffer, befestigt an den Schienenenden, um ein Überfahren der sicheren Gleisgrenzen durch die Kranfahrwerke physisch zu verhindern
5Offenes Materiallager und Bereitstellungsbereich, direkt angrenzend an die Kranbahn innerhalb des optimalen Heberadius platziert, um effiziente Hebevorgänge zu erleichtern
6Temporäre Baustellencontainer und Sozialräume, sicher innerhalb der Baustellengrenze positioniert und dabei strategisch primäre schwebende Lastbereiche vermeidend
7Temporäre Versorgungsanlagen, bestehend aus elektrischen Transformatorstationen und Baustellendiensten, in der Nähe des Haupteingangs für direkte Netzanschlüsse platziert
8Ein- und Ausfahrtstore für Fahrzeuge mit gerichteter Verkehrskontrolle, die einen organisierten Logistikfluss zwischen öffentlichen Straßen und dem internen Baustellennetz gewährleisten
9Grenzziehung des Krangefahrenbereichs, der einen Sicherheitsradius über die 20 m Ausladung der Auslegerspitze hinaus streicht, um den maximalen potenziellen Gefahrenbereich durch schwingende Lasten anzuzeigen
10Temporäre umlaufende Bauzauneinfriedung, die die Baustellengrenzen umschließt, um den Baustellenbereich zu sichern und unbefugten öffentlichen Zugang zu verhindern
11Ausgerichtete Baustellenflutlichtmasten, strategisch in Abständen entlang der Umzäunung verteilt, um ausreichende Beleuchtung für Arbeitsbedingungen bei schlechten Lichtverhältnissen zu bieten
12Temporäre Baustraße für Fahrzeuge, 3,5 m breit, typischerweise mit Stahlbetonplatten oder verdichtetem Schotter befestigt, um einen kontinuierlichen Lkw-Schwerverkehr zu tragen
  1. Funktionsprüfung der Ausrüstung (Betonpumpe, Kran, Innenrüttler) und Abnahme der verdeckten Arbeiten.
  2. Förderung des Betons (Konsistenz 100-220 mm) und schichtweiser Einbau mit einer Dicke von 30-40 cm.
  3. Verdichten des Betons mit Innenrüttlern bei einem Eintauchen der Rüttelflasche um 5-10 cm in die untere Schicht.
  4. Langsames Herausziehen des Rüttlers (ohne Ausschalten des Motors), um Hohlräume zu schließen.
  5. Sicherstellung der Feuchtnachbehandlung des frisch eingebrachten Betons und Schutz vor mechanischen Beschädigungen.
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6. Qualitätskontrolle und Toleranzen

Eine umfassende prozessbegleitende Kontrolle erfolgt in jeder Bauphase. Vor dem Betonieren wird die Verschiebung der Schalungsachsen überprüft — die Toleranz beträgt maximal 8 mm. Die Abweichung der Schalungsebene von der Vertikalen darf über die gesamte Geschosshöhe 20 mm nicht überschreiten. Die messtechnische Ausstattung für die Kontrolle umfasst Messschieber, Wasserwaagen, Nivelliergeräte und Theodolite.

Die Toleranzen bei der Bewehrung sind streng reglementiert: Die Verschiebung von Bewehrungsstäben darf 1/5 des größten Durchmessers des montierten Stabes nicht überschreiten. Für die Betondeckung gilt: Bei einer Solldicke von mehr als 15 mm ist eine Abweichung von ±15 mm zulässig (sofern örtliche Bauvorschriften nichts anderes bestimmen), bei einer Dicke von 15 mm und weniger streng ±3 mm. Die Achsabweichung vertikaler Bewehrungskörbe ist auf 5 mm begrenzt.

Die Qualität des Transportbetons wird durch das Baustofflabor überwacht. Bei der Annahme auf der Baustelle werden die Konsistenz (Setzmaß 100–220 mm) und die Temperatur des Betons gemessen. Während des Betonierens erfolgt eine visuelle Kontrolle der Verdichtung (durch das Ausbleiben aufsteigender Luftblasen). Obligatorisch ist die Entnahme von Probewürfeln für Laborprüfungen der Druckfestigkeit nach 7 und 28 Tagen.

