VERFAHRENSANWEISUNG
Специализированные работы (сантехника, электрика, вентиляция, сварка)

Verfahrensanweisung: Mechanisiertes Lichtbogenschweißen mit Fülldraht von Bewehrungsanschlüssen in wiederverwendbaren Formen

Diese Verfahrensanweisung regelt die Prozesse des mechanisierten Lichtbogenschweißens mit Fülldraht in wiederverwendbaren Formen für horizontale und vertikale Verbindungen von Bewehrungsanschlüssen. Das Dokument legt die technischen Anforderungen an die Vorbereitung, den Zusammenbau, die Schweißparameter und die Qualitätskontrolle der Verbindungsknoten von Stahlbetonfertigteilen fest.
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Materialien

  • Gasgeschützter/selbstschützender Fülldraht für das mechanisierte Schweißen (Ø 2,6 - 3,0 mm, Streckgrenze des Schweißgutes ≥ 500 MPa)
  • Stabelektroden mit basischer Umhüllung (Typ E7018 / E50A, Ø 4,0 mm)
  • Hitzebeständige Faser-Dichtungsschnur (Betriebstemperatur bis 1000 °C)
  • Wiederverwendbare Formen aus Graphit oder Kupfer (entsprechend den Durchmessern 16-40 mm)
  • Temperaturmessstifte (zur Kontrolle der Temperatur 200 °C, 250 °C, 600 °C)
  • Technischer Sauerstoff und Propan-Butan-Gemisch für die Autogentechnik

Ausrüstung

  • Industrie-Schweißhalbautomat mit Drahtvorschubkoffer (Stromstärke bis 500 A)
  • Schweißgleichrichter (Gleichstromquelle mit fallender/starrer Kennlinie, 500 A)
  • Tragbarer Elektrotrockenofen zur Rücktrocknung von Schweißzusatzwerkstoffen (Erwärmung bis 400 °C)
  • Ausrüstungssatz zum Brennschneiden und Anwärmen (Schneidbrenner, Gasbrenner, Druckminderer, Gasflaschen)
  • Ultraschallprüfgerät mit Winkelprüfköpfen zur Prüfung von Bewehrungsstößen
  • Schnellspannzwingen und Schraubzwingen zur Fixierung der Formen
  • Winkelschleifer mit Trenn- und Schruppscheiben
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1. Anwendungsbereich und allgemeine organisatorische Anforderungen

Diese Technologie wird für die Ausführung biegesteifer Verbindungsknoten (Riegel-Stütze, Stütze-Stütze) in mehrgeschossigen Skelettbauten aus Stahlbetonfertigteilen angewendet. Die Betonfestigkeit der zu verbindenden Elemente muss den Planungsklassen (C20/25 – C40/50 nach internationaler Klassifikation) entsprechen. Die Technologie ist für das Schweißen von einzelnen und gepaarten Bewehrungsanschlüssen mit einem Durchmesser von 16 bis 40 mm und einer Streckgrenze von 400-500 MPa (entsprechend den Klassen B500B / Grade 60 oder dem Stahl 35GS/25G2S) ausgelegt.

Mit der Leitung der Schweißarbeiten dürfen nur Ingenieure mit einer Fachausbildung im Bereich Schweißtechnik betraut werden, die gemäß den Anforderungen der ISO 14731 oder vergleichbarer Normen zertifiziert sind. Die unmittelbare Ausführung der Verbindungen wird Schweißern übertragen, die über gültige Qualifikationsnachweise für das mechanisierte Unterpulverschweißen oder Fülldrahtschweißen verfügen.

Vor Beginn der Arbeiten muss die Montageebene mit geprüfter Ausrüstung ausgestattet sein. Der Arbeitsplatz des Schweißers muss zuverlässig vor Niederschlag und Windlasten geschützt sein. Bei Arbeiten in einer Höhe von mehr als 1,3 m ist die Verwendung von Systemgerüsten mit Belägen aus nicht brennbaren Materialien und der Einsatz von Absturzsicherungen zwingend erforderlich.

Abb. 1 — Geometrische Parameter und Rippenkonfiguration von Betonstahl
Abb. 1 — Geometrische Parameter und Rippenkonfiguration von Betonstahl
1Oberer Betonstahlabschnitt mit Querrippen zur verbesserten Haftung im Beton
2Unterer Betonstahlabschnitt zur Veranschaulichung eines alternativen Rippenmusters oder einer anderen Ausrichtung
3Querrippenabstand (Teilung), im Original als l1 bezeichnet, stellt den Abstand zwischen aufeinanderfolgenden Rippen dar
4Neigungswinkel der Querrippen relativ zur Längsachse auf der linken Seite, bezeichnet als alpha 2
5Neigungswinkel der Querrippen relativ zur Längsachse auf der rechten Seite, bezeichnet als alpha 1
6Nenndurchmesser (d_H) des oberen Betonstahls, der die gesamte Querschnittsgröße angibt
7Nenndurchmesser (d_H) des unteren Betonstahls, konsistent mit dem oberen Stab für strukturelle Einheitlichkeit
8Neigungswinkel der Querrippen relativ zur Längsachse für den unteren Stababschnitt, bezeichnet als alpha 1
  1. Ausstattung des Arbeitsbereichs mit qualifiziertem Personal und kalibrierter Ausrüstung.
  2. Aufstellung von Abschrankungen und Einhausungen des Montagebereichs zum Schutz des Schweißbades vor Wind und Niederschlag.
  3. Einrichtung sicherer Arbeitsbühnen in der Höhe unter Verwendung nicht brennbarer Materialien.
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2. Vorbereitung und Ausrichtung der Bewehrungsanschlüsse

Die geometrischen Parameter und die gegenseitige Anordnung der Bewehrungsstäbe müssen streng den Ausführungsplänen entsprechen. Der zulässige Achsversatz darf für Bewehrungen mit einem Durchmesser von 16-28 mm nicht mehr als 15 % des Nenndurchmessers und für Durchmesser von 32-40 mm nicht mehr als 10 % betragen. Der Knick der Achsen der zu verbindenden Stäbe darf 3° nicht überschreiten. Die Mindestlänge des freiliegenden Anschlusses aus dem Beton muss 150 mm betragen.

