CONSTRUCTION TECHNOLOGY CARD
Каменные работы

Technologische Karte: Mauerwerksbau von Außen- und Innenwänden mit Montage von Fertigteilstürzen

Настоящая технологическая карта регламентирует комплекс процессов по возведению несущих наружных и внутренних каменных стен, межкомнатных перегородок и монтажу перемычек с использованием башенных кранов. Документ адаптирован для применения в международной строительной практике, включает требования к производству работ в летних и зимних условиях, а также нормативы пооперационного контроля качества.
7 sections 30 figures

Materials

  • Керамический кирпич и крупноформатные керамические камни
  • Лицевой кирпич и стеновой бетонный камень колотой фактуры
  • Газобетонные блоки толщиной 200 мм
  • Сборные железобетонные брусковые и плитные перемычки
  • Цементно-песчаный кладочный раствор (осадка конуса >7 см, темп. укладки >+10 °C)
  • Арматурные стержни гладкие Ø6 мм (класс S235)
  • Арматурные стержни периодического профиля Ø10 мм (класс S500)
  • Металлические сварные сетки из арматурной проволоки

Equipment

  • Башенный кран грузоподъемностью 8-10 тонн
  • Шнековый агрегат-смеситель с принудительным побудителем для приема раствора
  • Инвентарные шарнирно-панельные и стоечные подмости
  • Металлические ящики и поворотные бадьи для раствора (емкость 0.25 м³)
  • Грузозахватные устройства (подхваты-футляры, самозатягивающиеся захваты)
  • Автосамосвалы грузовые для транспортировки раствора
  • Инвентарная металлическая или дощатая рейка-порядовка
  • Ручной контрольно-измерительный инструмент (строительный уровень, отвес, правило дюралюминиевое 2 м, рулетка)
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Anwendungsbereich und konstruktive Merkmale

Diese technologische Karte wurde für die Ausführung von Arbeiten zur Errichtung von tragenden Wänden und Trennwänden in Regelgeschossen (Geschosshöhe — 3,0 m) von Monolith-Ziegel- und Ziegelgebäuden entwickelt. Die Konstruktionslösungen sehen die Errichtung von 770 mm dicken, tragenden Außenwänden aus Keramikblöcken mit einer Außenverblendung aus Verblendziegeln und dekorativen Beton-Spaltsteinen vor. Tragende Innenwände haben eine Dicke von 380 mm, Wohnungstrennwände und Innenraumtrennwände werden mit einer Dicke von 250 mm bzw. 120 mm errichtet. Für die Endwandabschnitte werden 200 mm dicke Porenbetonstein-Einsätze verwendet.

Der geregelte Arbeitsumfang umfasst: Annahme und Heben von Mauerwerksmaterialien (Ziegel, Keramik- und Porenbetonblöcke, Mörtel) mit einem Turmdrehkran auf die Arbeitsebenen; das direkte Mauern von Wänden und Trennwänden; die Montage von Stahlbetonfertigteilstürzen; die manuelle Herstellung von monolithischen Stahlbetonstürzen; sowie die Montage und das Umsetzen von inventarmäßigen Klapp-Konsolgerüsten. Die Prozesse sind für die Ausführung im Einschichtbetrieb sowohl bei positiven als auch bei negativen Umgebungstemperaturen ausgelegt.

Vor Beginn der Mauerarbeiten im Arbeitsbereich müssen die Montage der Zwischendecken, Treppenläufe, Lüftungsblöcke und Schächte vollständig abgeschlossen sein. Es ist erforderlich, eine geodätische Ausrichtung mit der Erstellung von Bestandsaufnahmen durchzuführen, Schutzgeländer entlang des Umfangs der Deckenplatten zu installieren und ausgewiesene Bereiche für den Empfang und die Lagerung von Materialien im Arbeitsradius des Turmdrehkranes vorzubereiten.

Fig. 1 — Layout and organization of a mason's workplace for solid and complex brick wall construction
Abb. 1 — Layout und Organisation des Arbeitsplatzes eines Maurers für massives und komplexes Ziegelmauerwerk
1Arbeitsbereich (600-700 mm breit), der dem Maurer Platz zum Manövrieren und zum effektiven Mauern bietet.
2Materiallagerbereich (1300-1500 mm breit), vorgesehen für die abwechselnde Platzierung von Ziegelpaletten und Mörtelkübeln.
3Transportbereich (500-600 mm breit), der eine ungehinderte Bewegung der Arbeiter und die Zufuhr von Materialien zum Arbeitsplatz gewährleistet.
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Wareneingangskontrolle und Anforderungen an Baustoffe

Die Annahme von Baustoffen erfolgt auf der Grundlage von begleitenden Qualitätspässen, Konformitätszertifikaten und Kennzeichnungen, die den geltenden internationalen Standards entsprechen (z. B. ISO 9001 für Qualitätsmanagementsysteme der Hersteller). Verblendziegel für die Außenschale unterliegen einer obligatorischen Sichtprüfung: Die Einheiten müssen eine strenge rechteckige Form ohne Abplatzungen an Ecken und Kanten aufweisen. Keramikblöcke und Hintermauerziegel werden auf Übereinstimmung mit den deklarierten Klassen für Festigkeit und Frostbeständigkeit geprüft.

Der Zement-Sand-Baumörtel muss mit einem Ausbreitmaß (Konsistenz) von mindestens 7 cm geliefert werden. Bei der Durchführung von Arbeiten unter winterlichen Bedingungen werden dem Mörtel plastifizierende und luftporenbildende chemische Zusätze (z. B. verseiftes Holzkolophonium in einem Anteil von nicht mehr als 0,8 g pro 1 kg Zement) beigemischt. Die Temperaturbedingungen sind streng geregelt: Die Mörteltemperatur beim Versand aus der Mischanlage darf nicht unter +25 °C und beim Einbau in die Konstruktion nicht unter +10 °C liegen. Wenn die Umgebungstemperatur unter -15 °C fällt, wird die planmäßige Mörtelklasse (z. B. von Klasse C12/15 auf C16/20) um eine Stufe erhöht.

Stahlbetonfertigteilstürze dürfen keine Risse, Betonabplatzungen oder freiliegende Bereiche der Stahlbewehrung aufweisen; Markierungen werden mit unauslöschlicher Farbe auf die Seitenfläche aufgetragen. Die verwendete Stahlbewehrung (Rundstahl der Klasse S235 und Rippenstahl der Klasse S500) sowie geschweißte Mauerwerksnetze müssen von Rost, Ölflecken und Schmutz gereinigt werden, um die erforderliche Haftung mit dem Mauermörtel zu gewährleisten.