Abb. 1 — Verlegeplan der vorgefertigten Streifenfundamente mit Anordnung der Fundamentplatten und -blöcke
Abb. 6 — Verlegeplan der vorgefertigten Streifenfundamente mit Anordnung der Fundamentplatten und -blöcke
1Stahlbeton-Fundamentplatte (Fertigteil), Standardbreite, dient der Lastverteilung des Gebäudes in den Baugrund
2Stahlbeton-Fundamentplatte (Fertigteil), geringere Breite, verwendet in spezifischen lastabtragenden Segmenten
3Eck-Stahlbeton-Fundamentplatte (Fertigteil), sorgt für strukturelle Kontinuität an Fundamentkreuzungen
4Beton-Fundamentblock (Fertigteil), Standardlänge, bildet den Schaft der Fundamentwand
5Beton-Fundamentblock (Fertigteil), Zwischenlänge, verwendet für die modulare Einpassung im Wandlayout
6Beton-Fundamentblock (Fertigteil), kurze Länge, verwendet zum Schließen von Lücken und für modulare Anpassungen
7Stahlbeton-Deckenplatte, massiv oder als Hohlkörperdecke, bildet die Kellerdecke
8Stahlbeton-Deckenplatte, angrenzendes Segment, sorgt für strukturelle Deckenkontinuität
9Stahlbeton-Deckenplatte, abweichende Abmessung, zugeschnitten auf spezifische Feldbreiten
10Stahlbeton-Deckenplatte, spezialisiertes Segment, das Deckendurchbrüche oder spezifische Lasten aufnimmt
11Stahlbeton-Deckenplatte, Randsegment, das die Deckenbaugruppe an der Gebäudeaußenkante abschließt
12Stahlbeton-Deckenplatte, Zwischensegment, das zwischen Fundamentwänden spannt
13Stahlbeton-Deckenplatte, Verbindungssegment, das die Deckenscheibe integriert
18Ortbeton-Ausgleichs- oder Füllbereich, vor Ort betoniert, um nicht-standardisierte Lücken zwischen Fertigteilen zu schließen
19Ortbeton-Ausgleichs- oder Füllbereich, an spezieller Position, sichert strukturelle Kontinuität und Lastübertragung
  1. Messtechnische Überprüfung der Abweichungen der Wandschalung aus der Vertikalen (Toleranz 20 mm).
  2. Kontrolle der Betondeckung mit einem Maßstab (Toleranz ±3 mm für Schichtdicke ≤ 15 mm).
  3. Durchführung der Setzmaßprüfung für jede Betoncharge vor dem Fördern mit der Betonpumpe.
  4. Entnahme von Betonprobewürfeln für Druckfestigkeitsprüfungen im Labor.
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7. Arbeitsorganisation und Kolonnenzusammensetzung

Die Effizienz des Prozesses wird durch eine klare Arbeitsteilung und die Einhaltung von Qualifikationsanforderungen gewährleistet. Die Montage- und Demontagearbeiten der Schalung werden von einer spezialisierten Kolonne aus vier Personen durchgeführt: ein Monteur der 4. Qualifikationsstufe, einer der 3. Stufe und zwei Anschläger der 2. Stufe. Diese Kolonne ist für das Aufstellen der Schalelemente, ihr Ausrichten, das Befestigen und die anschließende Demontage mit Reinigung verantwortlich.

Bewehrungsarbeiten werden einer Kolonne aus sechs Personen übertragen: einem Eisenflechter der 6. Stufe (Vorarbeiter), vier Eisenflechtern der 5. Stufe und einem Elektroschweißer. Die hohe Qualifikation ist aufgrund der erforderlichen präzisen räumlichen Fixierung komplexer Knotenpunkte und der Ausführung anspruchsvoller Schweißverbindungen erforderlich.

Betonierarbeiten werden abhängig von der Einbaumethode durchgeführt. Bei Verwendung eines Turmdrehkrans und schwenkbarer Betonkübel wird eine Kolonne von fünf Betonbauern für die Annahme, Verteilung und Rüttelverdichtung des Betons benötigt. Bei der Förderung mit einer Autobetonpumpe wird die Kolonne auf drei Personen optimiert: Pumpenmaschinist, Hilfsarbeiter (Bedienung des Endschlauchs am Verteilermast) und ein Betonbauer, der den Innenrüttler bedient.