Das Ausrichten der Stäbe in die koaxiale Position erfolgt durch Flammrichten. Die Erwärmung erfolgt mit einem Gasbrenner auf eine Temperatur von 600-800 °C (optisch: bis zu einer dunkelroten Glühfarbe). Um thermische Schäden am Beton und einen Verlust seiner Festigkeitseigenschaften (Zerstörung des Zementsteins) zu vermeiden, muss sich die Erwärmungszone in einem Abstand von mindestens 70 mm von der Stirnseite des Betonelements befinden.

Die Stirnseiten der Bewehrung werden ausschließlich durch Autogenes Schneiden (Brennschneiden) vorbereitet; das Abschneiden mit dem elektrischen Lichtbogen ist strengstens verboten. Für horizontale Einzelstöße wird eine Fase unter einem Winkel von 10-15° mit einem Spalt von 12-20 mm ausgebildet. Bei gepaarten horizontalen Stäben beträgt der Winkel 12-15° (Spalt 12-18 mm). Vertikale Anschlüsse erfordern eine Fase von 40-50°. Der Schweißbereich wird mit Drahtbürsten auf einer Länge von mindestens 10 mm ab den Stirnseiten bis auf den metallischen Glanz gereinigt, Feuchtigkeitsspuren werden mit der Brennerflamme entfernt.

Abb. 1 — Geometrische Parameter und Profildetails eines Betonstahls an einer Querkreuzung
Abb. 2 — Geometrische Parameter und Profildetails eines Betonstahls an einer Querkreuzung
1Außendurchmesser (dH) des Betonstahls, gemessen über die äußersten Kanten der Querrippen
2Spaltmaß (z), das den Querabstand von der Längsmittellinie bis zum Beginn des Querrippenprofils definiert
3Durchmesser (l1) des kreuzenden glatten Querdrahts, der als orthogonale strukturelle Verknüpfung oder Netzkomponente dient
4Neigungswinkel (β1) zwischen der Querrippenachse und dem horizontalen Querdraht
5Neigungswinkel (α1) zwischen der Querrippenachse und der Hauptlängsachse des Betonstahls
6Längsrippe des Betonstahls, die während des Warmwalzprozesses als durchgehender Steg ausgebildet wird
7Querrippe des Betonstahls, deren geneigtes Profil so gestaltet ist, dass es eine mechanische Verankerung bietet und ein Verrutschen im Beton verhindert
  1. Visuelle und instrumentelle Kontrolle der Ausrichtung und Länge der Bewehrungsanschlüsse.
  2. Flammrichten der Stäbe (Erwärmung auf 600-800 °C) unter Einhaltung eines sicheren Abstands zum Beton.
  3. Autogenes Schneiden der Stirnseiten zur Herstellung der normgerechten Fasenwinkel.
  4. Mechanische Reinigung der Kanten und des angrenzenden Bereichs (mindestens 10 mm) bis auf das blanke Metall.
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3. Montage der wiederverwendbaren Formelemente

Zum Zurückhalten des flüssigen Metalls im Schweißbad und zur Formgebung der Schweißnaht werden teilbare wiederverwendbare Formen aus Graphit oder Kupfer verwendet. Die Form besteht aus zwei symmetrischen Hälften mit einer vertikalen Trennebene, die dem Durchmesser der zu schweißenden Bewehrung entsprechen. Die Form wird streng symmetrisch zur Achse des Stirnspalts montiert.

Ein kritischer Arbeitsschritt ist die Abdichtung der Spalte zwischen dem Bewehrungsstab und den Formwänden, um das Auslaufen von flüssigem Metall und Schlacke zu verhindern, was zur Bildung von Hohlräumen und Bindefehlern führen kann. Die Abdichtung erfolgt mit einer hitzebeständigen Faserschnur in einem Abstand von 15-20 mm von den Stirnseiten der Stäbe. Das Dichtungsmaterial muss chemisch neutral sein und darf beim Kontakt mit der Schmelze keine Gase freisetzen.

Die Fixierung der Formhälften erfolgt mittels Schnellspannzwingen, Schraubzwingen oder Montagebügeln. Die Spannkraft muss ausreichend sein, um ein Verrutschen der Form unter dem Einfluss des Schweißbadgewichts und thermischer Verformungen zu verhindern, darf aber nicht zur Rissbildung in den Graphitelementen führen. Die Verwendung von Fixierkeilen ist zulässig.

Abb. 1 — Exotherm-Schweißverbindung für Betonstähle in einer Graphitformbaugruppe
Abb. 3 — Exotherm-Schweißverbindung für Betonstähle in einer Graphitformbaugruppe
1Vorbereitete Enden der Betonstähle, ausgerichtet zum Schweißen
2Vertikaler Einguss oder Anschnittsystem zum Gießen des geschmolzenen exothermen Materials
3Oberer Teil der geteilten Graphitform oder des Tiegels, in dem die Schweißreaktion stattfindet
4Unterer Teil der geteilten Graphitform zur Fixierung der Betonstähle in Position
5Erstarrtes Schweißgut, das die Schmelzverbindung zwischen den beiden Betonstählen bildet
6Schlacke oder Steigermaterial, das nach der exothermen Reaktion und Erstarrung im Einguss verbleibt
  1. Reinigung der Innenflächen der wiederverwendbaren Formen von Schlacke und Spritzern vorheriger Zyklen.
  2. Symmetrische Montage der Formhälften am vorbereiteten Stoß.
  3. Abdichtung der Spalte mit einer hitzebeständigen Dichtungsschnur in einem Bereich von 15-20 mm ab den Stirnseiten.
  4. Feste Fixierung der Form mit Schraubzwingen und Überprüfung auf Spielfreiheit.
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4. Schweißzusatzwerkstoffe und Schweißparameter

Als Schweißzusatzwerkstoff wird ein selbstschützender oder gasgeschützter Fülldraht mit einem Durchmesser von 2,6-3,0 mm verwendet, der für das mechanisierte Schweißen vorgesehen ist. Für das Ausschweißen von Fehlern und das Setzen von Heftschweißungen werden basisch umhüllte Stabelektroden (Typ E7018 nach AWS oder E50A) mit einem Durchmesser von 4,0 mm verwendet. Ein erneutes Rücktrocknen des Fülldrahtes ist wegen der Gefahr der Zerstörung des Pulverkerns nicht zulässig.