Fig. 1 — Standard solid masonry brick fractional sizes and their conventional architectural drafting markings
Abb. 2 — Standardmäßige Bruchteilgrößen für Massivziegel und ihre herkömmlichen Markierungen in architektonischen Bauzeichnungen
1Ganzer Massivmauerziegel (Größe 1/1), die intakte rechteckige Standardeinheit, die als primäres Strukturelement in Standard-Mauerwerksverbänden verwendet wird.
2Dreiviertel-Ziegel (Größe 3/4), herkömmlicherweise mit einem Kreuz ('X') auf der Oberseite markiert, zugeschnitten zur Anpassung der vertikalen Fugenanordnung an Wandkreuzungen, Ecken und Leibungen.
3Halber Ziegel (Größe 1/2), herkömmlicherweise mit einer einzigen diagonalen Linie markiert, wird systematisch verwendet, um Läuferverband, Blockverband oder Kreuzverband zu erzielen.
4Viertel-Ziegel oder Quartier (Größe 1/4), herkömmlicherweise mit einem Dreieck markiert, der als kleiner Passstein eingesetzt wird, um Schichten abzuschließen und Lücken an Bauöffnungen zu füllen.
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Materiallagerung und Baustellenlogistik

Ziegel, Keramik- und Porenbetonblöcke werden verpackt auf Paletten geliefert. Die Lagerung erfolgt in direkter Sichtlinie und Reichweite des Turmdrehkranes. Die Paletten werden in Reihen mit einem technologischen Abstand von 100–120 mm zueinander angeordnet. Alle 3–4 Reihen muss zwingend ein 0,7–1,0 m breiter Durchgang für das sichere Anschlagen der Lasten gelassen werden. Die Lagerung von Ziegeln und Blöcken auf Paletten ist in Stapeln von maximal 2 Ebenen Höhe zulässig. Porenbetonblöcke werden in einer einzigen Ebene auf Holzunterlagen gelagert und müssen mit einer undurchlässigen Folie vor Niederschlag geschützt werden.

Stahlbetonfertigteilstürze werden unter Verwendung von inventarmäßigen Kanthölzern und Zwischenlagen mit einer Dicke von mindestens 50 mm gestapelt. Die Zwischenlagen sind in einem Abstand von nicht mehr als 200 mm von den Enden der Stahlbetoneinheiten entlang einer einzigen vertikalen Linie anzuordnen. Die maximale Stapelhöhe der Stürze ist streng auf drei Reihen begrenzt, um Verformungen und ein Einstürzen zu vermeiden.

Die Lieferung von Transportmörtel zur Baustelle erfolgt durch Muldenkipper. Um eine Entmischung des Materials zu verhindern, erfolgt das Umfüllen des Mörtels in die Krankübel des Turmdrehkranes ausschließlich über eine spezielle Schneckenanlage (Mischer mit Zwangsmischer). Unter winterlichen Bedingungen werden die Übergabezone und die Trichter mit elektrischen Heizsystemen ausgestattet, um die erforderliche Standardtemperatur der Mischung aufrechtzuerhalten.

Fig. 1 — Horizontal reinforcement methods for brick masonry walls using rectangular wire mesh and continuous zigzag wire
Abb. 3 — Methoden der horizontalen Bewehrung für Ziegelmauerwerkswände unter Verwendung von rechteckigen Drahtnetzen und durchgehendem Zickzackdraht
1Ziegelmauerwerkswand, bestehend aus Standardmauerziegeln, die in einem bestimmten Verband mit Mörtelfugen verlegt sind und das primäre tragende vertikale Element bilden.
2Rechteckige geschweißte Drahtnetze (Lagerfugenbewehrung), die in bestimmten vertikalen Abständen horizontal in die Mörtelfugen eingebettet werden, um die Zugfestigkeit zu gewährleisten und Rissbildung zu verhindern.
3Durchgehende Zickzack-Drahtbewehrung, die horizontal in die Mörtelfugen gelegt wird. Sie wird typischerweise in aufeinanderfolgenden bewehrten Schichten in abwechselnd senkrechten Richtungen verlegt, um Spannungen gleichmäßig zu verteilen.
4Standard-Massivmauerziegel, hier als Teil der obersten Schicht gezeigt, um die Integration der Bewehrungslagen innerhalb des Mauerwerksverbandes zu veranschaulichen.
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Bautechnologie für tragende Außenwände (770 mm)

Das Mauern der 770 mm dicken Außenwände wird von einer spezialisierten Maurer-Kolonne aus vier Arbeitern (zwei Vorarbeiter und zwei Hilfsarbeiter) durchgeführt. Der Prozess beginnt mit der geodätischen Absteckung der Achsen, der Installation von Eck- und Zwischenmauerlehren (Schnurgerüsten) und dem Spannen der Richtschnur. Der Mauermörtel wird umgeschaufelt, gleichmäßig verteilt und als Bett für Läufer- und Binderschichten nivelliert.

Die Ausführung erfolgt in abgetreppter Bauweise ab der Deckenplatte: Zunächst wird die Außenverblendung aus Verblendziegeln auf eine Höhe von 2–3 Schichten gemauert, danach werden großformatige Keramikblöcke in den konstruktiven Kern der Wand gesetzt. Das Mauern der Außenschale aus dekorativem Beton-Spaltstein eilt dem Hauptmauerwerk um nicht mehr als zwei Schichten voraus, um einen Verlust der strukturellen Stabilität zu verhindern. Porenbetonblöcke der Endwände werden mit einem Spalt von 10 mm und unter Verwendung eines Blockverbandes in die Konstruktion integriert.

Nach Erreichen einer Mauerhöhe von 1200–1250 mm ab der Deckenoberkante werden durch den Turmdrehkran Klapp-Konsolgerüste installiert, und die Arbeiten werden von der zweiten Ebene aus fortgesetzt. Die Bewehrung der Wand erfolgt mit geschweißten Metallnetzen in den in der Ausführungsplanung angegebenen Abständen. Bei Niederschlag oder technologischen Unterbrechungen müssen das frische Mauerwerk und die ausgelegten Materialien mit Schutzabdeckungen versehen werden.

Fig. 1 — Techniques for spreading mortar on brick masonry walls using a trowel and a shovel
Abb. 4 — Techniken zum Auftragen von Mörtel auf Ziegelmauerwerkswände mit einer Kelle und einer Schaufel
1Hand/Arm des Arbeiters, positioniert, um den Werkzeuggriff für das präzise Auftragen und Verteilen des Mörtels sicher zu greifen.
2Kelle (oder Schaufelstiel je nach spezifischer Teilabbildung), verwendet als Hauptwerkzeug zum Aufnehmen, Platzieren und Nivellieren des Mörtelbettes.
3Mörtelbett, eine Mischung aus Zement, Sand und Wasser, die in einer durchgehenden Schicht aufgetragen wird, um die Ziegel zu binden.
4Bestehende Ziegelmauerwerkswand, bestehend aus verlegten Schichten, die die strukturelle Basis für die neue Mörtelschicht bilden.
5Gestapelte Ziegel, die in der Nähe bereitgestellt werden, um sie direkt auf dem neu vorbereiteten Mörtelbett zu platzieren.
  1. Разметка мест устройства стен и дверных проемов с закреплением отметок на перекрытии.
  2. Установка инвентарных реек-порядовок и натягивание причального шнура по внешней грани.
  3. Раскладка лицевого кирпича и керамических камней на рабочем месте, расстилание раствора.
  4. Кладка наружной облицовочной версты с опережением на 2-3 ряда.
  5. Заполнение ядра стены керамическими камнями с последующей проверкой вертикальности и горизонтальности отвесом и уровнем.
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Mauerwerkstechnologie für Innenwände (380 mm) und Trennwände

Die Errichtung von tragenden Innenwänden und Wohnungs-/Innenraumtrennwänden wird von Maurerkolonnen aus zwei Arbeitern durchgeführt. Die Richtschnur wird für jede neu verlegte Schicht neu positioniert und gespannt. Zur Optimierung der Ergonomie werden Keramikblöcke entlang der Linie der zu errichtenden Wand in Stapeln von 2 Einheiten mit einem technologischen Abstand von einem halben Block (125 mm) im Voraus bereitgestellt.