Abb. 1 — Vertikale Schalungsbaugruppe mit integrierter Auskrag-Arbeitsbühne und verstellbaren Richtstützen für den Betonwand-/-stützenbau
Abb. 7 — Vertikale Schalungsbaugruppe mit integrierter Auskrag-Arbeitsbühne und verstellbaren Richtstützen für den Betonwand-/-stützenbau
14Bewehrungskorb oder vorgefertigte Bewehrungsbaugruppe innerhalb der Schalung, bildet den strukturellen Kern des Betonelements
16Schalungsanker-Baugruppe mit Flügelmuttern und Ankerplatten, wird verwendet, um dem seitlichen Betondruck standzuhalten und die gewünschte Wanddicke beizubehalten
18Verstellbare Richtstütze (Zug-Druck-Strebe), in der Decke/dem Fundament und an der Schalung verankert, um die vertikalen Elemente zu loten und zu stabilisieren
22Auskragende Arbeitsbühne mit Gitterrost und Geländer, an der Schalung befestigt für einen sicheren Zugang des Personals während der Betonier- und Rüttelarbeiten
23Vertikale Sicherheitsbarriere oder Seitenschutzsystem, montiert an der Außenkante der Arbeitsbühne, um Abstürze zu verhindern
  1. Sicherheitsunterweisung der Kolonnen vor Schichtbeginn (mit Ausstellung von Arbeitsfreigabescheinen für Höhenarbeiten).
  2. Aufgabenverteilung: Monteure — Anschlagen und Ausrichten der Schalelemente; Eisenflechter — Rödeln der Netze; Betonbauer — Annahme und Verdichten des Betons.
  3. Bereitstellung von PSA für die Arbeiter: Schutzhelme, Auffanggurte, Gummihandschuhe und Gummistiefel (für Betonbauer).
Abb. 1 — Montageplan der Rahmen, Stützgerüste und Diagonalstreben in einem Konstruktionsfeld
Abb. 8 — Montageplan der Rahmen, Stützgerüste und Diagonalstreben in einem Konstruktionsfeld
1Tragwerkseinheit, die die primäre Stützung bietet und die Hauptstruktur im vorgesehenen Feldbereich bildet.
2Stützgerüst oder Stiel, der unabhängig von den durchgehenden Hauptrahmen aufgestellt wird und als vertikales Zwischen-Lastabtragungselement dient.
3Diagonalstrebe (Aussteifung), die zwischen den Rahmenelementen montiert ist, um seitliche Stabilität zu gewährleisten und Scherkräften standzuhalten.
Abb. 1 — Verlegeplan für die Montage von Längsträgern innerhalb eines Tragsystems
Abb. 9 — Verlegeplan für die Montage von Längsträgern innerhalb eines Tragsystems
1Querliegender Hauptträger, Teil des Hauptrasterfachwerks, verbindet die Längselemente und überträgt Lasten auf die Auflager
2Querliegender Nebenträger oder Strebe, sorgt für seitliche Abstützung und Steifigkeit zwischen den primären Längsträgern
3Primäre Längsträger, überspannen die Länge des Konstruktionsfeldes und dienen als Hauptlastabtragungselemente
4Diagonale Aussteifungselemente, bilden ein X-Muster zwischen den Längs- und Querträgern, um Scherwiderstand und seitliche Stabilität zu bieten
5Angrenzende Deckenplatten oder Fußbodenelemente, positioniert entlang des Hauptstruktur-Trägerrostes
6Verbindungsknoten oder Auflagerpunkte, an denen sich die Längsträger kreuzen und von den Querelementen des Rasters getragen werden
Abb. 1 — Draufsicht mit Details zur Installation von Quer- und Längsträgern in einer Rippendeckenkonstruktion
Abb. 10 — Draufsicht mit Details zur Installation von Quer- und Längsträgern in einer Rippendeckenkonstruktion
1Primärer Stahlbeton-Längsträger (Unterzug), positioniert entlang der Rasterachse A, fungiert als Hauptlastabtragungselement für die querliegenden Nebenträger.
2Umlaufende oder mittlere Stahlbeton-Tragwand/Balken, die die Rippendeckenplatte begrenzt und für seitliche Stabilität sowie Randunterstützung sorgt.
3Querliegende Nebenträger (Rippen), senkrecht zu den primären Unterzügen installiert, in regelmäßigen Abständen angeordnet, um die darüberliegende Deckenplatte direkt zu tragen.
4Primärer Stahlbeton-Längsträger entlang der Rasterachse B, der parallel zu Träger 1 fungiert, um die gegenüberliegenden Enden der querliegenden Nebenträger zu stützen.
5Zusätzliche querliegende Nebenträger im angrenzenden Feld (zwischen den Rasterachsen 3 und 4), die das gerippte Stützsystem über das Konstruktionsfeld hinweg fortsetzen.