Vor der Verwendung müssen die Materialien zwingend rückgetrocknet werden: Fülldraht wird bei 160-180 °C für 1,5-2,5 Stunden gehalten, Elektroden bei 350-400 °C für 1-2 Stunden. Die Schweißzusatzwerkstoffe werden an den Arbeitsplatz in Mengen ausgegeben, die den Bedarf einer Schicht nicht überschreiten, und in vor Feuchtigkeit geschützten Trockenköchern aufbewahrt.

Der Prozess wird mit Gleichstrom und umgekehrter Polarität durchgeführt. Die Schweißparameter sind streng geregelt: Für Durchmesser von 16-25 mm beträgt der Arbeitsstrom 280-300 A bei einer Lichtbogenspannung von 24-26 V; für Durchmesser von 36-40 mm wird der Strom auf 350-410 A bei einer Spannung von 28-34 V erhöht. Die Drahtvorschubgeschwindigkeit wird im Bereich von 140-250 m/h eingestellt. Die Länge des freien Drahtendes (Stick-out) muss je nach Fugentiefe im Bereich von 30-80 mm gehalten werden.

Abb. 1 — Thermitschweißen von Betonstählen mit Darstellung der Formbaugruppe und der fertigen Schweißnaht
Abb. 4 — Thermitschweißen von Betonstählen mit Darstellung der Formbaugruppe und der fertigen Schweißnaht
1Zu schweißender Betonstab (Bewehrung) mit geripptem Oberflächenprofil
2Spalt zwischen den Betonstählen, der das Fließen und Verschmelzen des flüssigen Schweißgutes ermöglicht
3Schweißform (typischerweise aus Keramik oder Graphit), die den Nahtbereich umschließt, um das flüssige Metall aufzunehmen
4Formhohlraum oder Einguss, in dem die Thermitreaktion stattfindet und flüssiges Metall geleitet wird
5Erstarrtes Schweißgut (verschmolzener Stahl), das die strukturelle Verbindung zwischen den Betonstählen bildet
6Erstarrte Schlacke, ein Nebenprodukt der Thermitreaktion, das an die Oberfläche des Schweißbades aufsteigt
  1. Rücktrocknung der Schweißzusatzwerkstoffe in Elektroöfen gemäß den Temperatur-Zeit-Diagrammen.
  2. Einstellung der Stromquelle auf Gleichstrom mit umgekehrter Polarität.
  3. Einstellung der Stromstärke (280-410 A) und der Spannung (24-34 V) in Abhängigkeit vom Bewehrungsdurchmesser.
  4. Regulierung des Vorschubmechanismus zur Gewährleistung eines stabilen freien Drahtendes (30-80 mm).
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5. Technologie der Schweißprozesse

Das Zünden des Lichtbogens erfolgt ausschließlich durch Berühren des Drahtes mit der Stirnseite des Bewehrungsanschlusses. Es ist strengstens verboten, den Lichtbogen an Elementen der wiederverwendbaren Form zu zünden, um deren Erosion und die Verunreinigung der Schweißnaht zu vermeiden. Beim Schweißen von horizontalen Stößen wird zunächst der untere Teil einer Stirnseite mit Querpendelbewegungen aufgeschmolzen, dann wird der Lichtbogen auf den zweiten Stab geführt. Nach der Bildung eines gemeinsamen Schlacken- und Metallbades wird der Raum durch schnelle Bewegungen des Lichtbogens an den Rändern des Bades gefüllt.

Bei vertikalen Stößen wird der Lichtbogen an der Stirnseite des unteren Anschlusses gezündet. Nach der Bildung des Schmelzbades erfolgt die Füllung der Fuge durch einen Wechsel von Pendelbewegungen im Bereich der Fase des oberen Stabes und kreisförmigen Bewegungen entlang des Formumfangs. Der Draht muss senkrecht zur Schmelzoberfläche zugeführt werden, um Spritzer zu minimieren.

Bei negativen Umgebungstemperaturen sind Anpassungen erforderlich: Für jede 3 °C Temperaturabsenkung unter null wird der Schweißstrom um 1 % erhöht. Ein Vorwärmen des Stoßes auf 200-250 °C auf einer Länge von 90-150 mm (Kontrolle durch Temperaturmessstifte) ist zwingend erforderlich. Das Schweißen bei Temperaturen unter -30 °C ist verboten. Am Ende des Schweißvorgangs werden zur Vermeidung eines Lunkers (Schwindungshohlraum) 2-3 Pausen von jeweils 3-4 Sekunden eingelegt, wobei der Lichtbogen an die Ränder des Bades geführt wird. Die Form darf frühestens 5-10 Minuten nach dem Erstarren der Schlacke durch leichtes Abklopfen entfernt werden.