Das Mauerwerk an den Kreuzungspunkten von tragenden Längs- und Querwänden sowie in den Anschlussbereichen von Trennwänden muss zwingend gleichzeitig ausgeführt werden, um die Monolithizität der Knotenpunkte zu gewährleisten. Bei erzwungenen Unterbrechungen wird die Verbindung der Abschnitte als abgetreppte oder stehende Verzahnung ausgebildet. Eine konstruktive Bewehrung wird alle 4 Mauerschichten unter Verwendung von zwei glatten Bewehrungsstäben Ø6 mm (Klasse S235) ausgeführt.

Eine besondere Anforderung an Innenwände, die später verputzt werden sollen, ist das Mauern mit 'ausgekratzten Fugen' (hohlfugig) — die Sichtfugen bleiben bis zu einer Tiefe von 15 mm von Mörtel ungefüllt, um die Haftung der Putzschicht zu verbessern. Ähnlich wie bei den Außenwänden werden nach der Errichtung einer Ebene mit einer Höhe von 1200–1250 mm Bock- oder Konsolgerüste aufgestellt. Die Vertikalität von Flächen und Ecken sowie die Horizontalität der Schichten werden mindestens zweimal pro Höhenmeter (alle 0,5–0,6 m) mit Wasserwaage und Setzlatte kontrolliert.

Fig. 1 — Method of securing large-panel construction materials on a flatbed vehicle using a longitudinal tensioning system
Abb. 5 — Methode zur Sicherung großformatiger Baustoffe auf einem Pritschenwagen mithilfe eines Längsspannsystems
1Stahlspannseil oder Drahtseil, das den transportierten Platten einen Längshalt bietet.
2Stahlspanner oder Spannschloss, verwendet zum Einstellen und Aufrechterhalten der erforderlichen Spannung im Seilsystem.
3Transportierte Großtafelelemente (z. B. Betonfertigteile oder Steinplatten), die in Gruppen vertikal angeordnet sind.
4Längs-Stahlträger oder -schiene, zur Verteilung der Sicherungskraft über die Oberkanten der Platten.
5Quer liegendes Holzunterlagepad oder Stauholz, das unter den Platten platziert wird, um das Gewicht gleichmäßig zu verteilen und Schäden an der Ladefläche zu vermeiden.
6Verbindungsglied oder Ring, der Segmente des Längsspannseils zwischen Plattengruppen verbindet.
7Ratschenwinde oder Spannvorrichtung, die am Heck des LKWs montiert ist, um die Gesamtspannung auf das System aufzubringen.
8Haupt-Längsspannkabel, das die hintere Winde mit dem Ladungssicherungssystem verbindet.
9Anschlagpunkt oder Haken, der das Hauptspannkabel an der hinteren Ecke der Ladefläche sichert.
10Alternative Konfiguration, die die Quersicherung oder Bündelung von Platten zeigt, wahrscheinlich unter Verwendung von Kettenbindern oder Querverstrebungen.
  1. Натягивание причалки для каждого нового ряда внутренних перегородок.
  2. Раскладка блоков стопками по 2 шт. с шагом 125 мм.
  3. Нанесение раствора и кладка 'впустошовку' (оставление 15 мм шва без раствора с лицевой стороны).
  4. Укладка двух арматурных стержней Ø6 мм каждые 4 ряда кладки.
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Montage von Fertigteilstürzen und manuelle Bewehrung von Öffnungen

Die Montage von rechteckigen und plattenförmigen Stahlbetonfertigteilstürzen über Fenster- und Türöffnungen erfolgt durch einen Turmdrehkran direkt während der Errichtung der Wand. Die Stürze werden auf ein zuvor vorbereitetes und ausgerichtetes Mörtelbett abgelassen. Es erfolgt eine strenge Kontrolle der planmäßigen Höhenlage der Sturzunterkante, der exakten Horizontalität des Elements und der zulässigen Mindestauflagerfläche (Auflagertiefe) auf den tragenden Pfeilern.

Zur Abstützung der Außenschale aus Verblendziegeln über Fensteröffnungen wird die Methode der Herstellung monolithischer bewehrter Mörtelstürze vor Ort angewandt. Die Technologie umfasst die Installation einer Holzschalung an der Oberkante der Öffnung, die durch inventarmäßige Teleskop- oder Holzstützen getragen wird. Auf die Oberfläche der Schalung wird eine 15–20 mm dicke Schicht aus hochwertigem Zementmörtel aufgetragen.

Drei gerippte Bewehrungsstäbe Ø10 mm (Klasse S500 / A-III) werden in den frisch eingebrachten Mörtel eingebettet. Die freien Enden der Bewehrungsstäbe müssen zwingend auf jeder Seite bis zu einer Tiefe von mindestens 250 mm in den Körper der angrenzenden Pfeiler hineinragen. Das Ausschalen (Entfernen von Stützpfeilern und Holzschalung) ist nach 3–4 Tagen zulässig, sofern der Mörtel eine Festigkeit von 1,5–2,0 MPa erreicht hat. Unter winterlichen Bedingungen wird die Aushärtungszeit in der Schalung verlängert und muss mindestens 14 Tage betragen.

Fig. 1 — Design variants of wooden mortar boards (pallets) for masonry work, showing raised and flat base configurations with end constraints.
Abb. 6 — Ausführungsvarianten von Holz-Mörtelpfannen (Paletten) für Maurerarbeiten, die erhöhte und flache Bodenkonfigurationen mit Endbegrenzungen zeigen.
  1. Устройство выравнивающей растворной постели на опорных участках простенков.
  2. Монтаж сборной железобетонной перемычки башенным краном с выверкой горизонтальности.
  3. Установка дощатой опалубки с поддерживающими стойками для лицевой версты.
  4. Нанесение слоя раствора 15-20 мм и укладка 3 стержней Ø10 мм с заведением в простенки на 250 мм.
  5. Демонтаж опалубки после набора прочности 1.5-2.0 МПа (3-4 суток летом, 14 суток зимой).
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Sicherheitsanforderungen und Arbeitsplatzorganisation

Bei der Durchführung von Maurer- und Be-/Entladearbeiten ist die Einhaltung internationaler Arbeitssicherheitsstandards (z. B. ISO 45001) obligatorisch. Das Heben von Baustoffen auf die Etage muss mit zertifizierten Lastaufnahmemitteln (Palettengabeln, selbstklemmende Greifer) erfolgen, die ein Herabfallen der Last ausschließen. Die Annahme der Last erfolgt durch Arbeiter mit einem gültigen Anschläger-Zertifikat; zwischen der Montageebene und dem Kranführer ist eine ständige Zwei-Wege-Funkverbindung sicherzustellen.