Abb. 1 — Verlegeplan von Sperrholzplatten auf einem Rippentragwerk
Abb. 11 — Verlegeplan von Sperrholzplatten auf einem Rippentragwerk
1Sperrholzplatte, dient als Hauptbelags- oder Verkleidungsfläche, verlegt auf dem tragenden Gerüst
2Längs-Randrippe oder -träger, bietet Unterstützung entlang des Umfangs oder der Hauptachse B der Trägerbaugruppe
3Querliegender Hauptstützträger oder Basisrippe, angeordnet entlang der Achse A, statisch größer dimensioniert zur Aufnahme der Primärlasten
4Querliegende Versteifungsrippe, spannt zwischen Längsträgern zur Zwischenunterstützung der Sperrholzplatten
Abb. 1 — Querschnitt 1-1 eines Traggerüst- und Unterstellungssystems für die Herstellung einer freitragenden Stahlbetondecke
Abb. 12 — Querschnitt 1-1 eines Traggerüst- und Unterstellungssystems für die Herstellung einer freitragenden Stahlbetondecke
1Modulare Stahl-Traggerüsttürme (Rüsttürme), vertikal auf der unteren Betondecke positioniert, um die hochbelastbare Primärunterstützung für die obere Deckenschalung zu gewährleisten
2Teleskop-Stahlrohrstütze (verstellbare Deckenstütze), vertikal als lokale zusätzliche lastabtragende Unterstützung zwischen den modularen Haupttraggerüsttürmen installiert
3Integrierter horizontaler und diagonaler Versteifungsrahmen (Riegel/Diagonale) innerhalb der Traggerüstturmbaugruppe, ausgelegt für seitliche Stabilität und zur Verhinderung des Ausknickens unter hohen axialen Lasten
4Verstellbare Gewinde-Kopfspindel (U-Kopf), in die Spitze der vertikalen Gerüststiele eingesetzt, um die Hauptträger sicher aufzunehmen und exakt zu nivellieren
5Primärer Lastabtragungsträger (Jochträger), typischerweise ein Stahlprofil oder ein schwerer H20-Holzträger, der über die Kopfspindeln spannt, um das Gewicht der Sekundärkonstruktion und der Schalhaut zu verteilen
6Durchgehendes Schalhautsystem, das die direkte Grundformfläche für das Gießen der oberen Stahlbetondecke auf Höhe 3000 mm bildet
Abb. 1 — Tragwerksplan mit Darstellung der Anordnung von Deckenplatten, Durchlaufträgern und Verbindungsdetails entlang der Rasterachsen A, B und C
Abb. 13 — Tragwerksplan mit Darstellung der Anordnung von Deckenplatten, Durchlaufträgern und Verbindungsdetails entlang der Rasterachsen A, B und C
1Spannbeton-Hohldiele (Fertigteil), die zwischen primären Trägern spannt und für verteilte Deckenlasten ausgelegt ist.
2Massive Stahlbeton-Deckenplatte (Fertigteil), die in bestimmten Feldern eingesetzt wird und eine lokalisierte strukturelle Unterstützung sowie Lastübertragung bietet.
3Primärer Stahlbeton-Längsdurchlaufträger, der sich über mehrere Spannweiten erstreckt und als Hauptauflager für die Deckenplatten dient.
4Sekundärer Stahlbeton-Durchlaufträger, der parallel zu primären Trägern verläuft und die Lastenverteilung von den Deckenplatten unterstützt.
5Umlaufender Stahlbeton-Randträger oder Sturz, der strukturelle Kontinuität und Unterstützung an der Außengrenze des Gebäudes bietet.
6Querliegender Stahlbeton-Verbindungsträger, der zwischen den Längshauptträgern spannt, um seitliche Stabilität zu gewährleisten und das Tragwerk zu binden.
7Mittlerer Stahlbeton-Querträger, positioniert zwischen den Hauptachslinien, der örtliche Lasten aus spezifischen Deckenkonfigurationen verteilt.
8Stahlbeton-Auflagerkonsole, monolithisch mit den Stützen oder Hauptträgern gegossen, die eine direkte Auflagerstützung für Sekundärelemente bietet.
9Betonfertigteil-Füllelement oder Abstandhalter, platziert zwischen Hohldielen, um die Ausrichtung zu gewährleisten und die Deckenscheibe zu komplettieren.
10Massives, durchlaufendes Stahlbeton-Plattensegment, verwendet, wenn strukturelle Kontinuität oder erhöhte Tragfähigkeit innerhalb des Deckensystems erforderlich ist.
11Verbindungsplatte/Zuganker aus Baustahl oder Beton, verwendet zur Befestigung von Fertigteilen am tragenden Hauptrahmen.
12Einbauteil aus Stahl oder Schweißplatte, das die strukturelle Verbindung von vorgefertigten Trägern und Stützen erleichtert.
13Monolithische Stahlbeton-Fuge oder Vergussstreifen, in Ortbeton gegossen, um benachbarte Fertigteildecken strukturell zu verbinden und zu integrieren.