Abb. 1 — Verbindungsverfahren für Betonstähle: mechanische Verbindung und vergossene Muffenverbindung
Abb. 5 — Verbindungsverfahren für Betonstähle: mechanische Verbindung und vergossene Muffenverbindung
1Mechanischer Stoß oder Gewindeverbindung zwischen zwei Betonstählen
2Abgewinkelte Nahtvorbereitung oder Spalt zwischen den Betonstählen
3Form, Muffe oder umschließendes Gehäuse zur Aufnahme des Stoßes oder Verbindungsmaterials
4Dichtung oder Manschette an der Basis der Form, um das Auslaufen des Verbindungsmaterials zu verhindern
5Verbindungsmaterial, wie z. B. Vergussmörtel oder Schweißgut, das den Raum zwischen den Bewehrungsenden ausfüllt
6Oberes Niveau oder Oberfläche des Verbindungsmaterials innerhalb der Form
  1. Vorwärmen des Stoßes auf 200-250 °C (bei Arbeiten unter Bedingungen mit niedrigen Temperaturen).
  2. Zünden des Lichtbogens am Bewehrungsstab und Bildung des primären Schweißbades.
  3. Füllen des Schmelzraums mit vorgegebenen Pendelbewegungen der Elektrode (Zickzack, kreisförmig).
  4. Einlegen von 2-3 Pausen am Ende des Schweißens zur Vermeidung von Lunkern.
  5. Natürliche Abkühlung für 5-10 Minuten, Demontage der Form und Entfernung der Schlacke.
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6. Qualitätskontrolle und Abnahmekriterien für Verbindungen

Das Qualitätskontrollsystem umfasst die Phasen der Eingangs-, Fertigungs- und Abnahmeprüfung. Die Eingangsprüfung kontrolliert die Werkstoffzeugnisse, die Funktionstüchtigkeit der Gleichrichter und die Genauigkeit der Montage (Spaltmaße, Ausrichtung). Die Fertigungsprüfung, die mindestens zweimal pro Schicht durchgeführt wird, umfasst die visuelle Beurteilung der Nahtgeometrie, das Fehlen von Einbrandkerben und die Kontrolle der Einhaltung der Temperaturbedingungen beim Schweißen.

Die Endabnahme basiert auf den Ergebnissen der visuellen und maßlichen, der Ultraschall- und der mechanischen Prüfung. Oberflächenfehler sind streng limitiert: Es sind nicht mehr als 5 äußere Poren oder Schlackeneinschlüsse pro Stoß zulässig, wobei der maximale Durchmesser eines einzelnen Fehlers 2,0 mm nicht überschreiten darf. Lokale Oberflächenfehler werden durch Ausschleifen mit Schleifwerkzeugen und anschließendes Überschweißen nach Vorwärmen der Zone auf 200-250 °C behoben.

Die instrumentelle Prüfung umfasst die Ultraschallprüfung (UT) von 10 % des Gesamtvolumens der geschweißten Einzelstöße. Mechanische statische Zugversuche werden an 3 Arbeitsproben aus jeder Losgröße durchgeführt. Für Bewehrungen der Klasse 500 MPa muss der arithmetische Mittelwert der Zugfestigkeit mindestens 586 MPa betragen, und der niedrigste zulässige Wert in der Stichprobe darf 500 MPa nicht unterschreiten. Stöße mit unzulässigen inneren Fehlern müssen herausgeschnitten und durch ein Zwischenstück (Länge mindestens 80 mm) ersetzt werden, gefolgt von einer 100%igen Ultraschallprüfung der neuen Schweißnähte.