Die Höhe jeder errichteten Ebene wird so berechnet, dass sich das Niveau des Mauerwerks nach der Montage der Inventargerüste mindestens 0,7 m über dem Niveau der Arbeitsbühne befindet. Der Spalt zwischen der errichteten Wand und der Kante der Gerüstarbeitsbühne darf 50 mm nicht überschreiten. Es ist strengstens verboten, sich auf der errichteten Wand zu bewegen, darauf zu stehen oder sich daran anzulehnen. Die Verwendung von zufälligen Gegenständen (Paletten, Kisten) als Gerüstersatz ist unzulässig.

Vor Beginn der Montage von Fenster- und Türelementen müssen alle Öffnungen in den Außenwänden mit Schutzschildern oder Inventargittern sicher verschlossen werden. Das Abwerfen von Bauschutt, Bewehrungsresten, Werkzeugen und Mörtelresten von den Deckenplatten ist strengstens untersagt. Die Gerüstbühnen müssen systematisch, mindestens zweimal während einer Arbeitsschicht, von Schutt und Materialresten gereinigt werden.

Fig. 1 — Standard methods of palletizing solid clay bricks for construction site logistics: a) cross-stacked, b) parallel-stacked, and c) herringbone-stacked configurations
Abb. 7 — Standardmethoden der Palettierung von massiven Mauerziegeln für die Baustellenlogistik: a) im Kreuzverband, b) parallel gestapelt und c) fischgrätenartig gestapelt
1Massive Tonmauerziegel, Standardabmessungen (typischerweise 250x120x65 mm), die in verschiedenen ineinandergreifenden Mustern angeordnet sind, um stabile transportfähige Einheiten zu bilden.
2Standard-Holztransportpalette, die als stabile, tragende Basis mit Gabelstaplertaschen für mechanische Handhabung und Hebevorgänge dient.
Fig. 1 — Concrete handling and transfer equipment including hoppers, skips, and dump truck discharge operations.
Abb. 8 — Geräte zur Handhabung und Übergabe von Beton, einschließlich Trichter, Kübel und Entladevorgänge von Muldenkippern.
1Großvolumiger Beton-Übergabetrichter, Stahlkonstruktion, vom Kran abgehängt zur Aufnahme und Abgabe von Betonmischung.
2Aufnahmebehälter oder unterer Abschnitt des Übergabetrichters, ausgestattet mit einem manuellen Auslasskontrollmechanismus, der von einem Arbeiter bedient wird.
3Erhöhte Arbeitsbühne mit Sicherheitsgeländer, die den Zugang zur oberen Ebene des stationären Aufnahmetrichters ermöglicht.
4Geneigte Zufahrtsrampe, hochbelastbare Stahlfachwerkkonstruktion, die es Muldenkippern ermöglicht, rückwärts an den Aufnahmetrichter heranzufahren.
5Stationärer Aufnahmetrichter, Stahlrahmenkonstruktion, konzipiert zur Zwischenlagerung des von Muldenkippern angelieferten Betons.
6Schutzgeländer, die den Arbeitsbereich und die obere Öffnung des stationären Aufnahmetrichters umgeben.
7Auswurfrutsche, Stahlkonstruktion, die den Betonfluss vom stationären Trichter in einen sekundären Behälter oder Kübel leitet.
8Sekundärer Aufnahmekübel oder Verteilerkübel, Stahlrahmen mit Schutzkäfig, der unter der Rutsche positioniert ist, um den abgegebenen Beton aufzufangen.
9Kippmulde, durch Hydraulikzylinder angehoben, entlädt ihre Nutzlast aus Betonmischung in eine ebenerdige Aufnahmewanne.
10Ebenerdige Betonaufnahmewanne oder flacher Trichter, Stahlkonstruktion, konzipiert für die direkte Entladung durch Muldenkipper.
11Kranabgehängter Betonierkübel, spezieller Stahleimer mit Bodenentleerungsmechanismus, der für das präzise Einbringen von Beton in Schalungen verwendet wird.
Fig. 1 — Stationary trough-type concrete/mortar mixer with discharge mechanism
Abb. 9 — Stationärer Trogmischer für Beton/Mörtel mit Entlademechanismus
1Starrer Stützrahmen, konstruiert aus geschweißten Stahlprofilen, der der gesamten Mischanlage Stabilität verleiht.
2Hauptmischtrommel (Trog), verstärkte Stahlkonstruktion mit äußeren Versteifungsrippen, beherbergt die internen Mischschaufeln.
3Antriebseinheitsgehäuse, beherbergt den Elektromotor und das Untersetzungsgetriebe, die die interne Mischwelle antreiben.
4Aufklappbare obere Abdeckung (Deckel), Stahlrahmen mit massiver Platte, wird verwendet, um den Mischtisch während des Betriebs aus Sicherheits- und Staubschutzgründen zu verschließen.
5Auswurfschurre, vorne schwenkbar montiert, geformt, um den Fluss des gemischten Betons oder Mörtels in Schubkarren oder Schalungen zu leiten.
6Seil- und Riemenscheibenmechanismus für das Entladesystem, verbunden mit einem Handrad oder Hebel zur Steuerung der Neigung/Öffnung der Entladeklappe.
Fig. 1 — Installation and alignment of story poles (profiles) for brick masonry construction
Abb. 10 — Installation und Ausrichtung von Mauerlehren (Schnurgerüsten) für das Ziegelmauerwerk
1Einstellbare Sicherungsschrauben oder Klemmen an der Basis der metallischen Mauerlehre zur vorläufigen Fixierung und Ausrichtung an der Ziegelwand.
2Ziegelmauerwerkswand, die ein regelmäßiges Läuferverbandmuster aufweist.
3Wasserwaage, die verwendet wird, um die horizontale Ausrichtung der Richtschnur und die Vertikalität der Mauerlehre sicherzustellen.
4Richtschnur (Maurerschnur), die straff zwischen den Mauerlehren gespannt ist, um die Geradlinigkeit und Höhe jeder Ziegelschicht zu leiten.
5Gleitender Schnurblock oder Halterung an der Mauerlehre, zur Befestigung und einfachen Höheneinstellung der Richtschnur.
6Senklot, das am oberen Teil der Mauerlehre aufgehängt ist, um deren genaue vertikale Ausrichtung zu überprüfen und anzupassen.
7L-förmige Eck-Mauerlehre aus Metall, typischerweise aus einem gewinkelten Stahlprofil, das an der Außenecke des Mauerwerks angebracht wird.
8Vorgebohrte Löcher in der Eck-Mauerlehre aus Metall, die in regelmäßigen Abständen (entsprechend den Ziegelschichthöhen) zur Befestigung der Richtschnur angebracht sind.
9Senklot in abgesenkter Position, das zusammen mit einer langen Wasserwaage verwendet wird, um die Vertikalität einer durchgehenden Wand-Mauerlehre zu überprüfen.
10Hölzerne Zwischenmauerlehre (Profil), die an geraden Wandabschnitten verwendet wird.
11U-förmige Metallklemme oder Halterung, die die hölzerne Mauerlehre am bestehenden Mauerwerk sichert.