14Stahlbeton-Sturzträger über Öffnungen, der Lasten aus dem darüberliegenden Tragwerk auf angrenzende Stützen oder tragende Wände verteilt.
15Struktureller Zuganker oder Bewehrungs-Anschlussstab, der aus Durchlaufträgern herausragt und zum Überlappen mit angrenzenden Elementen vorgesehen ist, um die strukturelle Kontinuität zu gewährleisten.
Abb. 1 — Typische Bewehrungsansichten und Details für durchlaufende Stahlbetonträger über mehrere Rasterachsen, mit Darstellung der Längsstäbe, Bügelabstände und Übergreifungsstöße.
Abb. 14 — Typische Bewehrungsansichten und Details für durchlaufende Stahlbetonträger über mehrere Rasterachsen, mit Darstellung der Längsstäbe, Bügelabstände und Übergreifungsstöße.
1Untere Längshauptbewehrung, die Zugtragfähigkeit im Feldmittelbereich des Durchlaufträgers bietet.
2Obere Längshauptbewehrung, die Zugtragfähigkeit über den Auflagern und Kontinuität über die Stützweiten bietet.
3Zusätzliche obere Längsbewehrung, platziert, um lokalisierte Spitzen der negativen Biegemomente aufzunehmen.
4Querbewehrung (Bügel), in regelmäßigen Abständen (z.B. 900 mm, 1015 mm) angeordnet, um Scherkräften standzuhalten.
5Zusätzliche untere Längsbewehrung in bestimmten Feldern zur Aufnahme von erhöhten positiven Biegemomenten (Feldmomenten).
6Vertikales Bindeelement (Bügel) innerhalb des Querschnitts, das die Position der Längsstäbe beibehält und zum Scherwiderstand beiträgt.
7Zweite obere Längsbewehrung, die zusätzliche Kontinuität oder Druckbewehrung nahe der Auflager bietet.
8Spezifische Bügeldetaillierung in Auflagerbereichen (Rasterachse B) zur Umschnürung des Betons und Aufnahme hoher Querkräfte.
9Vertikaler Bewehrungsstab oder Anschlussstab, der in das Auflager oder das angrenzende Bauteil zur Verankerung hineinragt.
10Bereich des oberen Übergreifungsstoßes, der die vollständige Übertragung der Zugkräfte zwischen benachbarten Stäben gewährleistet.
Abb. 1 — Tragwerksplan eines Deckensystems unter Verwendung von Stahlbeton-Rippenplattenfertigteilen, mit Details zur Plattenanordnung, Rastermaßen und Querschnitts-Bewehrungsanschlüssen.
Abb. 15 — Tragwerksplan eines Deckensystems unter Verwendung von Stahlbeton-Rippenplattenfertigteilen, mit Details zur Plattenanordnung, Rastermaßen und Querschnitts-Bewehrungsanschlüssen.
4Stahlbeton-Aufbetonschicht über Fertigteilplatten, sorgt für monolithisches Verhalten und Oberflächenausgleich
5Standard-Stahlbeton-Rippenplattenfertigteil, in Längsrichtung zwischen den Rasterachsen angeordnet
6Spezielle Stahlbeton-Rippenplatte (Fertigteil), potenziell bewehrt für höhere Lasten oder spezifische Randbedingungen
7Eck- oder Rand-Stahlbeton-Rippenplatte, konstruiert zur Anpassung an Gebäudegrenzen und Randecken
8Stahlbeton-Rippenplatte, mittig innerhalb eines Feldes positioniert, trägt zur Hauptdeckenfläche bei
9Längsbewehrungsstäbe oder strukturelle Verbindungsdetails zwischen benachbarten vorgefertigten Rippenplatten
10Querbindende Bewehrung oder Lastübertragungselement, das parallele vorgefertigte Rippenplatten verbindet
11Lokale Bewehrung oder Verbindungsdetail am Knotenpunkt von Fertigteilplatten und tragenden Elementen
15Mittlere Stahlbeton-Rippenplatte (Fertigteil), bietet strukturelle Kontinuität in größeren Tragrasterfeldern
16Dämm- oder Ausgleichsschicht unter dem Aufbeton, die den Hohlraum zwischen den Plattenrippen füllt
Abb. 1 — Draufsicht auf ein Decken-/Dachsystem aus Stahlbeton-Rippenplattenfertigteilen, mit Details zur Anordnung der Hauptrippenplatten, Ergänzungsplatten, Randträger und Rastermaße.