Abb. 1 — Punktschweißverbindungen für Betonstähle in Stumpf- und Überlappstoßkonfiguration
Abb. 6 — Punktschweißverbindungen für Betonstähle in Stumpf- und Überlappstoßkonfiguration
1Betonstahl, primäres tragendes Element für Zug oder Druck
2Punktschweißung, verbindet zwei Betonstähle stumpf aneinander, definiert die Schweißnahtlänge (l)
3Betonstahl, sekundäres tragendes Element für Zug oder Druck
4Einschweißtiefe, gibt das Ausmaß der Verschmelzung mit dem Grundwerkstoff an
5Punktschweißung für Überlappstoß, verbindet zwei parallele Betonstähle, definiert die Schweißnahtlänge (l)
6Einschweißtiefe beim Überlappstoß, gibt das Ausmaß der Verschmelzung mit den parallelen Stäben an
7Nenndurchmesser des Betonstahls (d_H), gibt die Größe der in der Verbindung verwendeten Bewehrung an
  1. Visuelle und maßliche Prüfung (VT) von 100 % der Schweißverbindungen nach der Schlackenentfernung.
  2. Ultraschallprüfung (UT) von 10 % der Einzelstöße eines Loses.
  3. Entnahme von 3 Arbeitsproben für statische Zugversuche im Labor.
  4. Lokale Reparatur von Oberflächenfehlern (bis 2,0 mm) oder vollständiges Herausschneiden fehlerhafter Knoten.
  5. Erstellung der Ausführungsdokumentation und Anbringung des persönlichen Schweißerstempels.
Abb. 1 — Detail der Interaktion eines mechanischen Stoßes mit Betonstahl, unter Darstellung wichtiger geometrischer Parameter
Abb. 7 — Detail der Interaktion eines mechanischen Stoßes mit Betonstahl, unter Darstellung wichtiger geometrischer Parameter
1Betonstahl (Bewehrung) mit Querrippen, die für Haftfestigkeit im Beton sorgen
2Mechanische Stoßkomponente oder Klemmkeil, der in die Bewehrungsrippen eingreift
3Rippenhöhe (h1) auf der einen Seite des Betonstahls
4Rippenhöhe (h2) auf der gegenüberliegenden Seite des Betonstahls
5Interaktionslänge (l) der mechanischen Stoßkomponente über der Bewehrung
6Nennaußendurchmesser (d_H) des Betonstahls einschließlich Rippen
Abb. 1 — Arbeits- und Zeitplan für das horizontale Schweißen von Bewehrungsanschlüssen mit Durchmessern von 20 mm, 25 mm und 28 mm.
Abb. 8 — Arbeits- und Zeitplan für das horizontale Schweißen von Bewehrungsanschlüssen mit Durchmessern von 20 mm, 25 mm und 28 mm.
1Prozessname: Spalte, die die spezifischen Aufgaben beschreibt, die für das Schweißen von Bewehrungsanschlüssen erforderlich sind.
2Vorbereitung der Bewehrungsanschlüsse zum Schweißen: Aufgabe für 20 mm Bewehrung, gemessen pro Stoß.
3Schweißen von Bewehrungsanschlüssen: Aufgabe für 20 mm Bewehrung, gemessen pro Stoß.
4Abschlussarbeiten nach dem Schweißen: Aufgabe für 20 mm Bewehrung, gemessen pro Stoß.
5Abschnittsüberschrift: Horizontales einlagiges Schweißen von Anschlüssen für 25 mm Durchmesser.
6Vorbereitung der Bewehrungsanschlüsse zum Schweißen: Aufgabe für 25 mm Bewehrung, gemessen pro Stoß.
7Schweißen von Bewehrungsanschlüssen: Aufgabe für 25 mm Bewehrung, gemessen pro Stoß.
8Abschlussarbeiten nach dem Schweißen: Aufgabe für 25 mm Bewehrung, gemessen pro Stoß.
9Vorbereitung der Bewehrungsanschlüsse zum Schweißen: Aufgabe für 28 mm Bewehrung, gemessen pro Stoß.
10Schweißen von Bewehrungsanschlüssen: Aufgabe für 28 mm Bewehrung, gemessen pro Stoß.
11Abschlussarbeiten nach dem Schweißen: Aufgabe für 28 mm Bewehrung, gemessen pro Stoß.
1.1Maßeinheit: Spalte, die die Einheit für jede Aufgabe angibt (z. B. 'Stoß').
1.2Arbeitsvolumen: Spalte, die die Arbeitsmenge pro Einheit angibt (z. B. '1 Knoten (3 Stöße)').
1.3Arbeitsaufwand, Personenstunden: Spalte, die die geschätzte Arbeitszeit für die Aufgabe aufführt.
1.4Angenommene Teamzusammensetzung: Spalte, die die erforderlichen Arbeiter und deren Qualifikationsstufen auflistet (z. B. Brennschneider 3. Kategorie, Eisenflechter 2. Kategorie).
1.5Prozessdauer, Stunden: Spalte, die die berechnete Zeit zum Abschluss des spezifischen Prozesses zeigt.
1.6Arbeitsstunden: Zeitachsenabschnitt, der den Zeitplan der Aufgaben in Zeiteinheiten (0,2; 0,4; 0,6 usw. bis 2,8 Stunden) darstellt.
2.1Maßeinheit für die Vorbereitung (20 mm): 'Stoß'.
3.1Maßeinheit für das Schweißen (20 mm): 'Dito' (Stoß).
4.2Maßeinheit für Abschlussarbeiten (20 mm): 'Dito' (Stoß).
5.1Maßeinheit für die Vorbereitung (25 mm): 'Stoß'.
7.2Maßeinheit für das Schweißen (25 mm): 'Dito' (Stoß).
8.3Maßeinheit für Abschlussarbeiten (25 mm): 'Dito' (Stoß).
9.1Maßeinheit für die Vorbereitung (28 mm): 'Stoß'.
10.11Maßeinheit für Abschlussarbeiten (28 mm): 'Dito' (Stoß).
8.1Arbeitsvolumen für Abschlussarbeiten (25 mm): 'Dito' (1 Knoten (3 Stöße)).
9.2Arbeitsvolumen für Abschlussarbeiten (28 mm): 'Dito' (1 Knoten (3 Stöße)).
Abb. 1 — Arbeits- und Zeitplan für Vorbereitung, Schweißen und Nacharbeiten von Bewehrungsanschlüssen (Durchmesser 32, 36 und 40 mm)
Abb. 9 — Arbeits- und Zeitplan für Vorbereitung, Schweißen und Nacharbeiten von Bewehrungsanschlüssen (Durchmesser 32, 36 und 40 mm)
1Vorbereitung der Bewehrungsanschlüsse zum Schweißen (Durchmesser 32 mm) — Einheit: 1 Stoß, Volumen: 1 Knoten (3 Stöße), Arbeitsaufwand: 0,432 Personenstunden, Personal: Brennschneider (3. Kategorie), Eisenflechter (2. Kategorie), Dauer: 0,432 Stunden.