12Befestigungshalterung aus Metall mit einem Dorn oder Haken, der in die Mörtelfuge getrieben wird, um den oberen Abschnitt der hölzernen Mauerlehre zu verankern.
13Teilabbildung (a), die einen Maurer zeigt, der die Vertikalität einer metallischen Eck-Mauerlehre mit einem Senklot überprüft.
14Teilabbildung (b), die ein Detail einer an einer Mauerwerksecke befestigten, abgewinkelten metallischen Eck-Mauerlehre zeigt.
15Teilabbildung (c), die die Ausrichtung einer durchgehenden Wand-Mauerlehre mit einer langen Wasserwaage und einem Senklot zeigt.
16Teilabbildung (d), die die Installation einer hölzernen Zwischen-Mauerlehre an einem geraden Wandabschnitt zeigt.
17Querschnitt B-B, der die obere Befestigungskonsole (12) zur Verankerung der hölzernen Mauerlehre am Mauerwerk detailliert darstellt.
18Querschnitt A-A, der die U-förmige Klemme (11) im Detail zeigt, die die hölzerne Mauerlehre (10) an der Vorderseite der Ziegelwand sichert.
Fig. 1 — Masonry alignment tools and techniques: application of mooring line holder and profile template in brickwork
Abb. 11 — Werkzeuge und Techniken zur Mauerwerksausrichtung: Einsatz von Richtschnurhalter und Profilschablone im Ziegelmauerwerk
1Richtschnurhalter (Maurerschnur-Nagel) aus Stahl mit Federklemmmechanismus, verwendet zum Sichern und Spannen der Richtschnur entlang der Mauerschicht; die angegebenen Abmessungen betragen 480 mm Länge und 60 mm Höhe für den Federarm.
2Gespannte Richtschnur (Kordel), die als horizontale Richtlinie zur Ausrichtung der Oberkante der Ziegel in der aktuellen Schicht dient.
3Standard-Massivton- oder Kalksandsteinziegel, im Läuferverband gemauert, der die tragende Wand bildet.
4Horizontale und vertikale Mörtelfugen (Lager- und Stoßfugen), typischerweise 10-12 mm dick, die die Mauersteine miteinander verbinden.
5Profilschablone (Mauerlehre) aus Holz oder Metall, die vorübergehend auf das Mauerwerk gelegt wird, um Schichthöhen und die vertikale Ausrichtung festzulegen.
6Oberfläche der neu verlegten Mauerschicht, nivelliert nach der Richtschnur.
7Abschnitt der fertiggestellten Ziegelwand, der die richtige Verbands- und Fugenausrichtung zeigt.
Fig. 1 — Installation and securing of a mason's line for brickwork alignment
Abb. 12 — Installation und Befestigung einer Richtschnur zur Ausrichtung des Ziegelmauerwerks
1Standardmauerziegeleinheit, die die Hauptstruktur der Wand bildet.
2Mörtelfuge (Lager- und Stoßfuge), die Haftung und Abstand zwischen den Ziegeleinheiten bietet.
3Richtschnur (Maurerschnur), die als Leitfaden für die Ausrichtung und Nivellierung der Ziegelschichten verwendet wird.
4Stahlnagel, der in die Mörtelfuge getrieben wird, um als Verankerungspunkt für die Befestigung der Richtschnur zu dienen.
5Schlaufenknoten in der Richtschnur, mit dem sie sicher um den Nagelkopf gebunden werden kann, während die Spannung angepasst werden kann.
Fig. 1 — Sequence of bricklaying using the 'press' method for header and stretcher courses in solid masonry walls
Abb. 13 — Reihenfolge des Ziegelmauerns unter Verwendung der 'Press'-Methode für Binder- und Läuferschichten bei Massivmauerwerk
1Binderschicht - Ziegel, die mit ihren kurzen Enden auf der Wandfläche sichtbar verlegt sind, typischerweise für den Querband im Mauerwerk verwendet. Gezeigt beim Verlegen in ein vorbereitetes Mörtelbett.
2Läuferschicht - Ziegel, die mit ihren langen, schmalen Seiten auf der Wandfläche sichtbar verlegt sind und einen Längsverband bieten. Dargestellt mit der Technik des Einpressens des Ziegels in den Mörtel.
Fig. 1 — Sequential stages of the trowel-press bricklaying technique for solid masonry construction
Abb. 14 — Aufeinanderfolgende Phasen der Kellen-Press-Mauertechnik für massives Mauerwerk
1Vorbereitung des horizontalen Mörtelbettes (typischerweise 10-12 mm dick), gleichmäßiges Verteilen und Nivellieren von steifem Zement-Sand-Mörtel mit einer Kelle entlang der darunter liegenden Mauerschicht.
2Bildung der vertikalen Stoßfuge (typischerweise 10 mm dick), indem eine Portion des Mörtelbettes mit dem Kellenblatt aufgenommen und fest gegen die vertikale Fläche des angrenzenden verlegten Ziegels gedrückt wird.
3Platzieren des massiven Standardmauerziegels (typischerweise 250x120x65 mm), Drücken desselben gegen das Kellenblatt, um die vertikale Mörtelfuge zu verdichten, gefolgt vom gleichzeitigen Herausziehen der Kelle nach oben.
4Endgültiges Verdichten und Ausrichten des neu verlegten Ziegels in das horizontale Bett, abschließend mit dem Abstreifen von herausgequollenem überschüssigem Mörtel von der Wandfläche mit der Kante der Kelle.
Fig. 1 — Sequential process of laying bricks with mortar application and joint finishing
Abb. 15 — Sequenzieller Prozess des Ziegelmauerns mit Mörtelauftrag und Fugenbearbeitung
1Auftragen des Mörtelbettes auf die zuvor verlegte Schicht mit einer Kelle, um eine ebene Basis für den nächsten Ziegel zu schaffen.
2Positionieren des neuen Ziegels auf dem Mörtelbett, wobei die Kelle verwendet wird, um den Mörtel gegen den benachbarten Ziegel zu führen und zu formen, um die vertikale Fuge zu bilden.
3Drücken des Ziegels in seine endgültige Position beim gleichzeitigen Herausziehen der Kelle, um sicherzustellen, dass die vertikalen und horizontalen Fugen vollständig mit Mörtel gefüllt sind.
4Abstreifen des überschüssigen Mörtels, der aus den Fugen quillt, mit der Kante der Kelle, um eine saubere Oberfläche auf der Wand zu hinterlassen.
Fig. 1 — Sequence of bricklaying using the 'press' method: a) stretcher course, b) header course
Abb. 16 — Reihenfolge des Ziegelmauerns mit der 'Press'-Methode: a) Läuferschicht, b) Binderschicht
1Mörtelauftrag mit der Kelle: Das Werkzeug wird verwendet, um eine Mörtelschicht gleichmäßig auf der darunterliegenden Ziegelschicht zu verteilen.
2Mörtelbett: Eine durchgehende Schicht aus Bindematerial, die aufgetragen wird, um die nächste Ziegelschicht aufzunehmen.