Abb. 16 — Draufsicht auf ein Decken-/Dachsystem aus Stahlbeton-Rippenplattenfertigteilen, mit Details zur Anordnung der Hauptrippenplatten, Ergänzungsplatten, Randträger und Rastermaße.
1Standard-Stahlbeton-Rippenplattenfertigteil, primäres Spannelement mit Längsrippen
2Zusätzliches oder Rand-Stahlbeton-Rippenplattenfertigteil, dimensioniert für spezifische Rasterfelder
3Stahlbeton-Rippenplattenfertigteil, Variante für spezifische Last- oder Randbedingungen
4Stahlbeton-Fertigteilplatte, möglicherweise eine Flachdecke oder ein spezialisierter gerippter Querschnitt für variierende Spannweiten- oder Öffnungsanforderungen
12Querliegende Versteifungsrippe oder Verbindungselement zwischen benachbarten Fertigteilplatten
13Längsgerichteter Zuganker oder Verbindungsdetaillierung zwischen benachbarten Deckenplatten oder tragenden Elementen
14Stahlbeton-Fertigteilplatte, spezialisiert für mittige oder spezifische Rasterpositionen, die möglicherweise strukturelle Übergänge oder Aussparungen aufnimmt
Abb. 1 — Baustelleneinrichtungsplan mit Angabe von Kranposition, Materiallagerbereichen und Zugangsinfrastruktur
Abb. 17 — Baustelleneinrichtungsplan mit Angabe von Kranposition, Materiallagerbereichen und Zugangsinfrastruktur
1Turmdrehkran, positioniert auf einem dedizierten Gleissystem für die lineare Bewegung entlang der Baustelle, mit einem spezifizierten Arbeitsradius und einer Tragfähigkeit.
2Fahrmischer, dargestellt in einem ausgewiesenen Arbeitsbereich neben der Betonpumpe, um die kontinuierliche Versorgung mit Transportbeton zu ermöglichen.
3Betonpumpe mit Verteilermast, positioniert, um Beton von den Fahrmischern aufzunehmen und an die gewünschten Einbauorte innerhalb der Baustelle zu fördern.
4Offene Materiallagerbereiche, gekennzeichnet durch schraffierte Muster, angrenzend an das Hauptgebäude gelegen, für den einfachen Zugriff durch den Turmdrehkran und das Baustellenpersonal.
5Stationäre Betonmischanlage oder Lagersilo, positioniert innerhalb eines ausgewiesenen Betriebsbereichs in der Nähe der Betonpumpe zur effizienten Betonerstellung oder -lagerung vor Ort.
6Unterbau der Kranbahn, bestehend aus verdichtetem Erdreich oder Schotter, der ein stabiles Fundament für die Schienen und die Bewegung des Turmdrehkrans bildet.
7Betonfertigteile oder Schalungspaneele, gelagert in einem organisierten Rastermuster innerhalb der Grundfläche des im Bau befindlichen Hauptgebäudes.
8Umriss des im Bau befindlichen Hauptgebäudes oder Tragwerks, unterteilt in Rasterabschnitte und teilweise mit gelagerten Materialien oder laufenden Arbeiten gefüllt.
12Umlaufender Zugangsweg oder Gerüstzone um das Hauptgebäude, was die Bewegung von Arbeitern und kleineren Geräten erleichtert.
13Kranbahnschienen, parallel zur Gebäudestruktur verlegt, sodass der Turmdrehkran die gesamte Länge der Baustelle abfahren kann.
14Zusätzlicher ausgewiesener Lager- oder Bereitstellungsbereich, markiert mit diagonaler Schraffur, der sich an den Enden der Grundfläche des Hauptgebäudes befindet.
17Gleisendpuffer auf der Kranbahn, die sicherstellen, dass der Turmdrehkran nicht über die sicheren Betriebsgrenzen des Schienensystems hinausfährt.
Abb. 1 — Querschnittsansicht einer mehrstöckigen Hochbaustelle mit Turmdrehkran, temporärem Schalungssystem und Rasterlayout.
Abb. 18 — Querschnittsansicht einer mehrstöckigen Hochbaustelle mit Turmdrehkran, temporärem Schalungssystem und Rasterlayout.
1Gegengewicht des Turmdrehkrans, bestehend aus gestapelten Betonblöcken, die auf der drehbaren Plattform positioniert sind, um Stabilität gegen Kippmomente zu gewährleisten.
3Kranflaschenzug-Baugruppe, vom Ausleger herabhängend, verwendet zum Heben und Absetzen von Baumaterialien auf dem Tragwerk.
6Kranbahn- oder Fundament-Befestigungspunkt, der die Basis des Turmdrehkrans im Boden verankert, mit einer Spurweite von 4500 mm.