2Schweißen von Bewehrungsanschlüssen (Durchmesser 32 mm) — Einheit: 1 Stoß, Volumen: 1 Knoten (3 Stöße), Arbeitsaufwand: 0,498 Personenstunden, Personal: Elektroschweißer für voll- und halbautomatische Schweißanlagen (5. Kategorie), Dauer: 0,498 Stunden.
3Abschlussarbeiten nach dem Schweißen (Durchmesser 32 mm) — Einheit: 1 Stoß, Volumen: 1 Knoten (3 Stöße), Arbeitsaufwand: 0,429 Personenstunden, Personal: Brennschneider (3. Kategorie), Eisenflechter (2. Kategorie), Dauer: 0,429 Stunden.
4Vorbereitung der Bewehrungsanschlüsse zum Schweißen (Durchmesser 36 mm) — Einheit: 1 Stoß, Volumen: 1 Knoten (3 Stöße), Arbeitsaufwand: 0,453 Personenstunden, Personal: Brennschneider (3. Kategorie), Eisenflechter (2. Kategorie), Dauer: 0,453 Stunden.
5Schweißen von Bewehrungsanschlüssen (Durchmesser 36 mm) — Einheit: 1 Stoß, Volumen: 1 Knoten (3 Stöße), Arbeitsaufwand: 0,522 Personenstunden, Personal: Elektroschweißer für voll- und halbautomatische Schweißanlagen (5. Kategorie), Dauer: 0,522 Stunden.
6Abschlussarbeiten nach dem Schweißen (Durchmesser 36 mm) — Einheit: 1 Stoß, Volumen: 1 Knoten (3 Stöße), Arbeitsaufwand: 0,453 Personenstunden, Personal: Brennschneider (3. Kategorie), Eisenflechter (2. Kategorie), Dauer: 0,453 Stunden.
7Vorbereitung der Bewehrungsanschlüsse zum Schweißen (Durchmesser 40 mm) — Einheit: 1 Stoß, Volumen: 1 Knoten (3 Stöße), Arbeitsaufwand: 0,471 Personenstunden, Personal: Brennschneider (3. Kategorie), Eisenflechter (2. Kategorie), Dauer: 0,471 Stunden.
8Schweißen von Bewehrungsanschlüssen (Durchmesser 40 mm) — Einheit: 1 Stoß, Volumen: 1 Knoten (3 Stöße), Arbeitsaufwand: 0,546 Personenstunden, Personal: Elektroschweißer für voll- und halbautomatische Schweißanlagen (5. Kategorie), Dauer: 0,546 Stunden.
9Abschlussarbeiten nach dem Schweißen (Durchmesser 40 mm) — Einheit: 1 Stoß, Volumen: 1 Knoten (3 Stöße), Arbeitsaufwand: 0,471 Personenstunden, Personal: Brennschneider (3. Kategorie), Eisenflechter (2. Kategorie), Dauer: 0,471 Stunden.
Abb. 1 — Arbeitsplan und Arbeitskräftebedarf für das Schweißen horizontaler Bewehrungsanschlüsse
Abb. 10 — Arbeitsplan und Arbeitskräftebedarf für das Schweißen horizontaler Bewehrungsanschlüsse
1Aufgabengruppe für horizontale Bewehrungsanschlüsse mit 25 mm Durchmesser, mit Angabe der Vorbereitungs-, Schweiß- und Abschlussphasen.
2Aufgabengruppe für horizontale Bewehrungsanschlüsse mit 20 mm Durchmesser, mit Angabe der Vorbereitungs-, Schweiß- und Abschlussphasen.
3Aufgabengruppe für horizontale Bewehrungsanschlüsse mit 32 mm Durchmesser, mit Angabe der Vorbereitungs-, Schweiß- und Abschlussphasen.
Abb. 1 — Arbeitsplan und Arbeitsaufwandsdiagramm für Betonstahl-Schweißprozesse.
Abb. 11 — Arbeitsplan und Arbeitsaufwandsdiagramm für Betonstahl-Schweißprozesse.
1Prozessname — Allgemeine Beschreibung der auszuführenden Aufgaben.
2Maßeinheit — Gibt die Einheit an, in der das Arbeitsvolumen quantifiziert wird.
3Arbeitsvolumen — Die Gesamtmenge an Arbeit, die für die spezifische Aufgabe abzuschließen ist.
4Arbeitsaufwand, Personenstunden — Der geschätzte Arbeitsaufwand, gemessen in Personenstunden.
5Teamzusammensetzung — Beschreibt die Rollen und Qualifikationsstufen der für die Aufgabe benötigten Arbeiter.
6Dauer, Stunden — Die geschätzte Zeit, die zum Abschluss der Aufgabe benötigt wird.
7Arbeitsstunden (0,2) — Markierung der Zeitachsenskala.
8Arbeitsstunden (0,4) — Markierung der Zeitachsenskala.
9Arbeitsstunden (0,6) — Markierung der Zeitachsenskala.
10Arbeitsstunden (0,8) — Markierung der Zeitachsenskala.
11Arbeitsstunden (1,0) — Markierung der Zeitachsenskala.
12Arbeitsstunden (1,2) — Markierung der Zeitachsenskala.
13Arbeitsstunden (1,4) — Markierung der Zeitachsenskala.
14Arbeitsstunden (1,6) — Markierung der Zeitachsenskala.
15Arbeitsstunden (1,8) — Markierung der Zeitachsenskala.
16Arbeitsstunden (2,0) — Markierung der Zeitachsenskala.
17Arbeitsstunden (2,2) — Markierung der Zeitachsenskala.
18Arbeitsstunden (2,4) — Markierung der Zeitachsenskala.
19Arbeitsstunden (2,6) — Markierung der Zeitachsenskala.
20Arbeitsstunden (2,8) — Markierung der Zeitachsenskala.
21Gantt-Diagramm-Balken — Visuelle Darstellung der Aufgabendauer und des Zeitplans.
22Gantt-Diagramm-Balken — Visuelle Darstellung der Aufgabendauer und des Zeitplans.
23Gantt-Diagramm-Balken — Visuelle Darstellung der Aufgabendauer und des Zeitplans.
Abb. 1 — Zeitplan des Arbeitsaufwands und der Prozessdauer für das Schweißen von Bewehrungsanschlüssen (Durchmesser 22 mm, 25 mm und 28 mm)
Abb. 12 — Zeitplan des Arbeitsaufwands und der Prozessdauer für das Schweißen von Bewehrungsanschlüssen (Durchmesser 22 mm, 25 mm und 28 mm)
1Prozessbeschreibung: 'Vorbereitung der Bewehrungsanschlüsse zum Schweißen' - erster Schritt für Stäbe mit 22 mm Durchmesser.
2Prozessbeschreibung: 'Schweißen von Bewehrungsanschlüssen' - Hauptschweißaufgabe für Stäbe mit 22 mm Durchmesser.
3Prozessbeschreibung: 'Abschlussarbeiten nach dem Schweißen' - Nachbearbeitung für Stäbe mit 22 mm Durchmesser.