3Zuvor verlegter Ziegel: Die etablierte Mauerwerkseinheit, die als Leitfaden und Bindefläche für nachfolgende Einheiten dient.
4Einzulegender Ziegel: Die neue Mauerwerkseinheit, die in das Mörtelbett und gegen den benachbarten Ziegel gedrückt wird, um eine dichte vertikale Fuge zu bilden.
Fig. 1 — Sequential stages of bricklaying using the 'press' (vprizhim) method for solid brick masonry
Abb. 17 — Aufeinanderfolgende Phasen des Ziegelmauerns mit der 'Press'-Methode für massives Ziegelmauerwerk
1Verteilen und Nivellieren des steifen Mörtelbettes mit einer Kelle zur Vorbereitung der Ziegelplatzierung.
2Positionieren des massiven Tonziegels auf dem Mörtelbett und Drücken gegen den benachbarten Ziegel, um die vertikale Fuge zu bilden.
3Endgültiges Einpressen des Ziegels in die Ausrichtung und gleichzeitiges Entfernen des herausgequollenen überschüssigen Mörtels von der Wandfläche mit einer Kelle.
Fig. 1 — Quality control methods for masonry construction: checking corner squareness, horizontal alignment, surface verticality, and corner plumbness
Abb. 18 — Qualitätskontrollmethoden für den Mauerwerksbau: Überprüfung von Eckrechtwinkligkeit, horizontaler Ausrichtung, Oberflächenvertikalität und Lotrechtigkeit der Ecken
a)Überprüfen der Eckrechtwinkligkeit mit einem großen Anschlagwinkel, der an die sich kreuzenden Wandflächen angelegt wird.
б)Überprüfung der horizontalen Ausrichtung und der Oberflächenebenheit durch Platzieren einer Wasserwaage auf einer langen Setzlatte, die auf der Mauerschicht ruht.
в)Überprüfen der Vertikalität der Wandoberfläche mit einer Wasserwaage, die vertikal an eine lange Setzlatte gehalten wird.
г)Überprüfung der Vertikalität einer Mauerwerksecke mittels eines aufgehängten Senklots, das an der Wandkante ausgerichtet ist.
Fig. 1 — Sequential construction methodology for a multi-wythe solid structural brick wall utilizing a two-person masonry team
Abb. 19 — Sequenzielle Baumethode für eine mehrschalige massive Ziegeltragwand durch eine Zwei-Personen-Maurerkolonne
1Polier (Maurer), ausgestattet mit einer Stahl-Maurerkelle, positioniert an der Arbeitsfläche, der aktiv die äußere Läuferschale mauert.
2Hilfsmaurer (Helfer), der massive Keramikziegel entlang der Innenschale bereitstellt, um eine kontinuierliche Materialversorgung für den Polier aufrechtzuerhalten.
3Materialbereitstellungszone bestehend aus vertikal gestapelten Standard-Massivmauerziegeln (typischerweise 250x120x65 mm) für den sofortigen Zugriff.
4Äußere Verblendschale der mehrschaligen tragenden Ziegelwand, errichtet mit Standard-Tonziegeln und Zement-Sand-Mörtel.
5Hilfsmaurer, der eine spezielle Mörtelschaufel verwendet, um ein kontinuierliches, gleichmäßiges Mörtelbett für die kommende Ziegelschicht zu verteilen.
6Standard-Mörtelschaufel mit langem Stiel und breitem Stahlblatt, konzipiert für die effiziente Verteilung von Zement-Sand-Mörtel in großen Mengen.
7Vorarbeiter-Maurer demonstriert eine ergonomisch angemessene, nach vorn geneigte Körperhaltung, während er sich auf das Mauern der inneren tragenden Schale vorbereitet.
8Standard-Stahlmaurerkelle, die vom Polier zum präzisen Schneiden, Verteilen und Nivellieren der Mörtellagerfuge verwendet wird.
9Standardmäßige strapazierfähige industrielle Arbeitskleidung und Werkzeuggürtelausrüstung, getragen vom Vorarbeiter-Maurer, um Arbeitssicherheit und Mobilität zu gewährleisten.
10Teilweise errichtete, mehrschalige massive Ziegelmauerwerkswand, die einen standardmäßigen konstruktiven Verband mit alternierenden Schichten demonstriert.
11Vorpositionierter, massiver Standard-Keramikziegel, der vor der endgültigen Mörtelbetteinbettung auf der fertigen Konstruktionsschicht temporär bereitgelegt wird.
12Hilfsmaurer liefert und positioniert einzelne Ziegel ergonomisch und gezielt für die Ausmauerungssequenz der Hintermauerung (Füllmauerwerk).
13Sekundärer Bereitstellungsstapel von Standard-Massivmauerziegeln, der sich direkt neben dem Einbaubereich befindet, um unnötige Transportwege zu vermeiden.
14Innenschale und Ausmauerungsbereich (Hintermauerung) der massiven Tragwand, die zur Gewährleistung maximaler Stabilität gründlich mit der Außenschale im Verband gemauert sind.
Fig. 1 — Lifting and transport grab for palletized bricks
Abb. 20 — Hebe- und Transportgreifer für palettierte Ziegel
1Starre seitliche Klemmplatten (Stahl), die dazu dienen, die Seiten des Ziegelstapels während des Hebens zusammenzudrücken und zu sichern.
2Hebemechanismus und Hebelarme, die die Drahtseilschlinge mit den Seitenplatten verbinden, um beim Heben eine Druckkraft auszuüben.
3Stapel von massiven Standardtonziegeln, zur Stabilität während des Transports fischgrätenartig oder ineinandergreifend auf einer Palette angeordnet.
Fig. 1 — Isometric view of a heavy-duty lifting cage with a bottom-discharge or tipping mechanism
Abb. 21 — Isometrische Ansicht eines Schwerlast-Hebekorbs mit Bodenentleerung oder Kippmechanismus
1Hauptkörper des Korbs, konstruiert mit einem starren Metallrahmen und Drahtgeflecht-Seitenwänden zur sicheren Aufnahme von Materialien bei Hebevorgängen.
2Hebetraverse oder Spreizstangenbaugruppe, mit vertikalen Pfosten mit oberen Ösen zur Befestigung an Kranhaken oder Anschlagmitteln ausgestattet.
3Horizontaler Strukturträger oder Führungsschiene, integriert in den Grundrahmen, der wahrscheinlich dazu dient, den Korb bei der Bodenplatzierung auszurichten oder zu stabilisieren.
4Halbkreisförmiger mechanischer Nocken- oder Kipphebelmechanismus, der am unteren Rahmen befestigt ist und zum kontrollierten Entladen oder Kippen des Korbinhalts dient.
Fig. 1 — Essential hand tools for masonry and concrete construction: trowel, mortar shovel, jointers, bricklayer's hammer, and hand tamper
Abb. 22 — Grundlegende Handwerkzeuge für Mauerwerks- und Betonbau: Kelle, Mörtelschaufel, Fugeneisen, Maurerhammer und Handstampfer