7Deckenplattenkonstruktion der obersten Ebene, die temporäre Schalungen und das Traggerüstsystem zeigt, welches die frisch gegossene oder zu gießende Betondecke stützt.
8Auskragendes Auffangnetz oder Schutzgerüstkonsole, an der Gebäudeaußenkante befestigt, um Absturzsicherung und das Zurückhalten von Schutt zu gewährleisten.
Abb. 1 — Baustelleneinrichtungsplan für die Fundamentbetonage mit Darstellung der Gerätepositionierung und Arbeitszonen
Abb. 19 — Baustelleneinrichtungsplan für die Fundamentbetonage mit Darstellung der Gerätepositionierung und Arbeitszonen
2Fahrmischer (Autobetonmischer), positioniert für die Entladung des Betons in den Trichter der Betonpumpe
3Autobetonpumpe mit Verteilermast, genutzt für die Verteilung von Beton über die Fundamentfläche
4Ausgewiesener Materiallagerbereich oder Bereitstellungszone, angrenzend an die Gebäudegrundfläche positioniert
5Kranbahnbereich mit Umzäunung, der einen linearen Pfad für den Turmdrehkranbetrieb bietet
12Bewehrungskorb oder Baustahlgewebe (Schalungs-/Bewehrungsraster), vorbereitet für die Betonage innerhalb der Fundamentstruktur
13Umlaufende Schalung oder Sicherheitszaun, der die Fundamentbauzone umschließt
14Zusätzlicher Materiallagerbereich oder Bereitstellungszone auf der gegenüberliegenden Seite der Gebäudegrundfläche
15Frisch betonierter Bereich innerhalb der Fundamentplatte, der gerade abgezogen oder nachbehandelt wird
16Turmdrehkran auf seinem Gleis positioniert, eingesetzt zum Heben und Platzieren von Materialien auf der Baustelle
Abb. 1 — Querschnitt eines mehrstöckigen Stahlbeton-Skelettbaus im Bauzustand, mit Details zu temporären Traggerüsten, Schutzgerüsten und Hebezeugen
Abb. 20 — Querschnitt eines mehrstöckigen Stahlbeton-Skelettbaus im Bauzustand, mit Details zu temporären Traggerüsten, Schutzgerüsten und Hebezeugen
3Mobiler Teleskop-Autokran mit ausgefahrenen hydraulischen Abstützungen, auf Geländeniveau positioniert, um Schalungen, Bewehrung und Baumaterialien auf die aktive Arbeitsebene auf Höhe +9,000 m zu heben
6Horizontales Schalhautsystem (bestehend aus Sperrholzbelag und Joch-/Schalungsträgern) für die Ortbeton-Stahlbetondachdecke, gestützt von lastabtragenden Traggerüsttürmen, die auf der Zwischendecke auf Höhe +6,000 m stehen
7Äußeres auskragendes Schutzgerüst (Fanggerüst) mit Geländern, das mittels Konsolen an den umlaufenden Stahlbetonstützen unterhalb der Arbeitsebene montiert ist, um Absturzsicherung und sicheren Zugang für die Arbeiter zu gewährleisten
Abb. 1 — Gantt-Diagramm zur Veranschaulichung des Bauzeitplans über einen Zeitraum von 52 Tagen mit verschiedenen Aufgabendauern.
Abb. 21 — Gantt-Diagramm zur Veranschaulichung des Bauzeitplans über einen Zeitraum von 52 Tagen mit verschiedenen Aufgabendauern.
1Durchgehende Linie, die die Hauptprojektdauer von Tag 0 bis Tag 17 darstellt
2Gestrichelte Linie, die eine bestimmte Aufgabe oder Phase von Tag 0 bis Tag 17 anzeigt
3Gestrichelte Linie, die eine bestimmte Aufgabe oder Phase von Tag 0 bis Tag 17 anzeigt
4Gestrichelte Linie, die eine bestimmte Aufgabe oder Phase von Tag 0 bis Tag 17 anzeigt
5Gestrichelte Linie, die eine bestimmte Aufgabe oder Phase von Tag 0 bis Tag 17 anzeigt
6Gestrichelte Linie, die eine bestimmte Aufgabe oder Phase von Tag 3 bis Tag 17 anzeigt
7Gestrichelte Linie, die eine bestimmte Aufgabe oder Phase von Tag 3 bis Tag 17 anzeigt
8Gestrichelte Linie, die eine bestimmte Aufgabe oder Phase von Tag 3 bis Tag 17 anzeigt
9Gestrichelte Linie, die eine nachfolgende Aufgabe oder Phase anzeigt, die an Tag 17 beginnt und an Tag 31 endet
Abb. 1 — Gantt-Diagramm zur Veranschaulichung des Bauzeitplans mit mehreren Aufgaben und deren jeweiligen Zeitachsen.