4Prozessbeschreibung: 'Vorbereitung der Bewehrungsanschlüsse zum Schweißen' - erster Schritt für Stäbe mit 25 mm Durchmesser.
5Prozessbeschreibung: 'Schweißen von Bewehrungsanschlüssen' - Hauptschweißaufgabe für Stäbe mit 25 mm Durchmesser.
6Prozessbeschreibung: 'Abschlussarbeiten nach dem Schweißen' - Nachbearbeitung für Stäbe mit 25 mm Durchmesser.
7Prozessbeschreibung: 'Vorbereitung der Bewehrungsanschlüsse zum Schweißen' - erster Schritt für Stäbe mit 28 mm Durchmesser.
8Prozessbeschreibung: 'Schweißen von Bewehrungsanschlüssen' - Hauptschweißaufgabe für Stäbe mit 28 mm Durchmesser.
9Prozessbeschreibung: 'Abschlussarbeiten nach dem Schweißen' - Nachbearbeitung für Stäbe mit 28 mm Durchmesser.
Abb. 1 — Zeitplan und Ressourcenzuweisungsdiagramm für das Schweißen von Bewehrungsanschlüssen unterschiedlicher Durchmesser
Abb. 13 — Zeitplan und Ressourcenzuweisungsdiagramm für das Schweißen von Bewehrungsanschlüssen unterschiedlicher Durchmesser
1Prozess zur Vorbereitung der Bewehrungsanschlüsse zum Schweißen, einschließlich Schneiden und Reinigen
2Prozess für das eigentliche Schweißen der Bewehrungsanschlüsse unter Verwendung halbautomatischer oder automatischer Anlagen
3Abschlussarbeiten nach dem Schweißen, die Prüfungen und Reinigung umfassen können
4Vorbereitungsarbeiten speziell für Betonstähle mit 36 mm Durchmesser vor dem Schweißen
5Schweißarbeiten für Betonstähle mit 36 mm Durchmesser unter Einsatz spezieller Schweißausrüstung
6Abschließende Nacharbeiten für Betonstähle mit 36 mm Durchmesser
7Vorbereitungsarbeiten für Betonstähle mit 40 mm Durchmesser, um diese für den Schweißprozess bereitzustellen
8Schweißen von Betonstählen mit 40 mm Durchmesser, was typischerweise eine höhere Leistung oder längere Dauer erfordert
9Abschlussarbeiten nach dem Schweißen von Betonstählen mit 40 mm Durchmesser, um die Unversehrtheit der Verbindung sicherzustellen
10Zeitachse mit Angabe der Prozessdauern in Stunden, beginnend bei 0,2 bis zu 2,8 Stunden
11Zeitachsenintervalle, spezifische Markierung von 0,4 und 0,6 Stunden
12Zeitachsenintervalle, Markierung von 0,8 und 1,0 Stunden
13Zeitachsenintervalle, Markierung von 1,2 und 1,4 Stunden
14Zeitachsenintervalle, Markierung von 1,6 und 1,8 Stunden
15Zeitachsenintervalle, Markierung von 2,0 und 2,2 Stunden
16Zeitachsenintervalle, Markierung von 2,4 und 2,6 Stunden
Abb. 1 — Querschnitts- und Draufsichten eines metallischen T-Verteilerblocks mit Darstellung der Innenbohrungen und der Kreuzungsgeometrie.
Abb. 14 — Querschnitts- und Draufsichten eines metallischen T-Verteilerblocks mit Darstellung der Innenbohrungen und der Kreuzungsgeometrie.
1Metallischer Hauptkörper/Gehäuse, rechteckiger Block, dient als strukturgebende Umhüllung für die inneren Strömungskanäle.
2Innere vertikale Bohrung, oberer Abschnitt mit halbkugelförmigem Bodenprofil, konzipiert für spezifische Strömungsdynamiken oder den Anschluss von Armaturen.
3Horizontale Durchgangsbohrung oder Kanal, kreuzt sich mit der vertikalen Bohrung, um den Durchfluss zu verteilen oder zusammenzuführen.
4Unterer Abschnitt der vertikalen Bohrung, kleinerer Durchmesser als die obere Bohrung, der den vertikalen Kanal fortsetzt.
5Innere Sitzfläche oder Absatz am Übergang der vertikalen Bohrung, möglicherweise zur Abdichtung oder als Auflagefläche für Komponenten.
6Unterer metallischer Basisbereich des Hauptgehäuseblocks.
7Gefaste Eintrittskante mit 45 Grad an der Oberseite, die das leichtere Einführen von Anschlussrohren oder Armaturen ermöglicht.
8Kreuzungskante, an der sich die vertikalen und horizontalen Bohrungen treffen, kritisch für den Strömungsübergang und das Druckmanagement.
Abb. 1 — Querschnittsdetail eines genuteten Strukturelements mit gefaster Kante
Abb. 15 — Querschnittsdetail eines genuteten Strukturelements mit gefaster Kante
1Innenradius der halbkreisförmigen Nut, in der Originalspezifikation als 'r' bezeichnet, definiert die innere Begrenzung des Kanals.
2Außenradius der halbkreisförmigen Nut, in der Originalspezifikation als 'r+2' bezeichnet, zeigt einen konstanten Versatz oder eine Dicke von 2 Einheiten vom Innenradius an.
Abb. 1 — Querschnittsprofil einer Nutenräumnadel mit Angabe der Hauptabmessungen und der Schneidkantennaometrie
Abb. 16 — Querschnittsprofil einer Nutenräumnadel mit Angabe der Hauptabmessungen und der Schneidkantennaometrie
1Gefaste Kante, bietet einen Anschnitt für das Schneidwerkzeug oder erleichtert das Einführen in das Werkstück
2Abgewinkelte Seitenwand des Schneidprofils, trägt zum Freiwinkel des Werkzeugs bei und bildet das obere Breitenmaß '1,25b'
3Zentraler Hauptschneidkanal oder Nutenprofil, definiert durch seine Breite 'b' und spezifische Tiefenparameter 'D' und 'D+2'
4Bezugspunkt für das Gesamtbreitenmaß, ausgerichtet an der äußeren vertikalen Kante des Werkzeugkörpers, markiert mit 'B'
Abb. 1 — Querschnitt einer Standardmetallform mit einem zentralen U-förmigen Hohlraum zum Gießen von Probekörpern
Abb. 17 — Querschnitt einer Standardmetallform mit einem zentralen U-förmigen Hohlraum zum Gießen von Probekörpern