1Ergonomischer Holzgriff der Kelle, der einen komfortablen Griff für längeren Gebrauch bietet.
2Metallzwinge, die den Holzgriff am Schaft der Kelle sichert und ein Aufspalten verhindert.
3Metallschaft, der den Griff mit dem Kellenblatt verbindet, abgewinkelt für Hebelwirkung und Freiraum.
4Flaches, dreieckiges Stahlkellenblatt zum Aufnehmen, Verteilen und Glätten von Mörtel.
5Langer Holzstiel der Mörtelschaufel, der zweihändige Bedienung und Hebelwirkung ermöglicht.
6Metalltülle der Mörtelschaufel, die das Blatt fest mit dem langen Holzstiel verbindet.
7Flaches, quadratisches Stahlblatt der Mörtelschaufel, konzipiert zum Mischen und Schöpfen von Mörtel oder Beton.
8Holzgriff des Fugeneisens, geformt für präzise Kontrolle bei der Fugenbearbeitung.
9Metallzwinge und abgewinkelter Schaft des Fugeneisens, der den Griff mit der Klinge verbindet.
10Gekrümmte Stahlklinge des Fugeneisens, erhältlich in konvexen oder konkaven Profilen für die Bearbeitung von Mörtelfugen zwischen Ziegeln.
11Stabiler Holzstiel des Maurerhammers, konzipiert zur Stoßdämpfung beim Schlagen.
12Flache Schlagfläche des Maurerhammers, verwendet zum Einschlagen von Nägeln oder für allgemeine Hammerarbeiten.
13Metallkopf des Maurerhammers mit einem Auge, in dem der Holzstiel sicher verkeilt ist.
14Meißelartige Finne (Pinne) des Maurerhammers, verwendet zum Kerben, Schneiden und Formen von Ziegeln oder Blöcken.
15D-förmiger Metallgriff des Handstampfers, der einen festen, beidhändigen Griff nach unten ermöglicht.
16Vertikaler Stahlschaft des Handstampfers, der die nach unten gerichtete Kraft vom Griff auf die Basis überträgt.
17Schwere, flache Stahlgrundplatte des Handstampfers, die zum Verdichten von Boden, Kies oder Beton durch wiederholte Stöße verwendet wird.
Fig. 1 — Standard set of manual measuring, layout, and leveling instruments for construction and masonry work
Abb. 23 — Standardsatz an manuellen Mess-, Markierungs- und Nivellierinstrumenten für Bau- und Maurerarbeiten
1Senklot mit Schnur und Aufwickler: Besteht aus einem spitzen Metallgewicht, das an einer Schnur aufgehängt ist und zur Festlegung einer exakt vertikalen Bezugslinie (Lot) für Mauerwerkswände und Bauteile dient.
2Flexibles Maßband (Rollbandmaß): Ein aufgerolltes, flexibles Stahl- oder Glasfaserband mit linearen Messmarkierungen in einem kreisförmigen Gehäuse, das zur Messung längerer Distanzen und für Layouts verwendet wird.
3Holzgliedermaßstab (Zollstock): Eine Folge von klappbaren, skalierten Holzmessstäben, die zur Längenmessung ausgeklappt werden können und in der Regel eine gewisse Steifigkeit für einhändiges Überkopf-Messen bieten.
4Wasserwaage: Ein starrer rechteckiger Rahmen, oft aus Aluminium oder Kunststoff, der flüssigkeitsgefüllte Libellen mit Luftblasen enthält und verwendet wird, um exakt horizontale (waagerechte) und vertikale (lotrechte) Oberflächen zu überprüfen.
5Setzlatte (Abziehlatte oder Richtscheit): Ein starres, flaches Profil, typischerweise aus Metall (wie der gezeigte I-Träger oder U-Profil), verwendet, um die Ebenheit der Oberfläche zu prüfen, Nivellierwerkzeuge zu führen oder überschüssiges Material wie Beton abzuziehen.
6Anschlagwinkel (Bauwinkel): Ein starres, L-förmiges Werkzeug, meist aus Holz oder Metall mit einer verstärkten Eckverstrebung, das zum Anreißen und Prüfen exakter 90-Grad-Winkel (rechter Winkel) im Mauerwerks- und Holzbau verwendet wird.
Fig. 1 — Material handling equipment detailing a guided mortar transport carriage and a suspended auxiliary bucket
Abb. 24 — Materialtransportgeräte, die einen geführten Mörteltransportwagen und einen abgehängten Hilfseimer zeigen
1[Transportwagen] Führungskabel/Drahtseil, Ø12 mm Stahl, verläuft durch seitlich angebrachte Führungsrollen zur Stabilisierung des Behälters beim vertikalen Anheben.
2[Transportwagen] Primärer Mörtelbehälter, geschweißtes 3 mm Stahlblech, ca. 0,25 m³ Fassungsvermögen, verwendet für den Schüttguttransport.
3[Transportwagen] Hebebügel/Griff, geformt aus Ø20 mm Rundstahl, bietet einen sicheren zentralen Befestigungspunkt für die Krananschlagmittel.
4[Transportwagen] Bodenlaufrolle/Lenkrolle, hochbelastbare Stahl- und Polyurethankonstruktion, ermöglicht die manuelle horizontale Positionierung über Betonplatten.
5[Transportwagen] Statischer Stützfuß/Standbein, geschweißtes Stahlwinkelprofil L50x5, sorgt für Bodenfreiheit und gewährleistet Standfestigkeit.
1[Hilfseimer] Aufhängehaken, Ø10 mm gebogener Rundstahl, konzipiert zum Aufhängen des Sekundäreimers an Gerüsten oder Geländern.
2[Hilfseimer] Korpus des Sekundäreimers, aus gestanztem Blech, konzipiert zur Aufnahme kleinerer Mengen von Fertigmörtel.
3[Hilfseimer] Kippgriff/Henkel, geschweißter Rundstahl, erleichtert das präzise manuelle Gießen und die kontrollierte Materialabgabe.
Fig. 1 — Isometric view of a hinged scaffold system for bricklaying
Abb. 25 — Isometrische Ansicht eines Klappgerüstsystems für Maurerarbeiten
1Metallstützrahmen, dreiecksförmige, geschweißte Stahlkonstruktion, dient als primäre tragende Struktur für die Gerüstplattform.
2Holzbohlen (Gerüstbelag), die horizontal über die Metallrahmen gelegt sind und die primäre Arbeitsfläche für Personal und Materialien bilden.
3Klappbarer Holzbelagabschnitt, konzipiert zum Hochklappen oder Anpassen, wahrscheinlich zur Aufnahme von Hebekabeln oder zur Anpassung an Wandunregelmäßigkeiten.
4Hebeösen aus Stahl, an den Metallstützrahmen befestigt, die zum Anheben und Umsetzen der Gerüstbaugruppe mit dem Kran verwendet werden.
Fig. 1 — Tubular steel scaffolding system with detailed views of node connections and wall anchorage mechanism
Abb. 26 — Stahlrohrgerüstsystem mit detaillierten Ansichten der Knotenverbindungen und des Wandverankerungsmechanismus
1Holz-Fußplatte (Unterlagsbohle), verteilt die Last vom Gerüstfuß auf den Boden.
2Verstellbare Stahl-Fußspindel (Spindelfuß), bietet eine ebene Unterstützung für vertikale Pfosten.
3Vertikaler Stahlrohrpfosten (Ständer), primäre tragende Stütze für das Gerüst.