Abb. 22 — Gantt-Diagramm zur Veranschaulichung des Bauzeitplans mit mehreren Aufgaben und deren jeweiligen Zeitachsen.
1Gepunktete Aufgabenlinie, die von Tag 17 bis Tag 30 reicht und eine bestimmte Projektaktivität oder Phase darstellt.
2Gestrichelte Aufgabenlinie, die von Tag 17 bis Tag 30 spannt und eine parallele oder gleichzeitige Aktivität anzeigt.
3Durchgehende Aufgabenlinie, die von Tag 17 bis Tag 30 auftritt und wahrscheinlich eine primäre oder kritische Pfadaktivität bezeichnet.
4Durchgehende Aufgabenlinie, die an Tag 30 beginnt und an Tag 38 endet, im Anschluss an den Abschluss der Aufgaben 1, 2 und 3.
5Gepunktete Aufgabenlinie, die zeitgleich mit Aufgabe 4 von Tag 30 bis Tag 38 verläuft und eine zugehörige sekundäre Aktivität anzeigt.
6Durchgehende Aufgabenlinie, die an Tag 38 beginnt und an Tag 41 endet, stellt eine nachfolgende Phase dar, die von vorherigen Aufgaben abhängt.
7Durchgehende Aufgabenlinie, die kurz vor Abschluss von Aufgabe 6 von Tag 40 bis Tag 45 beginnt und eine überlappende Projektaktivität zeigt.
8Basislinie oder Referenzlinie, die potenziell den Abschluss oder einen wichtigen Meilenstein an Tag 45 anzeigt.
Abb. 1 — Bauzeitplan-Gantt-Diagramm, das die Dauer von Aufgaben über 52 Arbeitstage aufzeigt
Abb. 23 — Bauzeitplan-Gantt-Diagramm, das die Dauer von Aufgaben über 52 Arbeitstage aufzeigt
1Aufgabenzeitlinie, gepunktet, umfasst die Arbeitstage 40 bis 46
2Aufgabenzeitlinie, gepunktet, umfasst die Arbeitstage 40 bis 46
3Aufgabenzeitlinie, gepunktet, umfasst die Arbeitstage 40 bis 46
4Aufgabenzeitlinie, gestrichelt, umfasst die Arbeitstage 40 bis 46
5Aufgabenzeitlinie, durchgehend, umfasst die Arbeitstage 43 bis 46
6Aufgabenzeitlinie, durchgehend, umfasst die Arbeitstage 47 bis 52
7Gesamte Projektzeitachse, gestrichelte Linie, umfasst den gesamten Projektzeitraum von Tag 0 bis Tag 52
8Spalte für die Aufgabenbeschreibung oder -identifikation (derzeit leer)
9Zeile, die eine bestimmte Aufgabe oder Phase im Bauzeitplan darstellt
10Zeile, die eine bestimmte Aufgabe oder Phase im Bauzeitplan darstellt
Tipps & Empfehlungen
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Es ist strengstens verboten, den Turmdrehkran zum Abreißen der Schalelemente von der betonierten Oberfläche zu verwenden. Für eine sichere Demontage ohne Beschädigung von Sperrholz und Profil müssen die integrierten Schraubenspindeln (Ausschalspindeln) verwendet werden.
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Halten Sie beim Pumpen des Betons mit einer Autobetonpumpe das Setzmaß im Bereich von 100-220 mm (Klasse S3-S4). Ein steiferer Beton führt zu Entmischung und Pfropfenbildung in der Förderleitung.
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Beachten Sie das Intervall beim Überdecken der Schichten während des Betonierens. Die Pause zwischen dem Einbringen der Schichten (30-40 cm) sollte zwischen 40 und 120 Minuten liegen, um die Bildung von 'Kaltfugen' zu vermeiden.
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Vermeiden Sie beim Verdichten des Betons den Kontakt des Innenrüttlers mit der Bewehrung oder der Schalhaut. Dies kann zu einer unzulässigen Verschiebung des Bewehrungskorbes und zu Fehlstellen in der Betonoberfläche führen.
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Das Begehen der betonierten Decken und der Beginn der Schalungsmontage für die nächste Ebene sind erst zulässig, nachdem der Beton eine Festigkeit von mindestens 1,5 MPa (15 kg/cm²) erreicht hat.