4Fase oder Abschrägung der Oberseite, zeigt die abgewinkelte Kante an der Öffnung des Formhohlraums, um die Entformung zu erleichtern und Kantenabplatzungen zu verhindern
5Massiver Formkörper, typischerweise aus bearbeitetem Stahl oder Gusseisen, dargestellt mit diagonaler Schraffur, um den massiven Metallquerschnitt zu repräsentieren
6Gesamte obere Breite des Formblocks, entsprechend dem Maß 'l' im Originaldiagramm
7Halbes Breitenmaß des oberen Formblocks, entsprechend 'l/2', gibt den Abstand von der Kante zur Mittelachse an
8Horizontales Maß der Fase an der Oberkante, typischerweise 5 mm wie im Originaldiagramm angegeben
9Vertikales Tiefenmaß der Fase an der Oberkante, typischerweise 5 mm wie im Originaldiagramm angegeben
10Radius der unteren Kurve des U-förmigen Hohlraums, im Originaldiagramm als 'D1' bezeichnet, definiert das halbkreisförmige Profil
11Halbes Breitenmaß der Basis des unteren Formblocks, entsprechend 'A/2', gemessen von der Kante bis zur vertikalen Mittellinie
12Gesamte untere Breite der Formblockbasis, entsprechend dem Maß 'A' im Originaldiagramm
Abb. 1 — Aufriss- und Draufsichten eines geteilten mechanischen Klemmblocks mit detaillierten Innenbohrungsabmessungen
Abb. 18 — Aufriss- und Draufsichten eines geteilten mechanischen Klemmblocks mit detaillierten Innenbohrungsabmessungen
1Hauptkörper des mechanischen Klemmblocks, dargestellt im Aufriss, veranschaulicht die Gesamthöhe und das äußere Profil.
2Innerer Ausrundungsradius innerhalb der Bohrung, sorgt für einen weichen Übergang zur Reduzierung der Spannungskonzentration, angegeben durch das Maß 'R'.
5Gesamtbreite des Klemmblockkörpers, gekennzeichnet durch das Maß 'A' im Originaldiagramm.
6Breite der oberen konischen Öffnung oder Senkung, spezifiziert durch das Maß 'K'.
7Durchmesser des oberen zylindrischen Abschnitts der Bohrung, im Originaldiagramm mit 'd+3' markiert.
8Tiefe des oberen zylindrischen Abschnitts der Bohrung vor dem konischen Übergang, beschriftet mit 'h'.
9Gesamthöhe des Klemmblocks, angegeben durch das Maß 'H'.
10Ausrundungsradius am Boden der Hauptbohrung, gewährleistet strukturelle Integrität am Stufenübergang.
11Durchmesser des unteren, schmaleren zylindrischen Abschnitts der Bohrung, im Originaldiagramm als 'd' beschriftet.
12Schnittlinie A-A, die die Schnittebene für die oben gezeigte Aufrissansicht angibt.
13Gefaste Ecke an der Außenseite des Blocks, reduziert scharfe Kanten und dient möglicherweise der Freigängigkeit.
14Schraffierter Bereich, der das massive Material des Blocks in der Schnittansicht A-A kennzeichnet.
15Trennlinie oder Spalt zwischen den beiden Hälften des Klemmblocks, der es ermöglicht, diesen um eine Welle oder ein Formstück festzuziehen.
16Eine weitere gefaste Ecke, symmetrisch zu Element 13, die die äußere Geometrie definiert.
17Breite des flachen Abschnitts neben der Fase, angegeben durch das Maß 'b'.
18Innendurchmesser der zylindrischen Hauptbohrung in der Draufsicht.
19Breite der zentralen Teilung oder des Spaltes, im Originaldiagramm als '0,5' bezeichnet.
20Abstand von der Mittellinie zur Außenkante des Blocks, die Hälfte der Gesamttiefe, beschriftet mit 'b'.
21Horizontales Maß des gefasten Abschnitts, im Originaldiagramm mit 'a' markiert.
22Abstand von der Kante des Blocks zur Mittellinie der Bohrung, beschriftet mit 'b'.
23Abstand von der Mittellinie der Bohrung bis zum Beginn des Trennspalts, beschriftet mit 'K'.
24Länge des Trennspalts von der Bohrung bis zur Außenkante.
Tipps & Empfehlungen
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Es ist strengstens verboten, den Lichtbogen durch Berühren von Elementen der Kupfer- oder Graphitform mit dem Draht zu zünden. Dies führt zur Verunreinigung der Schweißnaht mit Fremdstoffen und zur lokalen Zerstörung der Formwerkzeuge.
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Das Abschneiden von Bewehrungsanschlüssen mit dem elektrischen Lichtbogen ist verboten. Die Verwendung des Lichtbogenschneidens verändert die Metallstruktur und führt zur Bildung spröder Härtungsgefüge an den Stirnseiten der Bewehrung. Verwenden Sie nur Autogenes Schneiden oder Plasmaschneiden.
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Um die Bildung eines tiefen Lunkers (Endkrater) am Ende des Schweißprozesses zu verhindern, legen Sie 2-3 kurze Pausen von jeweils 3-4 Sekunden ein, wobei der Draht senkrecht gehalten und von der Mitte zu den Rändern des Bades geführt wird.
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Bei der Durchführung von Arbeiten bei niedrigen Temperaturen muss der fertige Stoß unmittelbar nach dem Entfernen der Form zwingend mit hitzebeständigem Gewebe (Asbest- oder Kieselglasgewebe) abgedeckt werden. Eine abrupte Abkühlung der Schweißnaht bei Frost provoziert die Entstehung von Kaltrissen.
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Setzen Sie den Fülldraht keiner erneuten thermischen Behandlung (Rücktrocknung) aus. Dies zerstört die gas- und schlackenbildenden Komponenten des Kerns, was zu massiver Porosität der Schweißnaht führt.