4Horizontaler Stahlrohrriegel, verbindet Pfosten und bietet seitliche Stabilität.
5Geländersystem, installiert auf der Ebene der Arbeitsbühne als Absturzsicherung.
6Holz-Gerüstdiele (Belag), bildet die Arbeitsbühne für Personal und Materialien.
7Stahl-Spreizdübel-Baugruppe, die in die Betonstruktur eingebettet wird, um eine sichere Verankerung zu gewährleisten.
8Gerüstverankerung (Ring oder Öse), verbindet die Gerüststruktur mit dem eingebetteten Anker.
9Stahlverbindungsstift, am horizontalen Riegel befestigt, passt in die Hülse des vertikalen Pfostens.
10Stahlhülse, an den vertikalen Pfosten geschweißt, nimmt den Verbindungsstift zur schnellen Montage auf.
Fig. 1 — Cross-section of a modular scaffold system detailing structural components, working platforms, and safety features
Abb. 27 — Querschnitt eines Modulgerüstsystems, der strukturelle Komponenten, Arbeitsbühnen und Sicherheitsmerkmale im Detail zeigt
1Hauptarbeitsbühnenbelag, der eine stabile Oberfläche für Arbeiter und Materialien bietet.
2Auskragende Arbeitsbühnenerweiterung (Konsole), die von Halterungen gestützt wird, um einen Zugang näher an der Fassade zu ermöglichen.
3Verstellbare U-Kopf-Spindel, mit Gewinde zur präzisen Nivellierung der Plattformstützen.
4Horizontaler Riegel, der die vertikalen Pfosten verbindet, um das Gerüst zu bilden und die Plattformen zu stützen.
5Vertikaler Ständer (Pfosten), die wichtigste tragende Komponente der Gerüststruktur.
6Diagonalstrebe, die für seitliche Stabilität sorgt und verhindert, dass sich die Gerüststruktur verzieht.
7Verstellbare Fußspindel, die die Gerüstlast auf den Boden verteilt und eine Höhenverstellung ermöglicht.
Fig. 1 — Protective scaffolding and safety platforms for construction works
Abb. 28 — Schutzgerüste und Sicherheitsplattformen für Bauarbeiten
1Stützstruktur (Bock oder Konsole) — Tragwerk aus Holz oder Stahl, das Stabilität und Tragfähigkeit für den Plattformbelag bietet.
2Plattformbelag — Durchgehende Oberfläche aus Holzbohlen, die einen sicheren Arbeitsbereich bietet oder als schützende Auffangfläche dient.
3Geländersystem — Sicherheitsbarriere bestehend aus horizontalen Handläufen und vertikalen Pfosten oder einem Gittertor, das am Rand der Plattform installiert ist, um Abstürze zu verhindern.
Fig. 1 — Cantilevered protective canopy system for building facades
Abb. 29 — Auskragendes Schutzdachsystem für Gebäudefassaden
1Auskragender Konsolenrahmen, um 28 Grad geneigt, der das darüber liegende Schutzdach stützt.
2Stahlanker-Montageplatte, die mit Schwerlastbefestigungen an der Strukturwand gesichert ist.
3J-Haken- oder Hakenbolzenverbindung, die den auskragenden Konsolenrahmen mit der Wandmontageplatte verbindet.
4Durchgehender Holzbelag oder Beplankung, die die schützende Dachoberfläche bildet.
5Vorhandenes Haupteingangsvordach oder Markise, die sich unter dem neu installierten Schutzsystem befindet.
Fig. 1 — Permissible deviations and dimensional tolerances in brick masonry construction for walls, openings, and pillars
Abb. 30 — Zulässige Abweichungen und Maßtoleranzen im Ziegelmauerwerksbau für Wände, Öffnungen und Pfeiler
1Ziegelmauerwerkswand, die die äußere Fassadenoberfläche zeigt, welche auf vertikale Ausrichtung geprüft wird.
2Wasserwaage oder ähnliches Messwerkzeug, das verwendet wird, um die Lotrechtigkeit der Wandfläche zu überprüfen.
3Stahlbetonfertigteilsturz, der über der Fensteröffnung installiert ist, mit spezifischen Auflagerlängen und Höhentoleranzen.
4Maßstab oder Setzlatte, die in Verbindung mit der Wasserwaage verwendet wird, um Oberflächenebenheit und vertikale Abweichungen zu überprüfen.
5Fensterbank oder Öffnungsbasis, die die horizontale Referenz für die Öffnungshöhe anzeigt.
6Stahlbetonfertigteildecke, die auf der Ziegelwand aufliegt, mit spezifizierten Auflagertiefen-Toleranzen (8...15 mm).
7Ziegelmauerwerkspfeiler oder -säule, der vertikale und Querschnitts-Maßprüfungen demonstriert.
8Horizontales Maßband oder Lineal, das zur Überprüfung der Querschnittsbreite des Pfeilers verwendet wird.
9Messanzeige (5 mm), die den Abweichungs- oder Versatzpunkt zeigt, der an der Pfeilerfläche geprüft wird.
10Vertikale Bezugslinie oder Lotlinie, die die wahre vertikale Achse für die Überprüfung von Abweichungen festlegt.
11Anschlagwinkel oder Rechter-Winkel-Werkzeug, das verwendet wird, um die Rechtwinkligkeit der Pfeilerecken sicherzustellen.
12Vertikaler Maßstab, der an der Pfeilerfläche ausgerichtet ist, um die Geradheit und Lotrechtigkeit zu überprüfen.
Tips & Recommendations
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Kritische Stabilitätsanforderung: Es darf nicht zugelassen werden, dass der äußere Verblendstein mehr als zwei Schichten höher als das Hauptmauerwerk gemauert wird.
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Temperaturkontrolle: Wenn die Außentemperatur unter -15 °C fällt, ist es zwingend erforderlich, die Mörtelklasse um eine Stufe zu erhöhen und Frostschutz-/Plastifizierungszusätze (bis zu 0,8 g verseiftes Holzkolophonium pro 1 kg Zement) zu verwenden.
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Technologie der ausgekratzten Fugen: Beim Errichten von Innenwänden, die verputzt werden, sind die Sichtfugen bis zu einer Tiefe von 15 mm ungefüllt zu lassen, um eine zuverlässige Haftung zu schaffen.
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Lagersicherheit: Stahlbetonfertigteilstürze dürfen strengstens nur in maximal 3 Lagen übereinander gestapelt werden. Holzunterlagen (Dicke ≥ 50 mm) müssen in einem Abstand von bis zu 200 mm von den Enden platziert werden.
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Regeln für das Ausschalen: Das Entfernen der Holzschalung von monolithischen Verblendschalen-Stürzen ist erst zulässig, wenn der Mörtel eine Festigkeit von 1,5–2,0 MPa erreicht hat (3–4 Tage unter normalen Bedingungen, mindestens 14 Tage im Winter).